ratlos007
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Danke für Deinen lieben Worte!
Du hast es sehr treffend beschrieben, wie die Situation mit einem Alk. Elternteil ist/war. Man gibt alles und bekommt so gut wie nichts zurück. Zumindest in meinem Fall.
Was die kleine ratlos wollte? Ein schönes Zuhause, wo man sich endlich richtig zu Hause fühlt, wo man das Gefühl hat, angekommen zu sein, wo man das Gefühl hat hinzugehören. Um endlich ein Gefühl von ¨Normalität¨ zu bekommen.
Und ich war schon nahe dran. Letzten Dezember haben wir meine absolute Traumwohnung gefunden, sind im Januar eingezogen, haben noch davon geredet, die Wohnung irgendwann vielleicht mal sogar zu kaufen, weil sie so toll ist. Pläne gemacht, was man noch alles noch toller an der Wohnung machen könnte....
Und im Februar ist er gegangen. Sein letzter Satz, als er mit seinem Koffer raus ist war ¨wenn du mal in der Wohnung gemacht brauchst, sag Bescheid¨. Und weg...
Tja, und jetzt sitze ich in einer Wohnung, die ich mir alleine nicht leisten kann. Im Moment zahlt er noch die Hälfte, damit keiner sagen kann, er wäre ein schlechter Mensch. Aber das wird bald ein Ende haben. So dass ich jetzt wieder auf der Suche bin, nachh dem perfekten Zuhause...
Was ich mir sonst wünsche? Mein Selbstwertgefühl zurück, meinen inneren Frieden, die Gewissheit, dass es irgendwann mal wieder gut wird. Das ich irgendwann mal sagen kann, es war zwar hart, aber jetzt ist alles gut. Das ich mich nicht einsam fühle, selbst wenn ich mit sehr guten Freunden zusammen bin, die mir sagen, dass ich ein toller Mensch bin. Das ich wieder zu meinem alten Humor zurück finde und wieder weiß, dass ich alles schaffen kann, weil ich schon ganz andere Dinge geschafft habe.
Aber das wird ein langer Weg und die ersten Schritte sind getan. Ich werde nicht aufgeben, niemals, aber mein ¨Gepäck¨ ist um einiges schwerer geworden...
Liebe Grüße