Libra82
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Zitat von MotA:@Libra82 Deine Geschichte klingt fürchterlich traurig. Es tut mir unheimlich leid für dich und deinen Sohn! Wie kommt er mittlerweile damit ...
Liebe MotA
Der kleine ist zumeist glücklich und lebt frei. Es gibt aber immer mal Events wo die Präsenz von Mamas und Papas hervorgehoben werden (Weihnachten, Geburtstag, Feste und Veranstaltungen), dann schmerzt es.
Das bei euch scheint frisch zu sein und noch voller Kränkung und Schmerz. Das tut mir sehr leid.
Ich habe lang gebraucht bis ich das Bild des Mannes, den ich für einen guten Vater hielt , zunehmend anpassen konnte und irgendwann komplett die Hoffnung aufgegeben hatte, dass von ihm außer Unterschriften und Geld noch etwas kommt....
Das war schmerzhaft, denn Hoffen traf immer wieder auf bittere Enttäuschung und Schuldzuweisung. Erst musste ich mich schützen, wäre sonst innerlich und äußerlich explodiert. Dachte, wenn ich mich zurück nehme, sei es leichter für ihn der Vater zu sein. Ich passte immer mehr an nach seinen Vorgaben. Er kam nur, wenn sein Sohn ihn gebeten hat und das auch nur für 1 Std, alles andere zu viel verlangt. Und der Kleine immer mehr auf Spur dem Vater es recht zu machen und ihn zu verstehen, denn es sei ja normal, dass papa keine zeit hat .... ich wurde langsam wach, holte mir Beratung bei der Caritas und dann war klar: er muss sich bewegen, ich trage nicht allein die Verantwortung für das Gelingen der Beziehung zum Kleinen, er muss sich äußern, was er bereit ist zu tun...
Tja, auf die Äußerungen warte ich noch
Aber im Grunde bringt es mehr Ruhe rein und der Kleine lebt nicht mehr in dem Glauben, er müsse sich nur genug bemühen und dann darf er der Sohn sein
Dir und deinem Sohn alles Liebe und viel Kraft
Ich hoffe, der Vater besinnt sich, was wirklich wichtig ist