Hinrich
Gast
Zitat von Gast2018:Die Kinder tun mir auch sehr, sehr leid. Hätte ich gewusst, wie alles kommt, ich hätte mich nie darauf eingelassen. Am Ende ist man wohl immer schlauer.- Ich habe ihm immer wieder gesagt, er habe Kinder, sei solange mit seiner Frau zusammen, d. alles wäre nicht so einfach. Er war sich so sicher, hat gesagt, ich hätte soviele Ängste und gedankliche Sperren. Ich sollte mich ganz auf uns einlassen und würde glücklich werden. Aus der Wut heraus hat er in Bezug auf seine Frau mal zu mir gesagt "Meinst du, ich will die nächsten 40 Jahre so weiterleben?". Ich weiß nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Vielleicht gibt es mir gegenüber ja auch nicht zu, seine Frau doch zu lieben. Er ist ein sehr ruhiger Typ, eher Einzelgänger. Eigentlich niemand, dem man so etwas zutraut. Seine Frau ist wohl nur an dem Familienleben interessiert (nach außen). Würde ihn wohl immer zurücknehmen. Hat sich in der Ehe aber nicht für ihn interessiert. Ich durfte es selbst einige Male beobachten. Was hat dich damals denn bewogen zur Ex-Ex zurückzugehen?
Der zweite Satz gefällt mir! Ein weiterer Schritt in Richtung Aufarbeitung und Abschließen.
Er muss wohl seinen Weg gehen müssen und wird irgendwann scheitern, da bin ich mir ziemlich sicher. Das ist aber nicht mehr Dein Problem. Er gräbt sich doch gerade seine eigene Grube.
Ich bin nicht zu ihr zurückgegangen. Sie hat sich irgendwann getrennt und ich finde es rückblickend schade, dass nicht ich den Schritt getan habe. Da muss ich noch selbstbewusster werden. Aber ich tue Menschen so ungern weh. Im Grunde habe ich den gleichen Fehler in der Beziehung, wegen deren Aus ich jetzt hier bin, wieder gemacht. Aber ich bin eben auch kein Mensch, der die Flinte sofort ins Korn wirft, wenn die ersten dunklen Wolken auftauchen. Vielleicht bin ich da zu optimistisch. Ich will aber auch nicht an den Punkt kommen, an dem ich beim kleinsten Zweifel aus der Partnerschaft flüchte.