Hallo @Neckermann and all,
in ganz vielen Dingen hast du wohl Recht. Warum ich mir trotzdem solche Gedanken mache? Weil ich da einen Menschen hinter sehe, von dem ich nicht glaube, dass er nicht völlig emotionslos ist. Weil ich ihn nicht einfach so abstempeln möchte. Ja ich weiß, dass ich mir vielleicht auch versuche was schön zu reden. Momentan versuche ich alles nur noch mit dem Verstand zu erfassen. Ich versuche mich zu reflektieren und alles, was gewesen ist.
[quote="Pearly"]
Eine Zweckgemeinschaft welche nur dem Zweck dient, dem N emotionales Futter zu geben. "Ich werde begehrt". Liebe oder freundschafliche Gedanken kennen die nicht, nur was für den Eigenen Nutzen, die eigene Bestätigung.
Wenn kein Vertrauen da ist, muss man eigenlich schon die Reißleine ziehen, aber die N's schaffen es immer wieder einen zu umwickeln, einem ein schlechtes Gewissen zu machen und davon muss man wegkommen.
hier wird manipuliert bis zum geht nicht mehr und das "Opfer" will das einfach nicht sehen und redet sich die Katastrophe schön. Da muss man einfach aufwachen und sich eingestehen, dass jede weitere Sek mit so einer Person verlorene Lebenszeit ist, egal wie sehr man die auch lieben mag (oder sich das einredet)
Mitteilungsbedürfniss. Alle sind ja so böse, aber er ist die arme Person, der's ja so schlecht geht. DAS und nix anderes ist doch das Futter, was die brauchen um ihre Bestätigung zu bekommen.
"Ich will, ich werde" sind da gängige Antwoten, aber Taten folgen keine und es wir weiterhin rumgeheult.
Die schweren Lebensumstände von denen Du sprichst, hat der N sich doch selbst herbeigeführt. Warum sollte man das dann zu seinen Problemem machen und das werden sie irgendwann, sollte man mit dieser Person weiterhin zusammen bleiben.
Niemand sagt, dass "fallen lassen" einfach ist, aber halte Dir die Zukunft vor ugen. Willst Du so jemanden lange haben? Willst Du Betreuer und Sündenbock für sein verkorkstes Leben sein?
Bei mir wars ein radikaler kalter Entzug von meiner N, die mich 2 Jahre nur belogen und betrogen hat, aber anders ging es nicht. radikaler Schnitt, KS und fertig!
Es ist richtig. Ewiges Gejammer und Taten folgten keine. Dass er sich die schweren Umstände selbst alle herbeigeführt, sehe ich nicht ganz so. Es gibt durchaus Zeiten, in denen plötzlich alles auf einmal auf einen einprasselt - das kenne ich auch, da weiß man auch manchmal nicht, wo einem der Kopf steht und mit welcher Baustelle man anfangen soll und das kann schon zu depressiven Zuständen, Antriebslosigkeit, Kraftlosigkeit und was auch immer führen. Plötzliche Jobveränderungen, Stress mit der Ex, die Kinder sind unglücklich, Krankheit - sicher ist er nicht immer selbst dran Schuld, nur kam oder konnte (aktuell weiß ich das nicht) aus dem Kram nicht richtig raus oder hat sich auch nicht helfen lassen. In solchen Momenten - und das schreibe ich aus eigener Erfahrung - braucht man manchmal sogar einen richtigen Ar., um aufzuwachen und etwas wirklich verändern zu wollen. So einen Tritt hat er von mir bekommen, in dem ich ihm alles geschrieben habe, was ich denke. Und er wusste, so geht es nicht weiter.
Das emotionale lösen kann leider erst passieren, wenn man vom N nix mehr seht und hört. Das dauert. Monate oder sogar noch länger. aber ein lösen ist niemals Möglich, wenn man selbst als weiter dran festhällt oder weiterhin Kontakt hat. Der N versucht das natürlich, kann ja nicht sein, dass er verlassen wird, der grandiose Mensch dem ndoch Alle hinterherlaufen.
Hier muss man einfach durchhalten und keinerlei Kontakt zulssen, egal was passiert.
Er versucht zur Zeit keinen Kontakt aufzunehmen und hat es auch nicht mehr wirklich versucht, seitdem ich einen Schlussstrich gezogen habe. Er antwortete höflich auf meine Mail, was die Regelung einer finanziellen Angelegenheit betraf. Das war's. Geregelt werden muss es nun mal einfach, ganz ohne Kontakt geht es da nicht.
Mit "emotional gelöst" meinte ich, dass ich solche Phase wie weinen oder diese große Verletztheit hinter mir hatte, als ich beschloss, das zu beenden oder besser gesagt, es drauf ankommen zu lassen, zu schauen wie er reagiert, wenn ich jetzt mal nicht mehr die Liebe bin, die ständig Verständnis und Mitgefühl zeigt und Rücksicht nimmt, sonder ihn auch mal kritisiert und eigene Bedürfnisse anmeldet. Und ihn vielleicht sogar in wichtigen Momenten dann auch gebraucht hätte. Aber ich schrieb ihm auch mal - das entstand aus so einem Gefühl, dass er auch von mir Abhängig ist, oder wir beide es voneinander waren, dass ein Mensch nicht für das Glück eines anderen verantwortlich ist. Ich meine schon, dass jeder sich auch um sich selbst kümmern können muss und auch mal alleine zufrieden sein können sollte, denn ansonsten kann man es auch nicht zu zweit. Er ist jemand, der nicht gut alleine sein kann, das weiß ich.
Irgendwie habe ich Schwierigkeiten damit, ihn konsequent aus meinem Leben zu "schießen".
Schwierigkeiten warum? trauerst Du ihm hinterher? Hinterfrag das mal, den meist waren selbst die schönen Momente eben nicht echt.
Frag Dich, wie wohl eine gemeinsame Zukunft aussehen würde; bei mir wäre das voller Lügen und betrügen gewesen. Will sich sowas? Nein, ich will jemanden, dem ich vertrauen kann.
Das aus dem Leben schließen ist überwiegend eine Frage des "Wollens" und da muss man konsequent dranbleiben
Ja, ich hinterfrage das die ganze Zeit. Soweit in die Zukunft sehen, dass ich überhaupt eine gemeinsame Zukunft sehe, kann ich gerade nicht, sondern nur das, was im Augenblick stattfindet. Zurück als Partner möchte ich ihn derzeit nicht und vor allem auch nicht an irgendwas Vergangenes ohne weiteres anknüpfen. Das schließt für mich aber ein freundschaftliches Verhältnis ja nicht aus.
Jetzt, zur Zeit, ist alles anders, als vorher. Ich weiß zwar nicht genau, was in seinem Leben passiert, aber ich weiß, dass er dabei ist etwas zu verändern oder er sich verändert. Er weiß nicht, dass ich das weiß. Es findet eine Veränderung statt, er verhält sich völlig anders, als in den letzten Jahren (flüchtig kannten wir uns schon länger, als ein Jahr). Es wirkt so, als wenn er sich zentriert oder fokussiert und sich vielleicht auch einfach mal auf sich selbst konzentriert. Wenn es so wäre, wäre es gut.