handsup
Gast
Schon 3 Tage lang lese ich (m, 43) hier im Forum. Leider ist meine Geschichte nicht dabei, denn sie weicht doch etwas vom 'Üblichen' ab.
Könnt Ihr mir weiterhelfen wie ich mich verhalten soll?
Also, bin seit 4 Monaten mit meiner Freundin zusammen, ohne zusammenzuwohnen. Als ich sie kennenlernte, wohnte sie noch beim Expartner und wollte sich von ihm trennen, fand aber den Mut nicht dazu. Mit zwei Girls (11, 14) ist das nicht so einfach und man sollte wissen was man tut. Es gab ein knappes Jahr vorher allerdings schon mal die Situation, dass sie bei ihm auszog und nach 3 Wochen zurückkehrte, weil sie Angst haben musste, er kriege das Leben ohne Sie nicht in den Griff.
Nachdem sie mir vieles aus ihrer Beziehung erzählte, war klar, sie musste da raus, weil sie benutzt wurde. Sie zog sich zurück, ihn interssierte das wochenweise nicht. Frage nicht nach, warum sie einen Monat nicht im gemeinsamen Bett schlief. So endete die Beziehung dann auch, nämlich dass sie noch Gesprächsbedarf hatte und etwas aufarbeiten wollte, er jedoch ganz einfach nicht mehr zur Verfügung stand und abblockte. Sie zog aus in eine Wohnung, das war vor knapp 3 Monaten.
Nun waren wir seit dieser Zeit offiziell ein Paar. Das Kennenlernen der Mädchen wollten wir noch etwas rauszögern, da sie sich erst einleben und die bevorstehenden Schulprüfungen absolvieren sollten. Die Zeit, jede Minute mit ihr war wunderschön. Wir verliebten uns. Dies ging gut bis vor 2 Wochen. Ihr Exfreund lief ihr übern Weg, rein zufällig und ohne das sie gesprochen hätten, und dieser eine Moment löste so viel in ihr aus wie sie sagt. Nachdem sie ursprünglich nur sagte, es ginge ihr schlecht, rückte sie nach einer Woche dann raus mit dem Geschehenen und erzählte, dass sie sich wie ohnmächtig fühle und total leer sei. Zu mir meinte sie, dass sie so einen Gefühlswirrwarr durchmache, dass sie derzeit nichts mehr für mich empfinde. Es täte ihr unbeschreiblich leid das sie mich da mitreinziehe, aber sie wolle ehrlich sein. Es sei schrecklich mir das antun zu müssen, denn ich wäre der beste Mann den sie je kennengelernt hätte.
Sie schrieb mir zwei Tage danach, dass sie aus ihrer Sicht wohl einige Zeit brauche um die Füsse wieder auf den Boden zu kriegen. Gleichzeitig solle aber ich entscheiden, ob es eine Trennung wird oder wir vorerst mal Abstand zueinander wahren. Ich meinte, ich liebte sie aus ganzem Herzen, darum komme für mich nur Abstand in Frage. Ich habe mich zurückgezogen, besuche sie nicht mehr, rufe nicht an und antworte nur auf sms.
Sie schreibt immer wie beschissen es ihr ginge und wie unendlich leid es ihr täte mich in diese Lage gebracht zu haben. Ich habe Sie ein paarmal angeschrieben und ihr Mut zum abschliessen mit der alten Beziehung gemacht, und wie sie gestern schrieb kocht sie nun vor wut über ihre Exbeziehung, sie kommt also voran.
Wie weit darf ich ihr denn Hand bieten beim Bewältigen ihrer Probleme? Unsere Liebe 'war' noch jung und ungefestigt. Wenn ich zu sehr auf Abstand gehe, was mir sowieso unheimlich weh tut, fühlt sie sich von mir im Stich gelassen, weil ich ja auch helfend da war beim Auszug. Muss ich unbedingt abwarten bis sie auf mich zukommt, oder darf ich mich von Zeit zu Zeit zaghaft nach ihrem Zustand erkundigen? Meint ihr das kommt wieder gut?
Vielen lieben Dank Euch allen erstmal für Euer Beiwohnen. Heute ist mal ein Tag wo ich erst einmal geweint habe, hab drum versucht meine Gedanken etwas zu ordnen. Hoffe Ihr seit schlau geworden aus meinen Zeilen und sage vielen Dank für Eure Ratschläge.
handsup