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Es gibt nur seine Regeln

U
@Heffalump Weil er sich eine Familie gewünscht hat und ich schwanger war.

• x 2 #16


Heffalump
und, wenn ich fragen darf, seit wie lange verheiratet?

• #17


A


Es gibt nur seine Regeln

x 3


U
@Heffalump 8 Jahre

• #18


Heffalump
hups

so kurz erst

• x 1 #19


Liv225
Liebe @Uli83

Willkommen im Forum, es ist traurig, dass Du gerade so eine Zeit durchleben musst.

Dass Ihr zur Paartherapie geht, finde ich gut. Das zeigt schon, dass Deinem Mann etwas an Dir / euch liegt…. auch wenn seine Worte, so wie Du sie beschreibst…sehr kühl und wenig auf Dich schauend klingen.

Ich hatte kurz eine Beziehung mit jemandem, der meinte : Gefühle kann ich nicht.
Man denkt ja: ach, so schlimm wird das nicht sein. Das kommt…
Aber nein (abgesehen von anderen schlimmen Dingen, die er machte) - es war so.
Und ich als Mensch, der Nähe und Wärme möchte, hätte mit so jemandem nicht zusammen bleiben können.

Da fehlt die Augenhöhe. Man kann doch nicht sein Leben lang darauf verzichten, was man quasi zum Leben braucht.

Der Satz fiel mir auf:

Zitat von Uli83:
Solange ich seine Bedürfnisse erfüllt habe, war er viel mehr bei mir, als jetzt.


Das finde ich schlimm. Ihr beide seid wichtig, nicht nur er!

Blick auf die Kindheit… ehrlich- mag sein. Oft muss das als „Ausrede“ herhalten und hat sicher auch Anteil.
Aber- soo viele hatten es als Kind schwer und gehen trotzdem empathisch durchs Leben.

Also … natürlich möchte man seine Ehe nicht aufgeben.
Ich würde es mit der Paartherapie versuchen.
Ihr solltet euch gegenseitig sehen.
Wenn das nicht geht, würde ich so nicht weitermachen wollen.

Alles Liebe Dir.

• x 2 #20


Fenjal
@Uli83 du bist an deiner Grenze und rufst nach einem emotionalem Schwätzer, so jedenfalls seh ich das.
Unhlaublich, dass du diesen Typ an seiner Kindheit misst, auf ihn zeigst, ihn zur Therapie aufrufst, dabei hat er nichts falsch gemacht.

3 Sätze und ich an seiner Stelle würde sagen, dass ich meine Persönlichkeit nicht zur Disposition stelle, Ende.
Du kannst gehen... wenn du einen Mann suchst, den du erst nach deinen Vorstellungen verändern musst.

• #21


Blind-Meg
Zitat von Uli83:
Was meint ihr, wer lebt auch in so einer Beziehung und was kann man tun, wenn man der Empath ist, neben dem Vermeider?

Mein Exmann war auch so einer. Keinen Zugang zu seinen Gefühlen und kaum Kompromissbereitschaft.
Was du tun kannst: weiter aushalten oder dich trennen. Denn: wenn er zugänglich und in der Lage wäre, über euer Thema wohlwollend und konstruktiv zu sprechen, hättest du das Problem nicht.
Ich habe mich von meinem Mann getrennt nach knapp 10 Jahren Ehe, weil ich emotional ausgehungert war. Und es war die beste Entscheidung. Auch "trotz" Kind. Haus hatten wir zum Glück nicht. Hätten wir eins gehabt, hätte ich mich auch getrennt, aber vielleicht noch später und mir noch weniger Kraft.
Ich habe bestimmt 4 Jahre lang versucht, die Beziehung zu verbessern. Mit den unterschiedlichsten Strategien. Das hilft nur nicht, wenn der andere nicht mitmacht und nich nicht mal anerkennt, dass es ein Problem gibt.
Mein Ex hat es bis zum Schluss nicht verstanden, selbst nach der Trennung und Scheidung nicht. Weil er halt anderer Meinung war. Weil er nicht imstande war, außerhalb seines eignen Tellertandes zu denken.

• x 7 #22


Wulf
Zitat von Uli83:
Und bei jedem Thema an dem wir arbeiten wollen beginnt die Diskussion, ob meine Bedürfnisse, Absichten, Werte überhaupt berechtigt sind und wie er das sieht, wie er vorgehen möchte. Es endet damit, dass ich total erschöpft und abgekämpft aufgebe und er denkt, das kriegen wir schon hin.

Wie lange geht das schon so?

Zitat von Uli83:
Er bleibt in seiner Welt, in seinen Regeln und versteht nicht, dass er sich durchgesetzt hat, aber die Beziehung einfach nur wieder ein Stück mehr kaputt gegangen ist.

Na da sollte er es mal in seine Birne bekommen, daß er nur mit einer starken Partnerin ein tolles leben führen wird.
Das der Partner mental abrutschen kann, ist völlig normal. Wichtig ist aber auch was der andere daraus macht. Unterstützen, oder fallen lassen?

Zitat von Uli83:
Wenn ich ihm sage, er kann es gar nicht anders, weil er es nicht kennen gelernt hat, weist er mich zurecht, ich hätte nicht über seine Kindheit zu urteilen.

Du haust du ihm regelrecht eine Abwertung vor die Füße.

Zitat von Uli83:
Nun das macht mir überhaupt keine Hoffnung. Nachdem jetzt meine Mama gestorben ist und ich eigentlich Rücksicht, Liebe und Halt bräuchte, bin ich jetzt zusätzlich damit beschäftigt, ihm zu erklären warum ich überhaupt traurig sein darf. Er macht daraus, dass er sich jetzt um seinen Alltag kümmert, da ich das nicht kann und lässt mich aber völlig links liegen.

Er hat seine Mutter in der Form niemals kennengelernt. Er hört Mama: Für ihn ist das eine Person die ihn auf die Welt gebracht hat. Er verbindet damit keinerlei Emotionen, wenn überhaupt eine massive innere Ablehnung gegen diese Person.

Mach ihm klar, du musst um einen geliebten Menschen trauern und benötigst seine Unterstützung.

• x 2 #23


govinda7777
@Uli83 jeder Mensch wünscht sich erstmal so angenommen und geliebt zu werden wie er ist.
Eure Gespräche hören sich für mich eher an wie Mitarbeiter Gespräche bei der Arbeit.
Du solltest ihm ganz klar sagen wie es Dir damit geht, auch, dass Du Trennungsgedanken hast.
Ich schäme mich dafür, aber bei mir war es auch so, dass ich erst realisiert habe was für meine Frau/uns wichtig ist als sie mir gesagt hat, dass sie so nicht mehr weiter kann...

• x 4 #24


U
@Violettsloth Oh man, das sind Tiefpunkte im Leben. Irgendwie sammelt man viele kleine und große Situationen, bis man genug hat und geht.
Als meine im Hospiz lag, ist er in Vater-Kind-Kur gefahren. Er hat mir eine Sprachnachricht geschickt, als ich auf dem Weg nach Hause vom Hospiz war und es meiner Mama schlecht ging. Er erzählt was sie alles gemacht haben und fragt nicht mal nach mir oder sagt, dass er später gerne hören will, wie es für mich war. Das habe ich ihm gesagt, dass ich einen harten Tag hatte und er erzählt nur von sich, fragt nicht mal. Seine Antwort war, dass er jetzt schließlich für sich in diese Kur gefahren ist und er sich jetzt nicht um mich kümmern kann. So gingen dann die nächsten drei Wochen weiter...wenn er wissen wollte, wie es um meine Mama steht, gab es Kontakt, wenn ich etwas erlebt hatte, was ich ihm sagen wollte, bekam ich die Info, dass er sich jetzt gerade keine Zeit nehmen kann, da er unterwegs ist mit einer anderen Mutter und deren Tochter, weil die Kinder sich angefreundet hatten. Es sind Sätze gefallen wie, "es ist ja deine Familie" und " du musst sehen, wie du damit klarkommst, ich bin jetzt zu weit weg". Sie starb am vorletzten Tag seiner Kur und als ich ihn anrief, um ihm das zu sagen, brach er in Tränen aus. Er packe jetzt seine Sachen und kommt heim, aber er sagte auch ,dass er ja fix und fertig sein und müsste jetzt die ganze Fahrt machen...ich war völlig irritiert...

Ich wünschte ich könnte vorspulen, ich fürchte mich davor mich von ihm zu trennen. Er hat schon gesagt, dass er unseren Sohn will ...

• x 1 #25


U
@govinda7777 das habe ich ihm schon mehrmals gesagt. Er nimmt das nicht ernst.

• #26


Fenjal
Zitat von Wulf:
Mach ihm klar, du musst um einen geliebten Menschen trauern und benötigst seine Unterstützung.

Man kann einen Menschen nicht passend therapieren, um selbst in einer Krise Unterstützung zu erfahren, sondern man schaut auf sich selbst, handelt und schwätzt weniger.

• x 1 #27


Heffalump
Zitat von Uli83:
Er hat schon gesagt, dass er unseren Sohn will ...

was du tun kannst, ein Informationsgespräch mit einem Anwalt für Familienrecht halten, deine Rechte, deine Pflichten. Da diskutierst du ganz anders, wenn du darum weißt.
Das Kind ist kein Gegenstand, den man nach Belieben hin und her schubst

• x 3 #28


U
@Blind-Meg
Danke dafür. Wo keine Erkenntnis ist, kann sich nichts verändern.
Ich erkenne meinerseits langsam, dass ich das so nicht mehr packe. Das ist keine angenehmen Wahrheit, denn ich wollte ja das Leben mit diesem Menschen.

Wie ist euer Verhältnis als getrennte Eltern?

• x 2 #29


Liv225
Liebe Uli,

das habe ich vorhin nicht geschrieben.

Es tut mir sehr Leid, dass Deine Mama gestorben ist und Du noch soo eine traurige Zeit durchlebst.
Viel Kraft Dir. 🥀🫂


Und wegen Deines Sohns… da schließe ich mich @Heffalump an.
So einfach ist das nicht, lass Dich beraten und redet ihr beide, wenn es denn geht.

• x 3 #30


A


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