Liebe Stella ans all,
mit einer Fernbeziehung wird es auf jeden Fall leichter, ein wie auch immer geartetes Doppelleben zu führen und wenn es nur das ist, dass er zu Hause die Jekyll-Maske ablegen kann. Und das mit den passiven Aggressionen kenne ich zu Genüge. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie mich das angekotzt hat. Ich bin eher der Typus, der auch mal Tassen an die Wand wirft, aber dann ist die Luft rein. Bei Narzen war das immer hinten rum durch die Schulter, oft getarnt als Männerwitz oder die Aggression gegen mich lag spürbar in der Luft, war aber argumentativ nicht greifbar. Seine Argumente standen meinem Bauchgefühl stets gegenüber. Aber wie will man Ahnungen in Worte fassen?!?
In Zukunft gilt für mich, mit passiv aggressiven Menschen will ich nichts mehr zu tun haben, wenn einer mir was zu sagen hat, soll er mir das in einer klaren Sprache vermitteln. Ebenso sind Geheimnisträger, die sich in ihrem Gefühlsbunker verstecken, ein No go.
@Sabi
Zitat:wenn man - auch MIT dem Wissen über N...sich nochmal auf das Ganze einlässt...beständig diese beiden Seiten der "Beobachtung" und "Agieren" in sich hat (denn man begibt sich ja wieder in die traumatische Situation), passiert Folgendes:
Ist damit die s. g. kognitive Dissonanz gemeint? Sahara hat jüngst einen Beitrag dazu gepostet! Bei mir kommt das nur zum Tragen, in dem ich immer wieder zwischen dem Jekyll (den guten Erinnerungen) und dem Hyde pendele (dessen miese Seiten mit der Narzissmus-Erkenntnis verbunden sind) und damit seine Spaltung in irgendeiner Form mittrage. oder ist mit dem "Beobachten" und "Agieren" was anderes gemeint?
@Loona
Wenn dir das im Moment Angst macht, dann würde ich mich an deiner Stelle für die nächsten Tage bei einer Freundin oder Eltern einquartieren oder mir anderweitig Unterstützung suchen.
ich hatte am Ende nur Angst vor der Macht seiner Manipulationen über mich.
LG
Kimberly