Maya1985
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Ich werde auch ein paar Worte schreiben: ich bin sehr schwer verliebt.
Wir kennen uns seit 4 Jahren flüchtig und haben uns vor 4 Monaten angefangen zu daten und es war alles wunderbar.
Alles passte gefühlt so gut. Problematisch ist, dass er beruflich sehr eingespannt und sehr ehrgeizig ist, sodass wir uns nicht sehr regelmäßig sehen konnten, aber wenn, dann war es so schön.
Er kommt aus einer langjährigen Beziehung, die nach fast 15 Jahren gescheitert ist, weil er mehr erleben wollte und die Liebe auf der Strecke geblieben war... er sagte am Anfang unseres Kennenlernens, dass er keine Beziehung suche, aber durchaus offen sei. Seit einem Jahr ist er getrennt, sie kommt damit aber nicht gut zurecht.
Wir sind uns sehr nahe gekommen, konnten gute Gespräche führen, hatten fantastischen Sex und auch privat Gemeinsamkeiten. Er hat mir seine Geheimnisse anvertraut und ich war glücklich über die Entwicklung, obwohl ich auch mehr wollte... Ich hatte mir erhofft, dass er sich in mich verliebt. Ich dachte, wenn es wirklich Liebe wird, dann meistern wir alles!
Aber ich merkte doch, dass er mich auf einer gewissen Distanz hält, mich nicht den Freunden vorstellt und nicht sehnsüchtig wirkt, sich nach und nach weniger bemühte... das machte mich unglücklich, ich ließ mir nichts anmerken, befolgte die Ratschläge hier, ließ ihn von sich aus "kommen", zog mich mal zurück, unternahm viele Dinge und war offen und locker...
Dennoch kam dann vor ein paar Tagen von ihm aus die Ansage: Es wird keine Beziehung, ich habe zu viel um die Ohren, ich habe noch schlechte Erfahrungen aus der alten Beziehung, ich brauche Unverbindlichkeit, Freiheit, ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, will mich nicht binden und da ich so bin, kann und will ich mich nicht verlieben! Aber unverbindliche Treffen ohne Pflichten wären schön! Aber bloß ohne Erwartungen... Quasi eine Affäre... Ich kann das nicht.
Ich bin verliebt.
Ich möchte, dass er zu mir steht, mich sehen will, sich verliebt und sich nach mir sehnt... Wir haben das Wochenende noch wunderschön miteinander verbracht... ich brauchte es einfach... wollte klare Worte finden, aber er hatte Zeit und ich MUSSTE es einfach nochmal nutzen und gestern sagte ich Lebewohl.
Seitdem geht es mir so schlecht. Ich komme kaum zurecht. Quäle mich zu Terminen, lade mich mit Aktivitäten voll, rede viel mit Freunden darüber, schlafe kaum, esse kaum... Leide einfach ganz schlimm.
Das Schlimmste ist auch, dass ich ihn jederzeit kontaktieren könnte und mir meine Portion körperliche, in dem Moment auch liebevolle emotionale Nähe zu holen!
Er will sich ja Treffen aber halt ohne Pflicht und das geht einfach nicht. Das macht mich nicht glücklich. Die Zeit wird sehr hart... Ich ersticke an dem Kummer... Und vor allem,. diese dumme Hoffnung, dass ihm klar wird, was ich sein könnte.