Slaky
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Bin 58 Jahre, derzeit ohne Job der mir nach 5 Monaten Ende August 24 aus heiterem Himmel gekündigt wurde.
Alles schlägt gerade ein wie ein Bombe, ich sehe überhaupt kein Land mehr.
Bewerbe mich, zigfach sind die raus, ich kriege nicht mal ein Feedback, kein Vorstellungsgespräch, ich bin seit über 25 Jahren Fachinformatiker und verstehe nur noch Bahnhof.
Nach über 3 Jahren ist sie letzte Woche gegangen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung in die sie jeden Abend kommt und morgens wieder zur Arbeit fährt., zurück bleiben mir Schulden, weil ich 2x meinen Kredit in dieser Zeit aufstockte und lebe an der Nordsee wo die Menschen eben anders sind und es auch mit Arbeit (für mich) nicht wirklich rosig ausschaut.
Ich wollte nicht mal hier hin, sie schaffte es jedoch dass ich irgendwann einknickte.
Dann kam sie, in mein Leben, Tante Polli und nach 5 Tagen die wir uns erst kannten ereilte mich auch noch die nach Nachricht, dass es der Firma nicht gutgehe und man bot mir einen Aufhebungsvertrag an. Entscheidung Pest oder Cholera, ich musste mich abfinden lassen, das war es.
Sie kam dann nach 2 Monaten auf die glorreiche Idee an die Nordsee zu gehen, dort habe ich Menschen die ich seit über 25 Jahren kenne, wir waren einst gut befreundet, heute sieht das, danke Polli anders aus. Versuchte ihr es mit Engelszungen auszureden, dass uns das irgendwann die Trennung beschert, weil ich ja schon nie dort wirklich Fuss fassen konnte.
Fragt mich bitte nicht wieso ich Idiot dem ganzen letztlich zugestimmt habe, all das auch noch alleine finanzierte, sie hatte ja als gelernte Friseurin nichts und war selber gerade an dem Ort wo sie wohnte gekündigt worden.
Ich war das perfekte Opfer, für jene Frau die mir heute erklärt, man könne nicht mit mir reden. es hat unendlich viele Situationen gegeben wo wir hätten reden müssen, eine Lösung herbeizuführen, sie blieb leider stumm.
Dieser Zustand hat mich bald wahnsinnig gemacht, nun stehe ich da und reflektiere mich selbst, dass ich selber daran Schuld bin und die Verantwortung dafür übernehme, was passiert ist. Aber das man mit mir nicht reden kann, daran ersticke ich. Das ist weder fair und entspricht auch nicht den Tatsachen, sieh sieht es eben so, ich weiß nicht mal wie ich damit zurechtkommen soll.
Meine persönliche Situation ist jetzt für mich unerträglich, seit 3 Jahren leben wir in ständiger Angst, wieder und wieder unsere Jobs zu verlieren, jetzt hat sie als Friseurin die Probezeit bestanden, ich stehe wieder vor dem Aus!
Kriege keine Feedback auf all meine Bewerbungen und Bemühungen, ich weiß echt nicht mehr weiter.
Hinzu kommt meine Lähmung damit erst mal klar zu kommen, weil es jetzt eine Woche erst her ist, die Hausverwaltung derer ich jetzt meine Situation geschildert habe, und sie will raus aus dem MV, ärgert sich aber, dass sie selbst 3 Mieten noch tragen musst, auch wenn sie jetzt demnächst eine Wohnung fände.
Punktum: Ich muss mein desolates Leben irgendwie in Griff kriegen, meine Finanzen regeln damit ich meinen Verbindlichkeiten nachkommen kann und brauche Arbeit.
Auch um all das irgendwie verarbeitet zu bekommen, jedoch ohne einen Job keine neue Wohnung, ohne Wohnung. nun jeder weiß welche Spirale das auslöst. Und dann dieser Schmerz dass sie gegangen ist, und ich würde lügen, dass mir diese verdammte blöde Kuh fehlt, jedoch mit dem Wissen, dass sie mir immer wieder weglaufen wird, weil ich nicht gerne alleine bin. Das kommt aus frühester Kindheit.
Alles in allem. ich bin unendlich geknickt und muss wieder zu mir selbst finden