qwerty_148
Gast
ich kämpfe gerade mit einer für mich ziemlich eigenartigen Form von Liebeskummer.
Hier mal die Kurzfassung:
Ich hab mich in einen mittlerweile ehemaligen Kollegen verguckt. Angefangen hat es Anfang des Jahres, da war er noch bei uns beschäftigt.Ich bin ein großer Fußballfan und er auch. Also haben wir uns öfters bei mir zum Fußballgucken verabredet. Zu Beginn war es auch von mir nur Freundschaft. Ich hatte die berühmte Mauer um mich herumgebaut.
Wir waren uns aber auch direkt sehr Nahe. Haben uns oft umarmt und die Nähe des anderen gesucht (er ist aber grudsätzlich so ein Typ, der das auch bei anderen tut).
Irgendwann dachten wohl unsere Kollegen, zwischen uns läuft was. Erst da fing ich an, in mich reinzuhören und zu überlegen, ob da wirklich nicht mehr ist und irgendwie war es das dann von meiner Seite.
Kurz darauf musste er die Firma verlassen. Da mich die Situation sehr mitgenommen hat, habe ich ihm mein Herz ausgeschüttet und ihm meine Gefühle gebeichtet.
Er hat da erst einmal nichts zu gesagt. Einige Wochen später, es war wieder Fußball, wir waren unterwegs, haben was getrunken, kam es dann zu einem langen Gespräch.
Er hat mir erzählt, dass er aufgrund von sehr schmerzhaften Trennungen keine Beziehung will. Der letzte Satz dieses Gesprächs war: "Du weißt nicht, was du dir antust, wenn du dein Herz in meine Hände legst!"
Was soll Frau mit so einem Satz anfangen?!
Ein paar Wochen später haben wir uns bei mir getroffen (zwischendurch hatten wir telefonisch Kontakt, haben aber über das Gespräch nicht mehr geredet).
Es folgte wieder ein langes Gespräch, in dem er mir definitv sagte, dass aus uns nichts wird. Aber es kam auch so ein Satz, wie, ich glaube, wenn wir eine Beziehung hätten würdest du zu sehr klammern und das geht nicht!
Den wahren Grund, warum ich es nicht bin, wollte er mir nicht nennen, weil er mir nicht zu sehr wehtun will.
Für uns beide war aber klar, dass wir unsere Freundschaft halten wollen. Nach diesem Gespräch ging es mir sehr schlecht.
Aber nach ein paar Tagen, hab ich mich gefangen. Er fehlte mir, auch als Freund.
Letzten Samstag haben wir uns wieder bei mir getroffen. Die Stimmung war locker, freundschaftlich.
Unsere Gespräche bestanden aber oft aus eindeutigen Zweideutigkeiten.
Es kam, wie es irgendwie dann doch kommen musste. Wir kamen uns näher...
Nach einiger Zeit stoppten wir, er guckte nicht wirklich glücklich, ich war auch leicht verwirrt und dann sagte er: "Das fühlt sich irgendwie falsch an!"
Wir haben über das, was passiert ist, nicht mehr gesprochen, mussten wohl beide erstmal das passierte verdauen und er ist dann auch gegangen.
Ich hab ihn nun 2x angetextet aber nur halbherzige Antworten bekommen.
Für mich ändert das passierte an seinem Nein nichts. Was mich aber wirklich krank macht ist, dass ich nicht weiß, wie er denkt. Ich will eigentlich nur wissen, ob unsere Freundschaft bestehen bleibt und dass wirklich ganz ohne Hintergedanken meinerseits.
Ich will ihn aber nicht bedrängen und nun weiß ich nicht, was ich tun soll und es fällt mir schwer seine Worte und Taten irgendwie zu deuten.
Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen?!
Lg

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