Hallo an alle,
Eure Antworten helfen mir sehr weiter. Lieben Dank!
Ja, etwas, das ich meinem Ex auch oft sagte, war, daß er sich mehr für die Kontrolle engagiere als für eine Zweisamkeit!
Er verweigerte sogar einfache zeitliche Verabredungen, wenn es nicht unbedingt notwendig (aus seiner Sicht) war!
Ich hab immer wieder versucht, logisch mit ihm zu reden, damit er doch verstehe, ich wolle ihn nicht etwa beherrschen sondern nur einfach auch vorkommen!
Nichts. Es nutzte nichts.
Allmählich zieht nochmal alles an mir vorüber und ich erkenne nun einige Zusammenhänge viel besser.
Klar appellierte ich an seine normale menschliche Sozialfähigkeit, von der ich glaubte, er müsse sie haben, da er ja ein Mensch ist.
Ich merke erst jetzt, daß ich damit gar nicht zu ihm durchdringen konnte, da er eben über keine solche Sozialfähigkeit verfügt.
Ich hätte mir sovieles ersparen können, hätte ich das früher begriffen. Aber wie sollte ich das verstehen können?
Unterschiedlichkeiten bei Menschen sind eine Sache.
Aber hier gab es einen Mann, der sich so sehr eine Beziehung wünschte, mir sagte, er liebe mich und er wolle mich heiraten und all das. Wie könnte ich bei all dem gleichzeitig auf die Idee kommen, er würde immer wieder alles zerstören wollen?
Er ist wie Dr Jekyll und Mr Hide. Das sagte ich ihm auch.
Noch etwas, das ich begann zu vermuten während ich Eure Postings las:
ich war ja ein sehr ideales Gegenüber für ihn, da ich ihn so brav und hingebungsvoll mit Energie und Aufmerksamkeit fütterte.
Im Nachhinein kommt es mir so vor, als hätte er öfter ganz plötzlich friedliche Phasen sabotiert und destruktiv niedergemäht, um wieder mehr Kick zu bekommen in Form einer erhöhten Bemühung meinerseits, die ich all das ja wieder glatt bügeln wollte.
So grausam es ist: ich denke, ich täusche mich da nicht.
Böse, oder?
LG, Kira