Hallo Ihr,
wollte mich auch mal wieder melden.
Zitat von caissa:gottseidank bin ich nicht krank. das wäre das letzte. du machst deine gesundheit noch kaputt, ich weiss du kannst nichts machen. ich fühl mich entsetzlich u schwach aber keine direkte krankheit, kann alle lebensaufgaben zumindest physich lösen.
caissa, meine Lebensaufgaben konnte ich zum Glück, ebenfalls alle lösen.
Zu meinem eigenen Erstaunen sogar sehr gut, kein Aussenstehender hätte mir etwas angemerkt, nur auf den rapiden Gewichtsverlust wurde ich oft angesprochen. Mein Körper hat halt einfach verrückt gespiellt, lief auf Hochtouren. Nun kommt es aber langsam wieder. Hatte gestern ein Gespräch mit meiner Ärztin, nach dem großen Check up.
Alle Blutwerte, könnten nicht besser sein (hätte ich nicht gedacht, da ich in den ersten Monaten sehr viel Schindluder mit meiner Gesundheit getrieben hatte,- Glück gehabt !

)
Auch die Schilddrüse tickt wieder Erwarten ganz normal, Blutdruck über 24 Stunden ist nun auch wieder supi, nur der Puls ist extrem hoch, soll es mal mit Ausdauersport probieren.
Mir geht es inzwischen wieder sehr gut, denke alles überstanden zu haben, und mein Körper wird das sicher auch bald kapieren.
Der Besuch bei meiner Ärztin, hat mich da sehr beruhigt.
Lilablümchen, tja, so ähnlich klang unser Trennungsgespräch auch. "Ich bin immer für dich da, wir bleiben Freunde, du bist ein toller Mensch,- blablabla..."
Ich denke er hätte auch nichts dagegen, es gab nach unserer Trennung ja auch Zeiten, in welchen er sehr nett mir gegenüber war. Wir haben sogar öfters mal einen Kaffee getrunken, und geredet, wenn er seinen Hund abgeholt hat.
Ich denke dass dies nun nicht mehr so ist, liegt eher an mir.
Mir tat es jedes Mal weh, sodaß ich angefangen habe, ihm aus dem Weg zu gehen. War dann sehr kurz angebunden, wenn er den Hund holte, oder auch oft gar nicht zu Hause. Seine Hilfe habe ich möglichst auch nicht in Anspruch genommen, sondern lieber andere Leute darum gebeten, wenn zb. am PC mal ein kleines Problemchen auftauchte. Zu ihm habe ich nur noch den notwendigsten Kontakt. Er merkt dies natürlich, und macht auf mich den Eindruck, dass ihm dies gar nicht passt.
Seine Kälte mir gegenüber, kehrt wieder zurück, so wie kurz nach der Trennung. Mir geht es damit viel besser.
Nein, ich möchte nicht mit ihm befreundet bleiben, zumal er dies in meinen Augen, durch seine krasse Wesensveränderung, gar nicht mehr Wert ist.
Er kommt mir mehr und mehr wie eine manipulierte Marionette vor,- fast wie in einem bösen Horrorfilm, in welchem eine andere Seele Besitz von einem Körper ergreift.
Ich bin einfach froh, wenn irgendwann mal alles geklärt ist, und möchte ihn dann am liebsten nie mehr in meinem Leben begegnen.
Hätte vor einigen Monaten nie geglaubt, dass ich sowas mal schreiben würde, aber genauso fühlt es sich nun halt an.
Dass mit deiner Freundin tut mir sehr leid für dich, denn gerade in dieser Zeit braucht man seine Freunde. Leider zeigt es sich oft erst in so einer Situation, wie gut eine Freundschaft wirklich ist.
Wie ein Film, oder Traum kommt mir dir Sache heute noch teilweise vor.
Besonders wenn er mir gegenüber steht, und ich feststelle, dass ich mich nun ebenfalls Meilen weit von ihm entfernt habe. Es fühlt sich fast so an, als stünde ein Fremder vor mir, und ich kann mir nur noch sehr schlecht vorstellen, 22 Jahre meines Lebens, mit diesem Menschen geteilt zu haben. Ein ganz merkwürdiges Gefühl, welches sich nur schwer in Worte packen läßt.
Ich wünsch euch alles Gute, haltet durch, ihr werdet es schaffen,- irgendwann.
