Zitat von M-Jane:.... und es ist wirklich real für sie, ihre ganz eigene realität, was sie dir vorwerfen. das heißt sie glauben den mist den sie dir unterstellen wirklich...
es hat auch lange gedauert bis ich das verstanden habe...
...Aber dann selbst fremdgehen. blenden die das eigentlich aus? das die unmoralisch sind doch 10, nur mist machen, und es dann zum schluss dir vorwerfen? das müssten selbst die ja eigentlich merken

...
das ist auch das, was ich ihm wirklich vorwerfe im nachhinein, dass er so ist, dafür kann er nichts....
...aber er hätte sich helfen lassen können, er hätte merken müssen, das sein verhalten falsch ist und selbst ne therapie anfangen sollen.
Obwohl selbst das ganz schwierig ist. mein therapeut sagt, man kann solche menschen kaum therapieren, weil sie ja selbst so von sich und ihrer wahrheit überzeugt sind.
Darf ich mal etwas dazu bemerken?
So richtig "verstanden" wurde der Therapeut anscheinend nicht (mM.) Mir fallen da gewisse Diskrepanzen in dem Text auf....
Der Narzisst handelt so, wie es seiner Störung entspricht. Für IHN ...ist DAS real.
Er nimmt sich das Recht für sich heraus, Er glaubt sich im Recht.
In einem Video(ich glaube "Psychopathen im Alltag" YT) wird dies betr. Vergewaltigung erwähnt.
Der N. "FÜHLT" sich im RECHT, es ist sein Denken, seine Weltanschauung.
Das dies für uns "normal" moralisch denkende Menschen "Verwerflich" ist, ist unser anerzogenes Empfinden.
Egal ob es jetzt S. oder andere Dinge unserer Anschauung betrifft.
Mit MORAL kann man einem Narz sowieso nicht kommen. Wer nichts fühlt, kennt auch keine Moral/Ungerechtigkeit. Dies ist einem Narz nicht bekannt. Seine Welt IST anders....
Wenn man erkannt hat das der Narzisst "so ist", aufgrund der Störung, muss man aber zumindest begreifen, das "DIES ALLES" Folgen, Schemata seines Wesens sind.
Man muss es aber für sich beileibe nicht annehmen, entschuldigen, vergeben.
Aber man sollte verstehen und akzeptieren, das es solche "Wesen" gibt, denn sie existieren nun mal mit dem äußeren Erscheinungsbild eines Menschen.
Wut ist dabei OK finde ich...in Anteilen gerade bei "frischen" Verletzungen, Trennungen. Sie verraucht aber irgendwann ein wenig, wenn man sich gelöst hat und andere Prioritäten setzt.
Aber kein
Hass, der ist kontraproduktiv und bringt nicht weiter. Er ist ein DAMFPVENTIL und wenn das abgelassen? Leer ohne was zu bringen.
Ja man fühlt sich vielleicht augenblicklich besser, aber will man sein Leben nur mit heißem Dampf vergeuden?
Ich kann nicht generell ein Wesen hassen, das aufgrund seiner Art, von einem anderen Stern kommt.
Ich muss es aber auch nicht unbedingt "lieben".
Und das ein "Echt Gestörter" auch niemals therapiert werden kann, da es ein festgelegter (manifestierter ) Punkt in seiner frühesten Entwicklung ist, da stimme ich jedem Therapeuten zu.
Wer von Therapie bei einem NPSler redet, meint nach meinem Wissen...eine ev Verhaltenstherapie. Dh. Anpassung an gewisse vorherrschende gesellschaftliche Normen, wie wir sie kennen.
Durchführbar , aber unsinnig, da N dabei nur noch unterstützt wird , sich zu verstecken.
Manch einer wird mir ev. "Sympathie" mit Narz unterstellen...ich sehe es als "Verstehen"
Ich habe mich von m.e. PrachtEXemplar gelöst, indem ich sein Wesen erkannt und begriffen habe.
Somit habe ich entschieden IHN zwar "existieren" zu lassen, aber IHM nicht mehr MEIN Leben, MEINE Energie/Liebe zu schenken. Weitere Fragen IHN betreffend sind so..."überflüssig".
Aber DAS ist mein Weg gewesen und auch er hat gedauert (fast 2 Jahre) und war sehr schwer.
Aber es hat sich gelohnt und ist durchaus machbar.
Ich wünschen allen hier wirklich die Kraft dazu.... LG
