Zitat von VictoriaSiempre:Kurz zur Vorgeschichte: Als junges Elternpaar (und auch PAAR als solches) 120 km entfernt voneinander wohnen, das ist schon eher ungewöhnlich. Ich glaube sofort, dass die junge Mutter sich extrem überfordert gefühlt hat, wenn sie immer 5 Tage am Stück rund um die Uhr für EUER Kind verantwortlich war. Warum gab es da keine andere Lösung? Mit einem Kleinkind halte ich die Nutzung von Substanzen (wozu auch übermäßiger Alk.Konsum gehört) für unverantwortlich. Es spricht deshalb ja nix dagegen, mal Party, auch exzessiv, zu machen - wenn jemand anderes in der Zeit die ...
Ja natürlich ist sie damit überfordert gewesen. "Eine Lösung" habe ich in der Vorgeschichte aber auch geschrieben...
Habe die kleine Freitags ganz früh abgeholt, sodass sie den Tag bis zum Abend für sich alleine hatte. Ganz selten auch bis samstags, ehe wir dann zurück zu ihr gefahren sind.
Von meiner Seite kam auch öfters der Vorschlag sie ihr in der Woche auch ab und zu mal abzunehmen. Meine Eltern könnten ja auf sie aufpassen. Jedoch wollte sie nie solange auf sie verzichten. Somit fiel das auch flach...
Ein weiterer Ansatz war eine Haushaltshilfe. "Will keine fremden in meiner Wohnung..." war ihre Antwort.
Am liebsten wäre ihr gewesen wenn ich jede Woche mir einen Tag frei genommen hätte und ihr sie abgenommen hätte. Nur leider macht kein Arbeitgeber sowas auf Dauer mit, somit konnte ich auch dies nicht tun.
Dann noch die Distanz über 120km, macht spontane Aktionen auch nicht gerade leicht, und mal gerade eben aufpassen fällt da auch flach. Verstanden habe ich sie immer, allerdings war ich irgendwann auch aus mit den Lösungsvorschlägen...
Das ist vollkommen korrekt, solche Substanzen gehen in Verbindung mit einem Kleinkind garnicht. Jedoch habe ich dieses Thema mit ihr besprochen, somit sind wir auf den Punkt gekommen das sie NUR *beep* wenn ich da bin. Klar, jetzt sagt ihr ich kann es nicht überprüfen, jedoch baut man in einer Beziehung ja auch auf Vertrauen auf, oder ? Und da habe ich ihr einfach vertraut, dass sie die Wahrheit sagt.
Ich habe kein Problem mit dem Typen, solange er sich nicht provokativ bzw. drohend oder ähnliches in Angelegenheit einmischt, die ihn absolut nichts angehen.
Und es geht nicht allgemein darum, den Sitz nicht mehr rauszurücken. Der soll natürlich von meiner Seite aus auf beiden Seiten genutzt werden. Nur sehe ich uns als Übergeber und sie als Nehmer BEIDE in der Pflicht daran zu denken.
Würde ich mit einem "Billigsitz" ankommen, wäre sie erzürnt und würde mich fragen was mir einfällt unserer Tochter so einen sch. zu kaufen.
Ja, wohne momentan wieder bei meinen Eltern. Meine alte Wohnung durfte ich aufgrund von "Eigenbedarf" letztes Jahr abgeben...
Zitat von Brightness:
Warum sollte sie? Sie hat bereits einen. Den ihr der TE gerade vorenthält. So rein formal gesprochen.
Ich will den TE nicht schlecht darstellen. Doch wenn es hart auf hart geht, werden genau diese kleinen Nuancen ihm um die Ohren fliegen. Davor möchte ich ihn warnen. Auch wenn er es nicht so gerne hört. Ich glaube er ist clever genug, das aufzunehmen. Wir reden hier immerhin von einer sehr jungen Mama, die gesundheitlich angeschlagen ist. Die von sich selbst sagt, sie ist oft überfordert und wünsche sich mehr Unterstützung. Die reagiert nicht souverän. Dann sollte der TE das zumindest tun. Deeskalierend.
Ich verstehe zwar was du meinst, aber vorenthalten? Er steht doch hier zur Abholung bereit,ich verstehe nicht das man dazu ernsthaft noch irgendwas erläutern muss.
Das möchte ich ja, aber wie ?