Mein Fazit ist jetzt:
ihr habt mir hier schon geholfen und ich habe hieraus wieder gelernt, dass ich auf mein erstes Bauchgefühl, was in der Situation aufkam hören darf und für die Entscheidung, die ich dann eigentlich zu meinem Besten getroffen habe einstehen muss. Es wäre besser gewesen, ich wäre dabei konsequent geblieben mit dem Schlussstrich den ich da gezogen habe, bis er sich das überlegt hätte (oder auch eben nicht, aber das wäre dann ja für mich egal gewesen, ich hätte es ja beendet.), denn damit habe ich mich jetzt wieder quasi selbst erniedrigt, obwohl ich theoretisch schon viel weiter war von meiner Selbstentwicklung. An der praktischen Umsetzung hapert es anscheinend noch. Ich hatte mir eigentlich die Kontrolle über die Situation verschafft damit und am Ende dann doch ihm die Machtposition überlassen und ihm die Möglichkeit gegeben mich runterzumachen, was er auch voll ausgenutzt hat.
Das ist auch wirklich ein Punkt, an dem ich noch stark arbeiten muss, denn ich knicke immer ganz schnell wieder ein. Immer. Ich treffe im Grunde die richtige Entscheidung zu einem Mann und halte es dann nicht ein.
Ebenso muss man anscheinend Schwächen und schlechte Erfahrungen dauerhaft für sich behalten. Ich wollte damit bloß offen umgehen, damit, falls mich mal was triggert und ich vielleicht mal irgendwie schwierig geworden wäre er das verstehen kann und nicht überfordert ist. Wobei ich mich wirklich zurückgehalten habe mit meinen Vorgeschichten und nicht "rumgeheult" habe, ich wollte nur, dass er weiß woran er ist. Hat er ja auch die ganze Zeit voll verstanden, bis er das dann eben gegen mich verwendet hat und genau das gemacht hat, was er eben nicht sollte. Das war aber irgendwie zu erwarten. Ihr sagt ich muss taff und stark sein, aber bin halt auch verletzlich und sensibel, kann doch etwas nicht vorspielen, was ich nicht so bin?
🙈 Und in solchen Situationen ist es wirklich wichtig, klar zu bleiben und feiern gehen ist für mich ab sofort tabu wenn irgendeine Krise ist. Und wie oft schreibt man z.B. betrunken auch irgendeine Nachricht an den Ex, obwohl man es eigentlich nicht wollte und sollte (also allgemein, nicht nur ich

).
Und irgendwie ist es echt schädlich, auf Berater oder sowas zu hören, die einem dann sein Verhalten erklären, was in dem Moment auch logisch klingt und einem Hoffnung machen, dass das auf jeden fall wieder werden wird, wenn man nur lange genug wartet und ihn in Ruhe lässt bis dahin. Man hängt dann unnötig lange in einer Wartehaltung voller Hoffnung und quält sich rum, obwohl man längst damit abschließen hätte können, was viel einfacher gewesen wäre. Und in seinen Kopf kann ja auch keiner gucken. Vielleicht hatte er Angst, was auch immer ihn da jetzt geritten hat, vielleicht ist er aber auch wirklich einfach nur ein unreifes A. und das ist einfach sein wahres Gesicht. Dafür gebe ich kein Geld mehr aus, das war verschwendet.
Und ist es wirklich so, dass man bei Männern aufpassen muss, die gleich so Feuer und Flamme sind und so extrem schnulzig sind und sehr gefühlsduselig? Ist das immer eine Redflag? Wie sind da eure Erfahrungen? Ist es besser, wenn einer nicht gleich voll "drin" ist?
Aber gut, man lernt ja immer wieder dazu und vielleicht klappt es mit dem nächsten dann schon besser. Oder auch nicht
😄 Aus dieser Erfahrung habe ich aber auf jedenfall wieder einige neue Erkenntnisse mitgenommen. War zwar nicht schön, aber man wächst ja dran.
Falls von ihm nochmal was kommt, werde ich euch auf dem Laufenden halten. Und ich bin gespannt, ob er seinem Kumpel meine Sachen gibt oder ob er sich da auch weigert.