Vivienne
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ich finde es immer noch sehr mutig von dir, dass du ihn und dich mit diesem Gespräch konfrontiert hast.
Das mit dem Klammern und Kletten verstehe ich gut, deshalb habe ich auch in meinem letzten Beitrag darüber gesprochen.
Wenn man zu sehr liebt, dass der andere keine Luft mehr bekommt, lähmt man sich gegenseitig.
Es ist jetzt wichtig, dass du wieder zu dir findest und zu deinem Leben zurück. Ohne ihn. So weh es tut.
So sehr es schmerzt. Das ist der einzige Weg. Du mußt langsam wieder in dein Leben zurückfinden.
Langsam wieder Dinge finden, die dir Freude bereiten und gut tut.
Ich hoffe, ich habe dir diese Frage nicht schon einmal gestellt: aber darf ich erfahren, wieso er sich getrennt hat?
Die Stimme, die dort flüstert, ist vielleicht dein verletztes Kind. Was nun unbedingt haben will, was es nicht bekommen kann.
Kennen wir ja auch von früher: mit Mami an der Kasse, und man bekommt den Lolli einfach nicht; umso mehr begehrt man ihn.
Man wächst auch durch so eine Krise, wenn man irgendwann durch sie gegangen ist. Langsam, aber stetig.
Es geht um inneren Wachstum. Das geschieht nicht von heute auf morgen. Was denkst du wie ich gelitten habe.
Wie ein Schwein
Aber irgendwann mußte ich mich wieder um mich kümmern, sonst wäre ich verhungert, verdurstet, verkümmert.
Bitte vergiss dein Pflänzchen nicht. Und pflege es wieder.
Ich verstehe dich, dass du
Zitat:nicht mehr hören kannst; ging mir nicht anders."Das Gesabbel"
Mir quoll es auch aus den Ohren. Aber leider hatten sie alle recht. Und leider geht es um Eigenliebe und Selbstwert.
Aber ich habe mir dabei auch Zeit gelassen - und bin auch heute noch nicht darüber hinweg.
Das Leid(en) ist nur weniger (denke ich), weil ich gerade im Kontakt zu ihm stehe; und auch sehe, klar sehe,
was mich damals so sehr an ihm schon gestört hat; nur jetzt sind eben keine Schmetterlinge mehr da, die mir den
Blick vernebeln und um die Ohren säuseln...
Ich glaube, du bist auf einem sehr guten Weg. Was dir jetzt noch wirklich fehlt ist, dass du raus gehst.
Ich habe mich dazu auch oft zwingen und überwinden müssen. Aber danach ging es mir fast immer besser.
Und dieser Prozeß kommt ganz schleichend. Immer ein Stückchen mehr Lebensqualität. Immer weiter ins eigene Leben
mit neuen Inhalten.
Wie geht es ihm denn, ohne dich?
Suchst du dir denn gerade einen Job oder was hast du so für Pläne?
Dir danke ich für deine Wünsche. Ich hoffe auch sehr, dass wir nun in Harmonie leben können und die ekelhaften
"Psychospielchen" ein Ende haben; sonst muss ich eben einen Schlußstrich ziehen, so weh und leid es mir dann tut.
Und denk immer dran: 14 Jahre sind eine lange Zeit - sowas kann ich so schnell heilen.
Ich war auch so oft so ungeduldig, und bin es auch heute noch, aber ich weiß, dass es nicht schneller hätte gehen können.
Wenn du dich aber so "versteckst" und von neuen Menschen nur fern hältst, kommst du nur schwer aus der Mühle heraus.
Draußen weht der frische Wind.
Zitat:Aber soll ich vielleicht heulend einen fremden Kerl zum Kaffeetrinken einladen ... ?
ja wieso eigentlich nicht? Was hindert dich daran?
Ganz ehrlich: ich hab so viele Menschen bei Einkäufen kennengelernt, wir sind uns begegnet, haben geplauscht, gelacht
und wieder getrennter Wege gegangen... also wieso nicht? Du mußt ihn ja nicht gleich heiraten.
Aber hey, vielleicht ist es gerade er, der auch grad Mist erlebt und mit dir quatschen will?!
Trau dich!
Eins weiß ich sicher: deinen Humor wird er lieben
Liebe Grüße
Vi