Glenda89
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Ich wende mich aufgrund meiner Verzweiflung an euch. Zu meiner Geschichte (sorry wenn lang)
Mein (Ex)-Freund (28 j ich bin 26) hat sich vor 4 Tagen von mir getrennt. Und, wie ihr sicherlich unzählig hier schon gelesen habt- komme ich nicht damit klar. Warum: weil wir bis vor ein paar Wochen perfekt zusammen waren. Ein Team! Er ist nicht nur meine große Liebe (Beziehung Ging etwas über ein Jahr) sondern auch mein engster Freund.
Wir haben extrem viel gemeinsam. Und auch unsere Vorstellungen von der Zukunft sind die gleichen. In den letzten Wochen haben wir uns leider oft gestritten. Wegen Kleinigkeiten. Nichts Grundlegendes. Aber dafür heftig (ich neige dazu eine Dramaqueen zu sein und er konnte bisher gut damit umgehen).
Und seit einem Streit in unserem Wellnessurlaub vor drei Wochen sagt er, dass ein Bruch bei ihm drin sei. So ein Bruch, dass sein Verstand sagt, er habe das Gefühl mich nicht glücklich zu machen. Was aber nicht so ist
Ich muss dazu erwähnen, dass er aktuell neben der Arbeit seine masterarbeit schreibt und ihn das zusätzlich aufs extreme belastet. Ergo: das Theater zwischen und zzgl. Masterarbeit wo er nicht recht weiter kommt, stressen ihn ungemein und dann hat er die Leine gezogen.
Wir haben uns vorgestern noch einmal getroffen. Er hat mir unter Tränen gesagt, dass er mich aufrichtig liebt und mich vermisst. Er sagt, er weiß selbst nicht ob die Trennung das beste ist. Er weiß aktuell gar nichts, weil sein Kopf Achterbahn fährt. Er hat mich auch in den Arm genommen und mich auf die Stirn geküsst und mir beteuert wie ich ihm fehle er aber aktuell nicht anders kann.
Ivh habe in den letzten Tagen viel reflektiert und zusammen gepuzzelt und glaube ihm seine Worte. Es wächst ihm alles über den Kopf. Und das Thema "mich nicht glücklich machen" ist auch wichtig. Denn er, ist ein Typ, der mich sonst auf Händen trägt und das gern tut. Ich denke sein Gefühl mich nicht glücklich zu machen ist ein großer Faktor seiner Entscheidung.
Ich wollte zunächst, die angepriesene Kontaktsperre einhalten. Zweifel aber immer mehr daran, ob das so richtig ist? Denn wenn er mich liebt und ein Faktor das nicht glücklich machen ist. Zeige ich ihm dann nicht mit KS dass es tatsächlich so ist? Dass ich ohne ihn besser dran bin? Weil es nicht so ist! Ich war und bin jede Sekunde seiner Nähe froh auch wenn ich das nicht immer so gezeigt habe eventuell. Oft unzufrieden gewirkt habe, was mit ihm aber gar nichts zutun hatte (mein Job nervte mich extrem in letzter Zeit was er eigentlich auch weiß).
Was ratet ihr mir? Kämpfen wenn er mich doch auch liebt? Wenn ja, wie?
Danke für das lesen und auch schon für etwaige Antworten.
Eure tieftraurige Glenda