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Wie verarbeitet ein Verlasser die Trennung?

Mariella

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Guten Morgen allerseits,

was mir seit Tagen durch den Kopf geht ist, wie verarbeitet derjenige, der verlassen hat die Trennung?

Wir sind ja alle mehr oder weniger Knall auf Fall verlassen worden, bei einigen waren bereits Nachfolger im Spiel, bei anderen nicht.

Es muss doch aber für den Verlasser irgendwann ein Punkt geben, an dem er aufwacht und darüber nachdenkt, was er getan hat, oder hat er im Moment der ausgesprochenen Trennung schon mit allem abgeschlossen?

Ich bilde mir halt ein, dass viele Verlasser einiges verdrängen werden, das muss doch aber irgendwann einmal explodieren, oder?

Liebe Grüsse

Mariella, die immer noch hofft...

11.01.2005 10:38 • x 1 #1


Ehemaliger User


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Hallo Mariella,
ich kann Dir nur sagen,was auch ich schon oft gehört habe...
Der verlasser beginnt schon vorher damit, sich mit der möglichen trennug auseinander zusetzten, deshalb ist der Dir schon um einiges Vorraus...
sicher denke ich, das auch er leiden wird...
Ich kann mich gerade nicht so genau an deine Trennung erinnern, an die Umstände und so. Weiß, habe das mal gelesen hier...

Bei mir war es im grunde auch so, Er sagte, er hätte sich endlich mal gedanken gemacht, und wäre zu dem Entschluß gekommen, es passt mit uns nicht. Auch dachte er, es renkt sich wieder ein... Nur eine woche vorher war auch noch alles gut, ich kann mir nicht vorstellen, wie man in dieser kurzen zeit solche Negativgededanken entwickeln kann, wo man doch vorher geliebt hat... Ich für meinen Teil muß leider auch noch sagen, das es mir nach 5 Wochen schlecht geht... Aber gleichzeitig stellt sich mir dann die frage, ob der andere jemals wirklich geliebt hat, wenn er nun kein Interesse mehr hat...

Ich denke aber schon, das auch ein verlasser sich noch gedanken macht, vorrausgesetzt, er hat eben wirklich geliebt... Und auch leidet. Nur würde er das sicher nicht zugeben, hat er doch verlassen..

Ich weiß auch nicht wie ich mit der Situation umgehen soll, bin auch noch am Hoffen...
Aber die Hoffung stirbt ja zuletzt...

LG Paula

PS noch ein Spruch, keine Ahnung von wem der kommt:
Liebeskummer ist ein großes gefühl dessen Schmerz es zu ertragen lohnt, denn große gefühle sind immer echt!

11.01.2005 11:48 • x 1 #2



Wie verarbeitet ein Verlasser die Trennung?

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Delfin22


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Hallo Mariella, Hallo Paula,

ich denke, dass das auf die Situation ankommt. Meine Cousine hat z. B. ihren Freund nach 11 Jahren verlassen, weil sie nicht miteinander reden konnten. Sie ist zu einer Paartherapie gegangen und hat alles nochmals bestätigt bekommen. Dies ist schon ein 3/4 Jahr her und es geht ihr immer noch nicht so gut. Sie hat auch sehr darunter gelitten, aber wenn es nicht mehr geht, dann sollte man sich trennen. Sie hat noch guten Kontakt zu ihrem Ex. Aber die Zukunftsängste bleiben.

Ganz anders sah es bei mir aus. Mein Ex hat mich nach 20 Jahren verlassen und hatte vorher mit meinem Vater darüber gesprochen, wie er es am besten anstellt :(. Er hat mir nur gesagt: Ich fliege nicht mit dir in den Urlaub - Ich werde dich verlassen! Bums und weg war er. Ich habe dann einige Wochen später von meinem Vater erfahren, dass er sauer auf mich ist, weil ich nur von meiner Trauer und meinen Ängsten gerdet habe, wenn er mal mit mir sprach. Er meinte, dass niemand sich dafür interressieren würde, wie es ihm ginge - klar, mein Vater hat wohl eher interresiert, wie ich damit klar komme und ich hatte einen Schock, denn ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet.
Er konnte nachts nicht schlafen und hatte auch Ängste. Dabei hat er eine neue Freundin (also einen Menschen, der einem etwas Halt geben könnte). Das ist bei mir jetzt schon 6 Monate her und ich habe ihn letzte Woche getroffen und es geht ihm immer noch nicht so gut. Er hat ziemlich viel an Gewicht verloren. So wie ich das sehe, hat er es sich ziemlich einfach vorgestellt. Er hat nicht an die gesamten Konsequenzen gedacht. Er dachte bestimmt auch nicht daran, dass es so schwer wird. Alles ändert sich und ich habe unsere Tochter mitgenommen (Sie ist 19) . Auch das hatte er sich vorher nicht so überlegt.

Und das sind nur 2 Verlasser. Es gibt bestimmt noch viele andere Varianten.

Ich gehe aber immer davon aus, dass einmal Liebe im Spiel war. Bei uns auf jeden Fall, ansonsten wären wir nicht so lange zusammen gewesen.

Ich für meinen Teil habe meine Hoffnung nach einem Monat begraben, da er wie gesagt eine neue hatte und ich, falls sie doch mal auseinander gehen sollten, nicht als Notnagel fungieren will.

Ich wünsche euch von ganzen Herzen Glück!!!

LG
Delfinchen

11.01.2005 13:09 • #3


Ehemaliger User


73913
Hey delphin,
das was du da schreibst klingt auch plausibel...
Ich denke auch, das es die verlasser auch nicht leicht haben.
Ich hatte auch gedacht, ich möchte mich von meim freund trennen, nur kam er mir zuvor :-[
ich nahm Rücksicht auf ihn und ich weiß nicht, wie ich es hätte sagen sollen.. eben weil ich weiß, das er arge Probleme hat. Er wollte mir auch nicht weh tun, aber im Prinzip bin ich ganz froh, das er mir das abgenommen hat... wenn es eben nicht mehr geht, geht's nicht mehr...
Und da hilft vielleicht auch die liebe nicht mehr...

Aber wenn so elementare Sachen auftreten, das man nicht miteinander reden kann, sollte einem dann doch schon eher auffallen, oder?

Das dein Mann einfach so die Sache beendet hat, ist ja auch sehr seltsam! Aber habt ihr denn nochmal darüber gesprochen?
vielleicht hätte man im vorfeld solche Sachen kären können, gerade, das es ihm jetzt besser geht. eigentlich sollte es nach ner trennung doch so sein, man ist befreit, auch wenn das erst später kommt...
Und gerade der verlasser sollte sich freier fühlen...
Aber das ist eben auch nicht immer der fall..

Naja, vielleicht ein kleiner Trost, das es auch unsere ExFreunden nicht gut geht... Aber eigentlich möchte ich, das er glücklich wird...

LG Paula

11.01.2005 13:28 • #4


solala


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Hallo, als Verlassende habe ich ja nicht erst von heute auf morgen den Entschluss gefasst sondern das hat sich ja schon länger hingezogen. Man setzt sich also schon lange vorher damit auseinander. Und wenn man verlässt dann hat das ja auch einen Grund. Deshalb fühlt ein verlassender wahrscheinlich auch anders. Während der eine Partner nach wie vor meint alles ist ok, und evtl. Fehler nicht sehen will distanziert sich der andere langsam schon innerlich weil er keine Zukunft mehr sieht.
Aber alles in einem tut es auch dem Verlassenden weh weil man gemeinsame Zeit, Erinnerungen ect. nicht einfach so ausradieren oder vergessen kann.

So sehe ich das für mich als Verlassende

Gruss Elke

12.01.2005 19:14 • #5


darkangelmonika


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Hallo Mariella,

ich habe verlassen.
Leicht habe ich es mir nicht gemacht.
Und verarbeitet habe ich all das auch noch nicht.

Einige Verlasser leiden nicht weniger als die Verlassenen.

Viele Male habe ich den Gedanken an die Trennung verworfen, aber irgendwann ging es nicht mehr.
Der Gedanke war ja schon viel länger da. Ja.
Diejenigen, die verlassen sind oft schon weiter, weil sie schon etwas länger mit dem Gedanken vertraut sind.

Wenn du noch etwas wissen möchtest, dann frag ruhig.

Gruss
MonivB

13.01.2005 11:15 • #6


Banshee


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Tag Mariella,

tja... wie ist das mit den Verlassern... ich bin mir nicht sicher, ob sich alle so Gedanken machen, wie das bei Moni und Elke der Fall ist... zumindest kam es mir in meinem Fall nicht so vor. Mein Ex hat Wochen bevor er Schluß gemacht hat, angefangen, NOCH mehr zu trinken als sonst - nach dem, was ich aus der Ferne (WE-Beziehung) mitbekommen habe, jeden Tag. Begründet wurde das mit Stress auf der Arbeit, was zu anfang wohl auch so war. Auf späteres Nachfragen hin hab ich dann erfahren, daß es ca. vier Wochen vor dem tatsächlichen Schluß machen auch wegen mir war. Und das fällt mit dem Zeitpunkt zusammen, als er die andere kennengelernt hat.

Ich denke, in der Zeit ist ihm mit Sicherheit viel durch den Kopf gegangen - und in seiner unnachahmlichen Art, mit Problemen umzugehen, hat er versucht, diese Gedanken wegzutrinken. Dumm nur, dass sie wiederkommen, wenn man nüchtern ist.

Klar hab ich gewusst, daß ihm auch die Situation mit der Wochenendbeziehung auf den Keks geht und hab da Lösungen angeboten - aber zu dem Zeitpunkt war es schon zu spät. Er hat ganz elegant am Telefon Schluß gemacht (ein Fortschritt zu dem Schluß machen per SMS zwei Wochen vorher) - und war am nächsten Tag mit der Neuen zusammen. Ich glaube (das unterstelle ich ihm, denn ich kenn ihn ja doch nach über zwei Jahren ein wenig), daß er sich - nachdem er es endlich auf die Reihe bekommen hatte, Schluß zu machen - ab dem Zeitpunkt keine Gedanken mehr über die Trennung gemacht hat. Das Problem war beseitigt - weiter im Text. Und nach dem, was ich so von seinem Freundeskreis gehört habe, kommt das auch ganz gut hin.

In der Kurzfassung wär das also so: Saufen - Schlußmachen - Die Nächste bitte.

Auch ne Art mit Problemen umzugehen - und leider mit die schlechteste, die ich mir vorstellen kann.

Tja, und ob er noch mal irgendwann aufwacht und darüber nachdenkt, was er getan hat, wie du meintest, interessiert mich mittlerweile herzlich wenig. Es stimmt schon, was viele immer wieder sagen... man hat Fragen über Fragen - und irgendwann interessieren einen die Antworten einfach nicht mehr. Das Leben geht weiter hat man mir immer gesagt - und das hat es auch getan - hätte ich damals auch nicht für möglich gehalten. Und glaub dran: Das Leben hat immer Überraschungen für einen. Und manchmal sind RICHTIG gute dabei

Liebe Grüße

Bansh

13.01.2005 11:53 • x 1 #7


Ehemaliger User


73913
Hi Leute,

da gibt es wohl keine pauschale Antwort drauf. Den Partner zu verlassen ist genauso wenig eine Schande, wie verlassen werden. Nur der Umgang damit ist manchmal schändlich.

Ich kann damit leben verlassen worden zu sein (auch wenn ich es anfangs nicht glauben wollte). Schließlich hab ich selbst auch schonmal verlassen.

Ich kann allerdings schlecht damit umgehen, verarscht und mit dummen Phrasen abgespeist zu werden. Das hab ich nicht verdient. Ich finde, wenn ich schon am Boden liege, muss nicht auch noch nachgetreten werden. Aber wer weiß, womöglich erleichtert das das Loslassen.

Trotzdem glaube ich, dass er ebenfalls eine total miese Zeit durchgemacht hat - und zwar schon etliche Monate vor der Trennung. Dumm gelaufen, dass er nicht den Mund aufgemacht hat. Das liegt aber daran, dass er absolut keine Ahnung von immer wieder kehrenden Verhaltensmustern hat und somit auch keinen Einfluss auf den Verlauf seiner Beziehungen. Er weiß nicht was er da tut und warum er es tut.

Das kann ich mir selbst aber auch ankreiden. Ich habe zwar seine Erfahrungen in dem Außmaß nicht gemacht, aber null Ahnung hatte ich ebenfalls, sonst hätte ich reagieren können.

Im ersten Moment spüren Verlasser sicher sowas wie Erleichterung endlich befreit zu sein und vergessen darüber, dass immer zwei Seiten beteiligt sind. Sprüche wie du bist okay, das liegt nur an mir werden dahin gesagt, sind aber völliger Schwachsinn und absolut nicht ernst gemeint.

Die eigene Unfähigkeit holt einen immer wieder ein. Jede Beziehung muss gepflegt werden und Kommunikation zwischen den Partnern ist das a und o. Eine Liebe bedeutet doch nicht, dass über alle Zeiten hinweg Schmetterlinge im Bauch flattern. Wenn man das erwartet und meint in einer neuen Beziehung wirds schon so sein, fällt man zwangsläufig wieder auf die Schnauze. Logisch, oder?

Komischerweise tun das aber ganz viele. Auch bei den Verlassenen. Ein neuer Partner bedeutet dann alles ist prima, seht her, ich bin kein Loser!

6 Monate nach der Trennung verspüre ich sowas wie Dankbarkeit für die Lektion die mir erteilt wurde. Für die neue Chance MEIN Leben so zu leben, wie es für mich akzeptabel ist. Die Karten sind neu gemischt und ich kann das Beste draus machen - mit dem Wissen von heute.

Liebe Grüße
GIPI

13.01.2005 14:49 • x 1 #8


Gerd


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Hallo Mariella,

ich befinde mich z.Z. in der Rolle des Verlassenden. Ich kann natürlich nur für mich schreiben, aber vielleicht gibt es Dir einen Eindruck von dem, wie die andere Seite aussieht.

Bei mir hat es angefangen, daß mich immer mehr Punkte in der Beziehung / an meine Partnerin gesehen habe die mich zuerst irretiert, später gestört und zum Schluß wütend gemacht haben. Warum das Angefangen hat, kann ich Dir leider nicht sagen. Irgendwann schlich sich der Gedanke ein: das muß ich nicht mehr haben, vorallem weil sich nichts geändert hat, auch nach mehreren Diskussionen/Streitereien nicht. Jedenfalls war es für mich nicht erkennbar, daß Sie versucht hat etwas zu ändern.

Viele haben das Gefühl (ich hatte es auch mal) von Heut auf Morgen verlassen zu werden. Erst viel später ist mir aufgefallen, daß es sehr wohl Anzeichen gibt, die auf eine bevorstehende Trennung hindeuten.

Bei mir ist es z.B. daß ich die Nähe meines (Noch-)Partners nicht ertrage und räumliche Distanz schaffe. Desweiteren kann und möchte ich keine langfristigen Pläne schmieden. Auf der Gefühlsebene bin ich verschlossen und bei der alltägliche Kommunikation kurz angebunden. Das tue ich aber nicht um ihr weh zu tun oder sie für etwas zu bestrafen oder was auch immer. Es ist meine persönliche Verhaltensweise um mit dem innerlichen Druck fertig zu werden.

Denn ich mag Sie immer noch. Ich mag ihr Lachen oder ihre Art Witze zu erzählen... leider reicht es aber nicht mehr aus, um eine Beziehung zu führen.

Wenn dann die Trennung da ist, so geht es mir trotzdem nicht gut. Hier spielen die Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war, genauso mit wie das Verantwortungsgefühl gegenüber meinen (Ex-)Partner. Zudem belastet mich das Wissen, jemanden seelische Schmerzen zugefügt zu haben genauso, wie die Angst, der (Ex-)Partner könnte an der Trennung zerbrechen.

Ich glaube, jemand der sich trennt, ohne das eine Trennungsbeziehung im Hintergrund wartet, tut dies in vollem Bewustsein. Das Aufwachen wie Du es bezeichnest ist ein böses Erwachen während der Beziehung.
Sollte jedoch eine Trennungsbeziehung dazu geführt haben, so sehe ich es eher eine Flucht als eine bewusste Trennung. Ob sich diese Person entsprechend damit Auseinandergesetzt hat, kann ich Dir leider nicht beantworten, aber von meinem Bauchgefühl wohl eher nicht. Und dieses Verhaltensmuster wird sich bei ihm/ihr wohl auch immer wieder wiederholen und sich jedesmal wieder in eine neue Beziehung stürzen (Verliebtsein macht ja Glücklich) ohne die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Gruß
Gerd

13.01.2005 16:12 • x 2 #9


Mariella


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Hallo Ihr Lieben!

Danke für Eure Antworten. Sie helfen mir schon ein ganzes Stück weiter. Ja, auch ich habe Veränderungen an ihm bemerkt... und ihn auch darauf angesprochen, aber mehr als ein hilfloses Jammern bekam ich nicht zu hören.

Ich denke/dachte halt, dass es bei ihm irgendwann PENG macht und er aufwacht und endlich begreift, WAS er getan hat. Wisst Ihr wie ich das meine?

Ich kenne es nur aus früheren Beziehungen so, dass wenn ich verlassen worden bin, die Verlasser jedes Mal nach kurz oder lang wieder zurück kamen. Und ich doofe Nuss mache mir natürlich auch dieses Mal wieder Hoffnungen. *nerv*

Mariella

13.01.2005 18:40 • #10


Mariella


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Ich muss noch etwas hinzufügen:

Wir hatten vor ein paar Wochen ein Gespräch, in dem er folgendes sagte:

Ich habe Angst, wieder eine Beziehung mit Dir zu führen, weil es schiefgehen kann. Auf der anderen Seite habe ich Angst, mich absolut von Dir zu trennen, weil ich Angst haben, dass ich es später bereue.

Kurz vor Weihnachten wollte ich eine abschliessende Entscheidung. Er weiss immer noch nicht, was er möchte, arbeitet wie ein Begaster und rieselt sich abends mit TV und Playstation voll. Er nimmt sich KEINE Zeit um abschliessend über unsere Beziehung nachzudenken.

Wir haben im Moment keinen Kontakt.

Es sieht für mich so nach Verkrümeln/Verschieben der Problematik aus und daraus muss er doch erwachen, oder???

Mariella (ich hoffe, ich nerve nicht mit meiner ewigen Fragerei)

13.01.2005 19:27 • #11


Verzweifelter G.


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Also ich habe diesen Beitrag jetzt gerade gefunden in meiner beinahe ausichtslosen suche nach Hilfe. Ich bin gerade in einer Situation in der ich daran denke meine Freundin zu verlassen. Glaubt mir das ist wohl die schwerste entscheidung die ich jemals treffen musste. Ich liebe diese Frau eigentlich abgöttisch dies hat sich aber in dem letzden Monat durch einige dinge geändert. Zuerst hat sie mich betrogen was an und für sich schon sehr weh tut aber ich wollte die Beziehung nicht hinschmeißen und gab ihr noch eine Chance da der erste Streit danach aber nicht solang auf sich warten lies und sie in der zeit des Streits Pläne geschmiedet hatte sich mit nem anderen zu treffen (was ich dann natürlich heraus fand) war ich mehr als entsetztz. Sie verstand nicht warum ich sauer war und rechtfertigte sich das doch sowieso nichts passiert wäre. Auch das habe ich versucht zu verzeihen aber jetzt kommt der Punkt, auf einmal nörgelt sie nur noch rum ich mach ihr nicht genug Geschenke bin nicht romantisch genug und auf einmal interessiert sie auch die meinung anderer zu meiner Person das hat sie nie interessiert. Als jetzt letzdens kahm ich solle mich mal öfter Stylen und mich anders Kleiden kahm in mir das erste mal der Gedanke das geht so nicht mehr. Als sie mich kennenlernte nahm sie mich noch so wie ich bin und hat nichts auf die meinungen anderer gegeben obwohl ich einen ziemlich Schlechten ruf hatte zu der Zeit. Für mich hat sie das zu der Frau gemacht mit der ich mein Leben verbringen will doch jetzt ist dieses Gefühl weg .Und trotzdem fällt es mir schwer die Beziehung zu beenden ich liebe Sie immer noch doch ich halte es selber nicht mehr aus und ich habe auch angst einen Fehler zu machen , ich zweifle auch und mir geht es damit echt beschissen. Ich kann damit nur sagen auch ein Verlasser oder jemand der daran denkt es zu tun fällt es nicht immer leicht , meistens sind es die Gedanken an die schöne vrgangene Zeit die einen vom letzden schritt abhalten. Sollte hier noch irgendwer aktiv sein würde ich mich über einen kleinen Tipp wie man mit soetwas klar kommen kann sehr freuen.Ich entschuldige mich jetzt schon mal für vorhandene rechtschreib fehler aber ich habe den Text nachts mit dem handy geschrieben und in Rechtschreibung war ich schon immer ne Niete . MfG S.

07.10.2014 02:08 • #12


n-ever

n-ever


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Also in meinem Fall wollte ich eigentlich keine Trennung, dacht sogar ein paar Monate zuvor wie glücklich ich bin,
da ich mit dem Richtigen verheiratet bin und eine Familie habe.
Dann hat er mich aber so derbe enttäuscht und fahrlässig verletzt, das ich aus Selbstschutz die Trennung brauche.
Er merkt natürlich meinen inneren Konflikt und nutzt es aus um die Trennung zu boykottieren. Vielleicht hat er sogar Erfolg damit, aber wenn sich zeigt das er nicht aus Liebe sondern nur Eigenliebe handelt, dann werde ich trotzdem den Absprung schaffen.
In unserem Fall hätte eigentlich er Schlussmachen müssen, aber dafür ist er nicht stark genug, zumal wir Kinder haben und er Angst hat das ohne die Ehe auch die Familie nicht mehr hält.

07.10.2014 07:45 • #13


mind87

mind87


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ich musste mich auch trennen und habe das Gefühl dass ich mehr leide als er, weil ich einfach immer die schwächere Person war, weniger Selbstvertrauen hatte.
Er ist ein Muttersöhnchen und steht total hinter seiner Mutter..macht alles was sie sagt, er ist abhängig von ihr und so war ich es von ihm...kann und konnte nie begreifen, dass ich nicht an 1. Stelle kommen kann und dass machte und macht mich heute noch wahnsinnig traurig...ich verstehe es einfach nicht und habe ihn so geliebt..aber es ging einfach nicht mehr..es wird nie eine frau im leben gebe, die wichtiger ist als seine Mutter

07.10.2014 08:48 • #14


Skyfire


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Zitat:
was mir seit Tagen durch den Kopf geht ist, wie verarbeitet derjenige, der verlassen hat die Trennung?


Der Thread wurde ja 2005 eröffnet, trotzdem meine Meinung:

Meiner Ansicht nach verarbeitet er sie gar nicht, weil es schlicht weg nichts zu verarbeiten gibt. Es gibt keine Veranlassung, weil derjenige der verlässt ja auch gar nicht leidet. Denn würde er leiden, würde er die Beziehung ja auch nicht aufgeben. Klar, vielleicht gibt es Verlasser für die eine Trennung auch nicht gerade schön ist. Aber mit richtigem Schmerz/Leid hat das nichts zu tun, denn den muss der/die Verlassene selbst ausbaden.

07.10.2014 11:41 • #15



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