Nalf
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Trennungen sind nie einfach. Nach 25 Jahren und einem gemeinsam aufgebauten Leben inklusive Kinder noch viel weniger.
Aber das hier
Zitat von Gedankenschmied:weil ich ein überaus rationaler und lösungsorientierter Mensch bin der sich fast immer auf Fakten und nicht auf Emotionen stützt.
ist eine gute Voraussetzung.
Wie wäre es, gar nicht darüber nachzudenken, warum und wieso Deine Noch-Frau sich so und nicht anders verhalten hat, verhalten wird oder entscheidet. Nimm den Umstand, dass sie jetzt ohne Dich leben will, einfach als Fakt hin. Ohne Bewertung. Ist jetzt so.
Und ab diesem Punkt denkst Du weiter. Neuer Fakt ist, dass Du jetzt nur noch für Dich planst. Kinder sind groß. Also totale Planungsfreiheit. Solange Du mit dem Kopf in Deinem neuen Leben bist und alle Möglichkeiten, die sich jetzt bieten, weil Du allein viel flexibler bist und nur auf Deine Befindlichkeiten und Bedürfnisse achten musst, nutzt, bleibt wenig Raum für die "was wäre wenn"- und "hätte ich damals XYZ"-Gedanken.
Und noch losgelöstet wird's, wenn Du Dein Budget kennst. Mach eine Liste aller Assets, Ersparnisse, Anwartschaften und Einkommen und geh damit zu einem Fachanwalt für Familienrecht. Der rechnet Dir aus, was geht und was bleibt. Dann mach noch ein paar Sternchen an die Sachen, die Du behalten möchtest (Wohnung, Wohnwagen, etc.), und versuch über diese Dinge eine Einigung zu erzielen (zu zweit oder über Anwälte). Dann weißt Du, was Du hast und auf welcher Grundlage Du die kommenden Wochen, Jahre und das Alter planen kannst. Und dann gleich wieder mit dem Kopf in die (dann sichere) Zukunft. Auch wenn das, was bislang war, für Dich auch hätte bleiben können, kann das, was jetzt kommt, doch eigentlich nur noch besser werden. Denn Du bist ja allein für das Gelingen zuständig und bist frei, das Beste draus zu machen.
Gescheitert ist doch nur, wer nicht mehr aufsteht.