H
Houdini
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Hallo.
Ich hab lange überlegt, aber werde doch mal meine Geschichte niederschreiben.
Ich war fast 9 Jahre lang mit meinem Ex zusammen. Er war nicht mein erster Freund, aber ich war trotzdem noch sehr jung (19). Wir kannten uns 10 Wochen, da war ich -ups- in der 8. Woche schwanger. Wir haben uns sehr schnell für das Kind entschieden und auch dafür, gemeinsam härtere Zeiten zu überstehen. Für das Kind.
Die Schwangerschaft war schwierig. Er hat schnell verlangt, dass ich bei ihm einziehe. Auf dem Familienbauernhof war seine Einliegerwohnung. Nebenan Schwiegermutter, daneben Oma. Ich muss vielleicht nicht weiter ausführen, wie schwierig das war mit 2 sehr dominanten und besserwisserischen Frauen in unmittelbarer Umgebung.
Trotzdem habe ich es mehr als 6 Jahre dort ausgehalten.
Ein kleiner Einblick in unsere Beziehung: https://www.trennungsschmerzen.de/es-gib ... t9993.html
So ging das weiter bis Ende Dezember 2014. Da hab ich auf Arbeit einen Kollegen einer anderen Abteilung "kennengelernt". Wir haben uns vorher schonmal gesehen, aber dann nur bei Notwendigkeit am Telefon gesprochen. Er war witzig, ich hab gerne mit ihm telefoniert. Irgendwann hab ich ihn dann gefragt, ob er bei fb gemeldet ist. War er und dann ging das Geschreibe los. Jeden Tag stundenlang. Irgendwann auch per whatsapp.
Lange Zeit nur freundschaftlich. Irgendwann war es für ihn dann mehr. Wir haben uns dann auch getroffen, mindestens einmal in der Woche zum Reden. Er hat immer zugehört, wir waren auf einer Wellenlänge. Meinen Ex hat es nicht interessiert, ihm war es egal.
Es war einfach schön. Ein verrücktes Kribbeln. Er hat mir viele Komplimente gemacht, ich war ihm sehr sehr wichtig. Er war immer da und vor allem immer für mich da. Es hat sich so gut angefühlt.
Während das immer weiter voranschritt (ohne letzte Konsequenz), fühlte ich mich natürlich auf der anderen Seite immer eingeschränkter und wollte den Ex nicht mehr. Körperlich lief ja schon lange nichts mehr, da war die Verlockung der anderen Seite sehr groß. Und er versprach auch ein besseres und glücklicheres Leben.
Ich habe viel mit Freunden und Familie gesprochen und hab Rat gesucht. Keiner hat mir irgendetwas vorgeschrieben. Ich sollte auf mein Herz hören und mir überlegen, ob ich glücklich war und es mit dem Ex zukünftig noch werden könne.
So hab ich dann Ernst gemacht. Da war er völlig fertig. Er will sich doch ändern, alles besser machen. Bitte lass uns reden. Und das musste ich dann, 3-4 Stunden am Tag bis zur Erschöpfung. Das wochenlang. Bis ich eines Abends einfach geflüchtet bin. Hab nur mein Handy genommen und bin raus zu einer Freundin. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich schon aufgehört zu essen und nachts zu schlafen. Dafür bin ich immer wieder zwischendurch eingeschlafen und hab mir meine Haut blutig gekratzt. War unkonzentriert bei der Arbeit und einfach leer. In dieser Nacht hab ich bei meiner Freundin geschlafen und hab ihm am nächsten Tag gesagt, dass er bitte ausziehen muss, ich bin fertig.
Das Wochenende darauf bin ich mit meinem "neuen" (der Einfachheit halber mal A. genannt) in einen Kurztrip übers We gefahren. Einfach mal raus. Das tat mir auch sehr gut. Der Ex sollte in der Zwischenzeit seine Sachen aus der Wohnung holen. Da ist mir der Fauxpas passiert... auf dem Rechnerbildschirm (war auf Standby) war noch die Buchungsbestätigung des Urlaubs. Er unterstellt mir bis heute, dass das Absicht war, um ihm einen reinzuwürgen. Damit er merkt, dass ich mit dem Neuen happy-go-lucky in den Liebesurlaub düse. Aber das war keine Absicht. Trotz Trennung wollte ich ihn nicht so verletzen.
Wir haben danach ein Abschiedsgespräch geführt, wobei auch von meiner Seite sehr viele Tränen geflossen sind.
In den kommenden Wochen hat er mir dann fast die ganze Wohnung ausgeräumt, um sich und seine neue Wohnung einzurichten. Der Kontakt war unterkühlt und bisweilen bösartig von seiner Seite aus. Ich habe desöfteren gezweifelt und hab ihn besucht und mit ihm gesprochen. Aber es endete eigentlich immer mit Schuldzuweisungen ("Du wolltest doch, dass ich ausziehe. Selbst Schuld, wenn du jetzt unglücklich bist") und ich bin wieder zu A. zurückgekrochen.
Wie war das nun mit A.... Die ersten Wochen ganz ok. Im Bett der Wahnsinn. Endlich ein erfülltes S.-Leben.
Aber der Alltag hat nicht funktioniert. Er war stets massiv faul, Kettenraucher und bis zum Mai diesen Jahres auch Alk.. Ich habe ihm da rausgeholfen, war eine heftige Zeit. Aber in der Hinsicht hat er wirklich Stärke bewiesen und hat einen Weg aus der Sucht gefunden und kämpft auch noch heute, ohne Rückschritte. Aber eine Sucht ersetzt ja bekanntlich immer eine andere. Neben der auch schon vorher bestehenden Nikotin- und Coffeinsucht kam dazu eine (auch wenn es komisch klingen mag) Houdini-Sucht. Er war nur glücklich, wenn ich in seiner Nähe war und wenn wir uns mal einen Tag nicht gesehen haben, lag er (wenn er nicht arbeiten musste) im Bett und hat geweint. Er wusste auch sonst nichts mit sich anzufangen.
Im Juli ist er zurück zu seinen Eltern in eine Einliegerwohnung gezogen. Bis heute ist da noch nichts umgemeldet, die Wohnung vllt einmal sauber gemacht und die Küche wird nächste Woche geliefert. So könnte ich noch eine Weile weitererzählen....
Er ist ja ansonsten ein lieber Kerl und wenn auch manchmal schwierig, so ist er doch immer da. Im Gegensatz zu meinem Ex damals. Aber das ist nunmal leider nicht alles. Als Alleinerziehende mit ständigen Geldsorgen (der Ex war Hauptverdiener) kann ich ein 2. Kind nur schwer ertragen.
Ich war auch in den 3 Monaten nicht glücklich.
Nun letztes Wochenende der Schock. Ich fahr kurz beim Ex vorbei, um etwas vorbei zu bringen. Da tönt eine fremde Frauenstimme aus seiner Wohnung. Ich war wie gelähmt. Vor Ort konnte ich kein Wort rausbringen. Hab mich umgedreht und bin weggegangen. Ich konnte erst später anrufen und nachfragen. Er fand das witzig, hat aber nichts gesagt und ich war völlig aufgelöst. Abends mussten wir zu einer Feierlichkeit. Ich hab viel MakeUp aufgelegt, konnte ihn aber nicht angucken, war immer an der Grenze zum Weinen. Bin dann nur solange geblieben, wie es zwingend notwendig war und bin dann nach Hause, um dort völlig zusammenzubrechen.
Hab mich endgültig von A. verabschiedet und den Kontakt damit abgebrochen. Hab noch eine wütende Nachricht an den Ex geschickt und danach whatsapp deinstalliert. Ich wollte von niemandem was hören und sehen. Nur Schreien und Weinen. Mitten in der Nacht stand der Ex dann doch noch vor meiner Tür. Sie wäre nur eine Freundin. Er liebt mich ja noch und will es nochmal versuchen, wenn A. wirklich kein Thema mehr ist.
So wollen wir es nochmals versuchen. Diese gute Freundin kenne ich nicht, er hatte sonst nie Frauenkontakte. Und jetzt schreibt er sich sehr viel mit ihr und beteuert aber, dass da keine Gefühle im Spiel sind.
Es ist ja nicht so, dass es ihm nicht zusteht, sich auch anderweitig umzusehen. Auch er hat das Recht auf eine vielleicht glücklichere Beziehung. Ich hab ihm gesagt, dass wenn es so wäre, ich es wenigstens wissen will. Auch wenn nicht wüsste, wie ich damit umgehen sollte. Aber wenn es ihn glücklicher macht, dann muss ich das akzeptieren.
Wie ist es nun um meine Gefühle bestellt. Das weiß ich selbst nicht. Ich fühle mich lieblos und kalt. Früher war ich voller Liebe meinem Ex gegenüber und hätte alles für ihn gemacht. Vollkommen und bedingungslos zu lieben ist wundervoll. Jetzt empfinde ich eher keine positiven Gefühle mehr. Nur Schmerz, Trauer, Missgunst, Eifersucht, Verlustangst usw. Selbst beim Küssen ist da nichts. Ich kann eher nur noch funktionieren. Warum also eigentlich eine Beziehung? Ohne Gefühle auch witzlos, oder? Wenn ich ihn jetzt gehen lasse, dann ist er womöglich für immer weg.
Aber vielleicht gibt es da noch eine Wendung. Als ich ihm (auf sein Drängen hin, grundehrlich zu sein) gesagt habe, dass ich mit A. Sxx hatte, muss er jetzt darüber nachdenken, ob er das verkraften kann. Wenn nicht, dann war es das für immer.
Nun sitz ich hier und frag mich, was ich eigentlich angestellt habe. Beide Männer hab ich ins Unglück gerissen und mich gleich dazu. Das Kind kriegt nicht so viel mit und eigentlich gehts ihm jetzt gut mit der Situation.
Ich wünsch euch einen schönen Abend und eine Aspirin nach dem Lesen so viel Text.
Ich hab lange überlegt, aber werde doch mal meine Geschichte niederschreiben.
Ich war fast 9 Jahre lang mit meinem Ex zusammen. Er war nicht mein erster Freund, aber ich war trotzdem noch sehr jung (19). Wir kannten uns 10 Wochen, da war ich -ups- in der 8. Woche schwanger. Wir haben uns sehr schnell für das Kind entschieden und auch dafür, gemeinsam härtere Zeiten zu überstehen. Für das Kind.
Die Schwangerschaft war schwierig. Er hat schnell verlangt, dass ich bei ihm einziehe. Auf dem Familienbauernhof war seine Einliegerwohnung. Nebenan Schwiegermutter, daneben Oma. Ich muss vielleicht nicht weiter ausführen, wie schwierig das war mit 2 sehr dominanten und besserwisserischen Frauen in unmittelbarer Umgebung.
Trotzdem habe ich es mehr als 6 Jahre dort ausgehalten.
Ein kleiner Einblick in unsere Beziehung: https://www.trennungsschmerzen.de/es-gib ... t9993.html
So ging das weiter bis Ende Dezember 2014. Da hab ich auf Arbeit einen Kollegen einer anderen Abteilung "kennengelernt". Wir haben uns vorher schonmal gesehen, aber dann nur bei Notwendigkeit am Telefon gesprochen. Er war witzig, ich hab gerne mit ihm telefoniert. Irgendwann hab ich ihn dann gefragt, ob er bei fb gemeldet ist. War er und dann ging das Geschreibe los. Jeden Tag stundenlang. Irgendwann auch per whatsapp.
Lange Zeit nur freundschaftlich. Irgendwann war es für ihn dann mehr. Wir haben uns dann auch getroffen, mindestens einmal in der Woche zum Reden. Er hat immer zugehört, wir waren auf einer Wellenlänge. Meinen Ex hat es nicht interessiert, ihm war es egal.
Es war einfach schön. Ein verrücktes Kribbeln. Er hat mir viele Komplimente gemacht, ich war ihm sehr sehr wichtig. Er war immer da und vor allem immer für mich da. Es hat sich so gut angefühlt.
Während das immer weiter voranschritt (ohne letzte Konsequenz), fühlte ich mich natürlich auf der anderen Seite immer eingeschränkter und wollte den Ex nicht mehr. Körperlich lief ja schon lange nichts mehr, da war die Verlockung der anderen Seite sehr groß. Und er versprach auch ein besseres und glücklicheres Leben.
Ich habe viel mit Freunden und Familie gesprochen und hab Rat gesucht. Keiner hat mir irgendetwas vorgeschrieben. Ich sollte auf mein Herz hören und mir überlegen, ob ich glücklich war und es mit dem Ex zukünftig noch werden könne.
So hab ich dann Ernst gemacht. Da war er völlig fertig. Er will sich doch ändern, alles besser machen. Bitte lass uns reden. Und das musste ich dann, 3-4 Stunden am Tag bis zur Erschöpfung. Das wochenlang. Bis ich eines Abends einfach geflüchtet bin. Hab nur mein Handy genommen und bin raus zu einer Freundin. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich schon aufgehört zu essen und nachts zu schlafen. Dafür bin ich immer wieder zwischendurch eingeschlafen und hab mir meine Haut blutig gekratzt. War unkonzentriert bei der Arbeit und einfach leer. In dieser Nacht hab ich bei meiner Freundin geschlafen und hab ihm am nächsten Tag gesagt, dass er bitte ausziehen muss, ich bin fertig.
Das Wochenende darauf bin ich mit meinem "neuen" (der Einfachheit halber mal A. genannt) in einen Kurztrip übers We gefahren. Einfach mal raus. Das tat mir auch sehr gut. Der Ex sollte in der Zwischenzeit seine Sachen aus der Wohnung holen. Da ist mir der Fauxpas passiert... auf dem Rechnerbildschirm (war auf Standby) war noch die Buchungsbestätigung des Urlaubs. Er unterstellt mir bis heute, dass das Absicht war, um ihm einen reinzuwürgen. Damit er merkt, dass ich mit dem Neuen happy-go-lucky in den Liebesurlaub düse. Aber das war keine Absicht. Trotz Trennung wollte ich ihn nicht so verletzen.
Wir haben danach ein Abschiedsgespräch geführt, wobei auch von meiner Seite sehr viele Tränen geflossen sind.
In den kommenden Wochen hat er mir dann fast die ganze Wohnung ausgeräumt, um sich und seine neue Wohnung einzurichten. Der Kontakt war unterkühlt und bisweilen bösartig von seiner Seite aus. Ich habe desöfteren gezweifelt und hab ihn besucht und mit ihm gesprochen. Aber es endete eigentlich immer mit Schuldzuweisungen ("Du wolltest doch, dass ich ausziehe. Selbst Schuld, wenn du jetzt unglücklich bist") und ich bin wieder zu A. zurückgekrochen.
Wie war das nun mit A.... Die ersten Wochen ganz ok. Im Bett der Wahnsinn. Endlich ein erfülltes S.-Leben.
Aber der Alltag hat nicht funktioniert. Er war stets massiv faul, Kettenraucher und bis zum Mai diesen Jahres auch Alk.. Ich habe ihm da rausgeholfen, war eine heftige Zeit. Aber in der Hinsicht hat er wirklich Stärke bewiesen und hat einen Weg aus der Sucht gefunden und kämpft auch noch heute, ohne Rückschritte. Aber eine Sucht ersetzt ja bekanntlich immer eine andere. Neben der auch schon vorher bestehenden Nikotin- und Coffeinsucht kam dazu eine (auch wenn es komisch klingen mag) Houdini-Sucht. Er war nur glücklich, wenn ich in seiner Nähe war und wenn wir uns mal einen Tag nicht gesehen haben, lag er (wenn er nicht arbeiten musste) im Bett und hat geweint. Er wusste auch sonst nichts mit sich anzufangen.
Im Juli ist er zurück zu seinen Eltern in eine Einliegerwohnung gezogen. Bis heute ist da noch nichts umgemeldet, die Wohnung vllt einmal sauber gemacht und die Küche wird nächste Woche geliefert. So könnte ich noch eine Weile weitererzählen....
Er ist ja ansonsten ein lieber Kerl und wenn auch manchmal schwierig, so ist er doch immer da. Im Gegensatz zu meinem Ex damals. Aber das ist nunmal leider nicht alles. Als Alleinerziehende mit ständigen Geldsorgen (der Ex war Hauptverdiener) kann ich ein 2. Kind nur schwer ertragen.
Ich war auch in den 3 Monaten nicht glücklich.
Nun letztes Wochenende der Schock. Ich fahr kurz beim Ex vorbei, um etwas vorbei zu bringen. Da tönt eine fremde Frauenstimme aus seiner Wohnung. Ich war wie gelähmt. Vor Ort konnte ich kein Wort rausbringen. Hab mich umgedreht und bin weggegangen. Ich konnte erst später anrufen und nachfragen. Er fand das witzig, hat aber nichts gesagt und ich war völlig aufgelöst. Abends mussten wir zu einer Feierlichkeit. Ich hab viel MakeUp aufgelegt, konnte ihn aber nicht angucken, war immer an der Grenze zum Weinen. Bin dann nur solange geblieben, wie es zwingend notwendig war und bin dann nach Hause, um dort völlig zusammenzubrechen.
Hab mich endgültig von A. verabschiedet und den Kontakt damit abgebrochen. Hab noch eine wütende Nachricht an den Ex geschickt und danach whatsapp deinstalliert. Ich wollte von niemandem was hören und sehen. Nur Schreien und Weinen. Mitten in der Nacht stand der Ex dann doch noch vor meiner Tür. Sie wäre nur eine Freundin. Er liebt mich ja noch und will es nochmal versuchen, wenn A. wirklich kein Thema mehr ist.
So wollen wir es nochmals versuchen. Diese gute Freundin kenne ich nicht, er hatte sonst nie Frauenkontakte. Und jetzt schreibt er sich sehr viel mit ihr und beteuert aber, dass da keine Gefühle im Spiel sind.
Es ist ja nicht so, dass es ihm nicht zusteht, sich auch anderweitig umzusehen. Auch er hat das Recht auf eine vielleicht glücklichere Beziehung. Ich hab ihm gesagt, dass wenn es so wäre, ich es wenigstens wissen will. Auch wenn nicht wüsste, wie ich damit umgehen sollte. Aber wenn es ihn glücklicher macht, dann muss ich das akzeptieren.
Wie ist es nun um meine Gefühle bestellt. Das weiß ich selbst nicht. Ich fühle mich lieblos und kalt. Früher war ich voller Liebe meinem Ex gegenüber und hätte alles für ihn gemacht. Vollkommen und bedingungslos zu lieben ist wundervoll. Jetzt empfinde ich eher keine positiven Gefühle mehr. Nur Schmerz, Trauer, Missgunst, Eifersucht, Verlustangst usw. Selbst beim Küssen ist da nichts. Ich kann eher nur noch funktionieren. Warum also eigentlich eine Beziehung? Ohne Gefühle auch witzlos, oder? Wenn ich ihn jetzt gehen lasse, dann ist er womöglich für immer weg.
Aber vielleicht gibt es da noch eine Wendung. Als ich ihm (auf sein Drängen hin, grundehrlich zu sein) gesagt habe, dass ich mit A. Sxx hatte, muss er jetzt darüber nachdenken, ob er das verkraften kann. Wenn nicht, dann war es das für immer.
Nun sitz ich hier und frag mich, was ich eigentlich angestellt habe. Beide Männer hab ich ins Unglück gerissen und mich gleich dazu. Das Kind kriegt nicht so viel mit und eigentlich gehts ihm jetzt gut mit der Situation.
Ich wünsch euch einen schönen Abend und eine Aspirin nach dem Lesen so viel Text.