Guten Morgen an alle und
@banane ...das ist wirklich sehr sehr gut erklärt. Natürlich fragen wir uns ständig, an welchem Punkt der Bzhg hätten wir dies oder jenes anders machen müssen, damit sich eine andere Entwicklung ergeben hätte, er uns nicht verlassen hätte usw.
Ich habe mich das auch gefragt, nicht erst jetzt, sondern auch bei den vielen Offs dazwischen, und dann, als ich schon gemerkt hatte, dass da was nicht "normal" läuft und stimmt in unserer Bzhg., tw. sehr verhalten auch versucht, regulierend einzugreifen. oder anders: ich habe mich noch mehr verbogen, um ihm alles recht zu machen und eine weiteres "Abkoppeln" / "Abschneiden" zu verhindern. Hat nicht geklappt!
Konkret ging es ja bei uns immer um die WE-/Fernbzhg. ... alles Missliche wurde wenn's drauf ankam, darauf zurückgeführt. Aber das Halbe Dutzend Mal, wo ich (er svl nicht!) versucht habe, eine Änderung herbeizuführen, hat er sich subtil dagegen gewehrt bzw. es mir eigentlich unmöglich gemacht, daran etwas zu ändern. Das bestreitet er svl. Aber entweder seine Wohnung sei zu klein u ich könne mir ja was eigenes in seiner Nähe suchen oder er hat sogar genau dann ein OFF produziert u sich zurückgezogen wg. Eigenfindung. Probleme, in die er mich nicht hineinziehen möchte, allen möglichen schei. halt, so dass ich genau dann allein dastand. Und wenn ich nachhakte hieß es, um mich in seine Richtung zu bewegen, brauche ich ihn ja nicht unbedingt. Irgendwie alles gequirlte schei.. Deshalb sage ich mir jetzt, vielleicht hat unsere Beziehung ja auch nur 12 Jahre gehalten, weil sie eben eine Fernbeziehung war? Und wäre ich in seiner Nähe und damit im alltäglichen Leben gewesen, wäre ich ihm nach kurzer zeit über und langweilig geworden.
@banane, was ich sagen will, ist genau das, was du oben so schön geschrieben hast:
"Es ist ein Ergebnis; das in deinem Kopf existiert welches du glaubst mit gewissen Handlungen hättest erreichen können. Aber was ist wenn mit nichts auf der Welt, also mit keiner Handlung das Ergebnis gekommen wäre, welches du dir wünscht, weil das was gekommen ist, so kommen musste und mit nichts auf der Welt sich das abbringen ließ?"
Und leider ist es so, dass dieses Ergebnis von zwei Menschen und ihren Handlungen abhängig ist, und nicht nur von uns allein. Man kann eben niemanden zu seinem Glück zwingen. Daher bringt es auch nichts, ihm zu erzählen dass er als N. ein Problem hat ... es wird nichts bei ihm bewirken, das Problem haben leider gegenwärtig wir zu tragen. Er wird solange nichts daran ändern, bis er nicht selbst mit seinen Problemen am Boden liegt, und das kann halt dauern.