Agnes
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Er war damals vollständig eingerichtet. So habe ich nichts mitgebracht. Nur meine persönlichen Sachen.
Nun hat er mir vor 4 Tagen, nach unserem gemeinsamen Jahresurlaub, gesagt, das er so nicht mehr mit mir zusammen leben kann. er müsse zuviel "runterschlucken".
Grund den er angab war: Das ich (Berlinerin) manchmal einen Jargon an mir habe der ihm nicht passt. Er ist aus einem anderen Bundesland. Ich dachte nach 13 Jahren hat er sich an meinen Berliner Witz gewöhnt.
Wir hatten bereits für uns die Vorsorgevollmachten geklärt und uns über dieses Thema im Alter ausgesprochen.
Letzte Situation die er zugrunde legte: Ich habe gesagt, `wenn du mal so tüdelig wirst wie unser Nachbar, schick ich dich ins Heim`
Es war nicht ernst gemeint. Ich bin eben manchmal so. Und er kennt mich mit meinen Sprüchen.
Er erwähnte etwas von "Möglichkeit einer Beziehung wo jeder seine eigene Wohnung hat".
Nach 13 Jahren Tisch und Bett geteilt, kann ich mir so eine "Beziehung" nicht vorstellen.
Ich darf noch im Haus bleiben, könnte auch noch im "Ehebett" schlafen und alles so weiter wie gehabt. Lehnte ich ab, bin ins Gästezimmer gezogen. Wobei dieses am Wochenende durch Gäste belegt wird und ich raus muss. Dann ziehe ich erstmal zu einer Bekannten. Habe auch schon eine kleine Wohnung in Aussicht.
Ich bin so geschlaucht von dem ganzen organisieren dass ich 2 Tage eine Migräneattacke vom Feinsten hatte.
Heute hatten wir ein kurzes Gespräch. Und da sagte er mir, er hat u.a. auch Schluss gemacht auch wegen meiner Panikattacken die ich in letzter Zeit hatte. Ich hätte mich verändert und steiger mich da in was rein. Ich soll eine Therapie machen usw. Ich dachte ich hätte einen Partner an meiner Seite "in guten wie in schlechten Zeiten". Aber dem ist nicht so. Ich bin echt baff. Er hat selbst eine Vorerkrankung, wenn da etwas vorfiel war ich immer für ihn da.
Was er gut fand das ich ins Gästezimmer gezogen bin und wir diese Situation erstmal jeder für sich verarbeiten kann. Man schläft ja in so einer Situation schlecht und stört den Anderen nur.
Auch das ich zu einer Bekannten gehe und auf Wohnungssuche bin ist für ihn in Ordnung.
Er will definitiv die räumliche Trennung. Das mit der "Möglichkeit" trotzdem eine Beziehung zu führen, revidierte er, er hat es vor 4 Tagen nur vorgeschoben um das Ganze abzumildern und mir nicht gleich die endgültige Trennung an den Kopf zu werfen.
Wie findet ihr das Ganze?