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Es gibt kein Leben im Konjunktiv

distress

distress
Mitglied

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378
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2
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587
Mitglied seit:
Hoffnung ist Leben im Konjunktiv.

Hoffnung verwandelt die Zukunft in eine Illusion.

Hoffnung ist kein Trost, sondern der Reflex, mit Verzweiflung umgehen zu wollen.

Hoffnung ist die Unfähigkeit, das, was ist, zu akzeptieren.

Hoffnung lindert den Schmerz, um ihn auf unbestimmte Zeit zu verlängern.

Hoffnung ist egoistisch, weil sie deine Entscheidung und deine Gründe nicht ernst nimmt. Dich nicht ernst nimmt.

Ich bin egoistisch.
So oft hast du mir das vorgeworfen.
Aber dieses Mal stimmt es.

Du hast jede Hoffnung verloren. Lange bevor du gegangen bist.
Ich konnte es nicht sehen.

Und nun begrabe ich meine.

x 12 #1


btlwe.
Beim Frühstücksaufräumen nebenbei gehört und es passt! 🪷

x 1 #2


A


Es gibt kein Leben im Konjunktiv

x 3


alleswirdbesser
@btlwe. Du und dein Mann vs Frau Ding 😉
Es gibt sicher Männer, denen es so geht, aber das ist keine Mehrzahl. Wenn ich meinen Sohn beobachte - er hat kaum Pausen, wo er sein Single Leben ausleben könnte. Kaum ist er Single und schon steht die nächste Frau auf der Matte. Er muss sich auch nicht ins Zeug werfen, vermute ich mal, irgendwie hat er überhaupt keine Schwierigkeiten damit. Ansonsten kenne viele verpartnerte Männer, die gar nicht erst vor dem Problem stehen. Im Video geht es eher um eine Minderheit schätze ich, die dann aber leider so drin steckt, dass die rote Pille auf einmal die Lebenseinstellung beherrscht.

Ich wurde als Frau auch zwei mal verlassen, konnte die Männer nicht halten (was im Video von Männern behauptet wird - wie hält man eine Frau usw.). Es ist doch völlig geschlechtsunabhängig, Männern und Frauen kann es so gehen, wie im Video geschildert. Die Kunst ist es den richtigen Umgang damit zu finden.

x 6 #3


RoteTablette
@distress

Volle Zustimmung.

Und deine Konsequenz daraus...?
Würde mich interessieren, wie du damit umzugehen gedenkst; wie deine Antwort aussieht.

x 1 #4


S
Zitat von distress:
Hoffnung ist Leben im Konjunktiv. Hoffnung verwandelt die Zukunft in eine Illusion. Hoffnung ist kein Trost, sondern der Reflex, mit Verzweiflung ...

Ich verstehe was du damit sagen willst, aber ich finde es greift viel zu kurz.
Ist es manchmal so, dass die Hoffnung in erfüllung geht und manchmal nicht?

Hätte ich keine Hoffnung, würde ich in diesen Tagen es schlecht aussehen, ich habe zum Beispiel Hoffnung, dass die Welt sich nicht zu Grunde richtet, ich habe Hoffnung, dass mein Sohn trotz zunehmenden Spannung in Europa hier trotzdem sicher leben kann.

Ich habe auch persönlich Hoffnung, dass meine Trauer irgendwann vorbei geht. Und habe die Hoffnung, dass ich draus gestärkt heraus komme.

Ist es viel mehr nicht so, dass du nicht von Hoffnung sprichst, sondern von an Dingen festhalten, die eine nicht gut tun?

x 4 #5


btlwe.
@alleswirdbesser Ich sag jetzt allgemein Menschen. Die von einer in die nächste Beziehung hüpfendene sind für beide Parteien als auch alle weitere darüber hinaus, kein guter Deal. Bin da jetzt wiedr drüber gestolpert, da meine beste Freundin mal gerade etwas von vor 10 Jahren verarbeitet und doch irgendwo bei mir ablädt und deshalb nochmal ein paar Grdanken dazu durchrauschten. Eigentlich macht sie jetzt erst die Trennung von ihrem "Maßstab an idealen Partner" durch...

Okey, dann schreib ich auf einem Trennungsforum demnächst Kochrezepte!😅

#6


S
Zitat von btlwe.:
Okey, dann schreib ich aug einem Trennungsforum demnächst Kochrezepte!

Das ist Kind und Trotz Zwinkerndes Gesicht
Es gehört zum Mann sein auch dazu, Dinge, die man als Kritik empfindet, annehmen zu können.

x 1 #7


btlwe.
@Sincerite ...war eher als Pointe gedacht!🙃

x 1 #8


distress
@RoteTablette

Die Antwort kann nur Akzeptanz sein.

Und das bedeutet, mich mehreren Realitäten zu stellen.
Wahrscheinlich wird die Tatsache, dass die Trennung endgültig ist, nicht die erste Realität sein, die ich akzeptieren werde.
Dazu muss ich andere Realitäten vorher akzeptieren lernen.
Nicht alle kann und will ich hier nennen.
Aber ich werde ganz von selbst erkennen, dass es richtig ist, wie es ist.

Die Beziehung ist nicht wegen fehlender Liebe und Zuneigung zu Ende gegangen. Es gab auch keinen unverzeihlichen Fehltritt. Niemand hat bereits einen anderen Partner.
Das macht es schwerer, nicht mehr hoffen zu wollen.

x 5 #9


distress
Zitat von Schnuddel74:
Ich verstehe was du damit sagen willst, aber ich finde es greift viel zu kurz.

Es war genau meine Absicht, es so kurz greifen lassen zu wollen.
Weil es eben nur um genau diese eine, meine, "falsche" Hoffnung geht.

Aber natürlich hast du mit allem recht.
Ohne Hoffnung sind wir nichts.

x 3 #10


S
Die sch. Hoffnung stirbt immer zuletzt, auch wenn schon lange alles tot ist.

x 1 #11


Inexplicitus
Zitat von distress:
Hoffnung ist Leben im Konjunktiv.

Hoffnung ist der erste Weg zu Selbsttäuschung. Wer hofft der weiß nicht, wer nicht weiß, der spekuliert. Hoffung geht mit Glaube und Gott Hand in Hand einher und gehört allenfalls in die Kirche, aber nicht ins wahre Leben.

Wer hofft, der ist sich seiner Sache nicht sicher, und hat nur die Absicht den Schein zu wahren, fischt im Trüben oder spielt Lotto.

Der Wissende, kennt in Partnerschaften den anderen soweit, das dieser weiß was dem anderen gefällt und was nicht, was dieser gerne hört und was nicht. Der Wissende beschenkt nicht nur den anderen, sondern auch sich selbst. In einem neuen Anzug an der Seite seiner Herzensdame, können beide sich dran erfreuen. Man stelle sich vor, der andere kommt in einer Jeans daher, und will auf einen Ball, und bringt den anderen in Erklräungsnot.

Der Wissende geht auf Geschäftsreise und vergisst nicht, Nachrichten an den anderen zu senden, weil er die Erinnerungsfunktions seines Handys nutzt, weil er weiß, das es der andere für sein Zugehörigkeitsgefühl benötigt. Klappt den Klodeckel runter, schmeißt die Wäsche in den Wäschekorb, spült auch mal ab, macht auch kleine Geschenke ideellen und nicht nur finanziellen Wertes. Der kleine Teddy am Schlüsselbund, die Rose verteckt in der Handtasche, der kleine Zettel in der Brieftasche, wo drauf steht "Ich liebe Dich".

Der Hoffende schließt die Tür hinter sich und gibt sich selbst die Antwort, das dieser bestimmt nichts vergessen habe. Diesem fällt aber nicht ein, die Waschmaschine anzuschmeißen mit den Kleidungsstücken des anderen, die dieser für die nächste Woche tragen möchte. Am Abend wird der Hoffende dann damit konfrontiert und als Egoist bezeichnet, es führt zum Eklat.

Es ist nicht immer der gern Vorgeschobene Grund der das Ende einer Beziehung bedeutet, es ist öfter als man glaubt, die Vernachlässigung der alltäglichen Dinge, die sich dann zu einem riesen Haufen auftürmen, und dann über einen zusammenbrechen.

Sollte man sich in Beziehungen auch mal auf sich selbst konzentrieren? Auf jeden Fall! Denn man hat sich ja auch rausgeputzt um dem anderen zu gefallen. Eine Beziehung muss täglich auf´s neue gepflegt, Ersteindrücke vom Anfang sollten regelmäßig aufgefrischt werden. Wissende deren Beziehung auch heute noch währt, wissen das. Hoffende, senden Nachrichten an die/den Ex.

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Wulf
Ahhh, diese Hoffnung... und deren immer wieder aufploppende Schimmer.
Ist längst verbuddelt. Nu heißt es wieder getreu vom Bio-Lehrer
"Das Glauben überlasse ich dem Pfarrer, der bekommt Geld dafür" 😂

#13


Löwenzeh
Hoffnung ist ein Bedürfnis.

Hoffnung ist der Wunsch, dass die Dinge werden, wie wir es gerne hätten.

Hoffnung kann uns fort und festhalten. Hoffnung kann uns in Ketten legen.

Hoffnung kann uns beflügeln.
Hoffnung kann uns befreien und vorantreiben.
Uns in ungeahnte Höhen tragen -
aus denen es sich tief fällt.

Hoffnung kann ein Trugschluss sein - oder zur Wahrheit werden.

Hoffnung ist das, was du daraus machst.

Und auf dem Grab der einen Hoffnung, das wünsche ich dir, da sprießt eine Neue.

x 4 #14


Löwenzeh
Es gibt kein Leben im Konjunktiv.

Mir gefällt dieser Satz unglaublich gut.
Nagel auf den Kopf getroffen.

x 3 #15


A


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