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StevenE
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Hallo.
Vielleicht sollte ich damit anfangen das ich ein gleichgeschlechtlich Mann von 32 Jahren bin. Ich war mit meinem Freund (36) genau 4 Jahre zusammen. Jetzt hat er sich vor etwa 2 Monaten von mir getrennt und mir gehts immernoch richtig dreckig...
gleichgeschlechtlich Beziehungen sind wahrscheinlich kaum anders als
" normale " Beziehungen , weswegen ich für jede Reaktion die ihr mir schreibt sehr dankbar bin.
Sicherlich kann man sagen , das in unserer Beziehung nicht immer alles glatt lief. Als wir uns kennen lernten war ich ein ziemlicher Chaot , und eigendlich waren wir beide ziemlich unterschiedliche Charaktäre. Er ,derjenige , der gerne organisiert , fast perfektionistisch und genau. Aber leider mit der Unart , das er keine Fehler zugeben konnte.
Ich dagegen , derjenige , der sich auch mal nach hinten lehnt und organisieren lässt.Nichtsdestotrotz haben wir die ganze Zeit zusammengehalten.
Naja , was wir beide gemeinsam hatten , waren SEHR VIELE gemeinsame Interessen , die aufzuzählen den Rahmen sprengen würde.
Nach etwa 2 Jahren Beziehung zog ich zu ihm. Er bot mir zuerst an , in seine Eigentumswohnung zu ziehen , was ich aber (noch ) nicht wollte. So zog ich in eine Mietwohnung im gleiche Haus.
Seit dieser Zeit ging es mit unserer Beziehung bergab. Der Sex wurde weniger , was er mit vielerlei Gründen zu erklären versuchte.( erst zu viel Nähe , dann zu viel Abstand , dann Stress auf der Arbeit , dann generell plötzlich keine Lust mehr,u.s.w.)
Es war dann später so , das er immer weniger Lust hatte , womit ich immer weniger klar kam. Zuletzt hatten wir nur noch alle 3-4 Monate einmal miteinander geschlafen.
Ich fragte ihn , ob es jemanden anderes gäbe , was er verneinte , ob ich mich körperlich negativ verändert hätte , was er auch verneinte. Er habe nur keine Lust mehr.
Es gab Zeiten , wo ich alleine im Bett lag , und heulte , es kaum mehr ertragen und aushalten konnte. Immer in der Hoffung alles würde wieder gut.
Was sich während der ganzen Zeit nicht änderte war die normale Form der Zuneigung , die wir einander entgegen brachten. Also streicheln ,umarmen und küssen.
Am Abend der Trennung sagte er mir dann , er würde mich in keinster Weise mehr s.uell Anziehend finden.( ..wobei ich nicht weiß , wie ernst er das meinte)
Soviel zur Vorgeschichte.
Die letzten beiden Wochen seit der Trennung waren sehr seltsam. Wir haben uns zwar " offiziell" getrennt , uns jedoch noch sehr oft ( fast täglich ) gesehen und sind auch noch weiter einigen Freizeitaktivitäten nachgegangen.
Mir wurde zwar von allen Seiten gesagt ich solle aus der Wohnung ausziehen , doch ganz wollte ich ihn nicht aufgeben. Vielleicht habe ich die letzten Wochen gehofft , es würde nochmal was werden. Auch von seiner Seite kam der Wunsch das wir weiterhin freundschaftlich miteinander umgehen.
Vor drei Tagen sah ich ihn auf einem Strassenfest , wie er jemand anderen küsste und umarmte. Ich war ( wieder ) völlig am Ende. Ich weiß nicht , wie ich jetzt mit ihm umgehen soll / kann. Ständig habe ich dieses Bild vor Augen , wie sie sich küssen...
Soll ich ausziehen? Soll ich mit ihm über meine Gefühle sprechen? Soll ich den Kontakt abbrechen? Wie soll ich damit umgehen , wenn der andere jetzt sein neuer Freund wird, während ich noch um ihn trauere und eine Etage über ihm wohne?
Jetzt im Moment denke ich das ich ihn als " guten Freund " nicht verlieren möchte. Er hat mir in unsrer Beziehung so viel Stärke und Selbstvertrauen und Hilfe gegeben , das ich darauf nicht verzichten möchte ( auch wenn sich das egoistisch anhört)
Ich habe zum Glück Freunde , die ich anrufen und treffen kann , wenn ich es gar nicht mehr aushalte.
Tja , ist schon echt Mist , wenn man an seinem " Ex " so hängt , er so nah und doch so weit weg ist.
Vielleicht sollte ich damit anfangen das ich ein gleichgeschlechtlich Mann von 32 Jahren bin. Ich war mit meinem Freund (36) genau 4 Jahre zusammen. Jetzt hat er sich vor etwa 2 Monaten von mir getrennt und mir gehts immernoch richtig dreckig...
gleichgeschlechtlich Beziehungen sind wahrscheinlich kaum anders als
" normale " Beziehungen , weswegen ich für jede Reaktion die ihr mir schreibt sehr dankbar bin.
Sicherlich kann man sagen , das in unserer Beziehung nicht immer alles glatt lief. Als wir uns kennen lernten war ich ein ziemlicher Chaot , und eigendlich waren wir beide ziemlich unterschiedliche Charaktäre. Er ,derjenige , der gerne organisiert , fast perfektionistisch und genau. Aber leider mit der Unart , das er keine Fehler zugeben konnte.
Ich dagegen , derjenige , der sich auch mal nach hinten lehnt und organisieren lässt.Nichtsdestotrotz haben wir die ganze Zeit zusammengehalten.
Naja , was wir beide gemeinsam hatten , waren SEHR VIELE gemeinsame Interessen , die aufzuzählen den Rahmen sprengen würde.
Nach etwa 2 Jahren Beziehung zog ich zu ihm. Er bot mir zuerst an , in seine Eigentumswohnung zu ziehen , was ich aber (noch ) nicht wollte. So zog ich in eine Mietwohnung im gleiche Haus.
Seit dieser Zeit ging es mit unserer Beziehung bergab. Der Sex wurde weniger , was er mit vielerlei Gründen zu erklären versuchte.( erst zu viel Nähe , dann zu viel Abstand , dann Stress auf der Arbeit , dann generell plötzlich keine Lust mehr,u.s.w.)
Es war dann später so , das er immer weniger Lust hatte , womit ich immer weniger klar kam. Zuletzt hatten wir nur noch alle 3-4 Monate einmal miteinander geschlafen.
Ich fragte ihn , ob es jemanden anderes gäbe , was er verneinte , ob ich mich körperlich negativ verändert hätte , was er auch verneinte. Er habe nur keine Lust mehr.
Es gab Zeiten , wo ich alleine im Bett lag , und heulte , es kaum mehr ertragen und aushalten konnte. Immer in der Hoffung alles würde wieder gut.
Was sich während der ganzen Zeit nicht änderte war die normale Form der Zuneigung , die wir einander entgegen brachten. Also streicheln ,umarmen und küssen.
Am Abend der Trennung sagte er mir dann , er würde mich in keinster Weise mehr s.uell Anziehend finden.( ..wobei ich nicht weiß , wie ernst er das meinte)
Soviel zur Vorgeschichte.
Die letzten beiden Wochen seit der Trennung waren sehr seltsam. Wir haben uns zwar " offiziell" getrennt , uns jedoch noch sehr oft ( fast täglich ) gesehen und sind auch noch weiter einigen Freizeitaktivitäten nachgegangen.
Mir wurde zwar von allen Seiten gesagt ich solle aus der Wohnung ausziehen , doch ganz wollte ich ihn nicht aufgeben. Vielleicht habe ich die letzten Wochen gehofft , es würde nochmal was werden. Auch von seiner Seite kam der Wunsch das wir weiterhin freundschaftlich miteinander umgehen.
Vor drei Tagen sah ich ihn auf einem Strassenfest , wie er jemand anderen küsste und umarmte. Ich war ( wieder ) völlig am Ende. Ich weiß nicht , wie ich jetzt mit ihm umgehen soll / kann. Ständig habe ich dieses Bild vor Augen , wie sie sich küssen...
Soll ich ausziehen? Soll ich mit ihm über meine Gefühle sprechen? Soll ich den Kontakt abbrechen? Wie soll ich damit umgehen , wenn der andere jetzt sein neuer Freund wird, während ich noch um ihn trauere und eine Etage über ihm wohne?
Jetzt im Moment denke ich das ich ihn als " guten Freund " nicht verlieren möchte. Er hat mir in unsrer Beziehung so viel Stärke und Selbstvertrauen und Hilfe gegeben , das ich darauf nicht verzichten möchte ( auch wenn sich das egoistisch anhört)
Ich habe zum Glück Freunde , die ich anrufen und treffen kann , wenn ich es gar nicht mehr aushalte.
Tja , ist schon echt Mist , wenn man an seinem " Ex " so hängt , er so nah und doch so weit weg ist.