Gedankenschmied
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So wie es aussieht will nun meine Frau definitiv unsere Ehe verlassen, um ihr Leben in Freiheit zu leben. Sie erwartet noch mehr vom Leben als nochmals 25 Jahre verheiratet zu sein.
Zum Glück sind unsere Kinder mittlerweile erwachsen und wir stehen finanziell gut da, eigentlich eine gute Voraussetzung für die nächsten 25 Jahre.
Die Situation macht mir mehr zu schaffen als ich gedacht hätte. Wir hatten bereits vor ca. 15 Jahren eine ähnliche Situation und seit da weiss ich, dass mir dies jederzeit wieder passieren kann und jetzt scheint es so weit zu sein.
Ich weiss, dass ich im Vergleich zu vielen hier mit kleinen Problemen zu kämpfen habe aber aktuell sehen die aus meiner Sicht gross aus.
Meine Frau hat viel Positives aber halt auch einiges Negatives.
Wir haben die gleichen Ansichten was Kindererziehung und Finanzen anbelangt und auch teilweise die gleichen Hobbys wie Reisen, Motorradfahren und Campen.
Am meisten hat mir in all den Jahren zu schaffen gemacht, dass sie eine negativ denkende Person ist und ich bin der ewige Optimist. Zudem bin ich jemand der gerne gibt und sie ist jemand der gerne nimmt, was mir teilweise mit der Zeit ein frustrierendes Gefühl gab.
Jetzt könnte der ewige Optimist sagen, dann ist doch gut wenn sie geht aber der Gefühlsmensch in mir sagt was für eine Schei***, Ich liebe sie und möchte mit ihr zusammen alt werden.
Der Text gibt meine chaotische Gefühlswelt nicht wirklich wieder, weil ich ein überaus rationaler und lösungsorientierter Mensch bin der sich fast immer auf Fakten und nicht auf Emotionen stützt.
Nur fühlt sich das gerade wie eine persönliche Niederlage an.
Was kann ich machen damit ich trotz meiner Verletztheit die ganze Situation Fair über die Bühne bringe und nicht aus der Emotion heraus eine verbrannte Erde hinterlasse, irgendwie überfordert mich das Ganze gerade. (Da bin ich absolut kein rationaler Mensch mehr.)