Zitat von MotA:@Libra82 Deine Geschichte klingt fürchterlich traurig. Es tut mir unheimlich leid für dich und deinen Sohn! Wie kommt er mittlerweile damit zurecht, seinen Vater nicht zu haben? Bei uns ist es (noch) nicht so. Ich glaube, mein Mann macht grad alle möglichen Fehler, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Er ...
Hier möchte ich Dir Hoffnung machen. Libras Geschichte ist wirklich fürchterlich traurig, aber es muss nicht so kommen.
Hier war die erste Zeit nach der Trennung schlimm - bei meinem Ex hat wirklich nur noch Next gezählt und er hat ein paar ganz schlimme Klopper gebracht, die ich zum Teil auch vor den Kindern verheimlicht habe (bzw. mich mit dem Ex auf eine "mildere" Version geeinigt habe) - das wäre sonst echt nicht gegangen.
Mittlerweile ist es besser geworden, auch wenn nach wie vor Next an erster Stelle steht und er für die Kids, vor allem K3, nur dann Zeit hat, wenn Nextie nicht verfügbar ist (da hoffe ich aber einfach, dass die das nicht so realisieren). Zudem ist Teil seiner Motivation, sich wieder mehr um die Kinder zu kümmern, dass er seit einiger Zeit (genauer gesagt: seit sie in ein großes, neues, schönes Haus gezogen sind) dieses "Happy Patchwork"-Gedöns sehr stark inszeniert und die Kinder da natürlich gut "reinpassen". Auch Nextie biedert sich sehr stark an bei ihnen. ABER: Sie haben alle drei ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater (was mich wirklich wundert, aber O.K.), ganz abgerissen ist der Kontakt auch zwischendrin nie. Das ist für mich die Hauptsache.
Ich finde es sehr lobenswert, dass Du, trotz Deines eigenen Schmerzes und Deiner Wut da so klar bist und ein gutes Vater-Sohn-Verhältnis eine hohe Priorität für Dich hat. Ich wünsche Euch sehr, dass sich Dein Ex, wenn der Hormonsturm etwas abgeklungen ist, berappelt. Ganz wichtig ist direkt jetzt vor allem, dass er aufhört, Euren Sohn für die Trennung mitverantwortlich zu machen (das hat meiner zum Glück nie gemacht und liest man auch hier selten). Ich würde es hier auch gut finden, wenn er sich bei ihm entschuldigt.