hopehope
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Abgesehen von den ersten drei bis vier wochen gab es kaum einen moment, ich dem ich glücklich gewesen wäre. Beinahe wöchentlich bin ich weinend zuhause gesessen, war verletzt und traurig und habe ihm immer und immer wieder gesagt, wie es mir geht, was mir fehlt, er konnte/wollte mir da aber nicht entgegen kommen. Sein Leben lässt eine Beziehung, wie ich sie mir wünsche, nicht zu. Arbeit, Studium, Hobby (welches dazu führte, dass wir uns an mehreren Abend sowieso nicht sehen konnten), die restliche Zeit stand sein Befinden im Mittelpunkt, er wollte spontan entscheiden, ob wir uns sehen - es blieb so wenig Zeit für uns.
Ich war so unglücklich und wusste, dass ich nicht glücklich werden würde, die schönen momente waren nur selten.
Und trotzdem zweifle ich nun immer wieder, bin traurig und vermisse ihn. Ich füge mir selbst noch mehr Schmerz zu indem ich unsere Nachrichten der letzten Monate lese und immer und immer wieder zweifle, hätte ich nicht doch länger warten sollen, hätte ich mich doch daran gewöhnt, hätte es sich verändert. und und und
Ich weiß, wenn ich klar denke, dass es so besser ist, ich wünsche mir mehr, ich wünsche mir ein gemeinsames Leben und nicht zwei getrennte Leben, die sich nur minimal berühren durften.
Er verschwieg viel vor mir, Themen bezüglich Familie, Freunde, etc weil diese doch für "uns" nicht relevant wären. Manchmal erfuhr ich erst gegen 10/11 Uhr abends auf nachfragen, dass er gar nicht mehr arbeite sondern eh schon seit Stunden zuhause war. somit war erst recht nur mehr ein kurzes Telefonat vor dem Schlafengehen möglich. es fühlte sich an wie zwei getrennte Leben, die sich nur minimal berühren dürfen.
Ich weiß, dass wir nicht glücklich geworden wären und doch bin ich so Hin- und hergerissen.