Zitat von Nkenner:Also Hass und Rache sind zwei völlig verschiedene Dinge. Von Rache hab ich nirgendwo gesprochen.
Mir wiederstrebt es das Thema "Hass" aus einer Trennungsdiskussion mit einen Narzissten zu verbannen als sei es Human und edel keinen Hass zu empfinden.
Dabei kennt jeder den Spruch "Hass und Liebe liegen dich beieinander".
Das ist also etwas, was ich nicht erfunden habe. Ich denke, neben Trauer, und Lethargie empfindet jeder in oder nach einer Narzbeziehung auch Wut und Hass. Das dem nicht so ist, darüber mit euch Mädels zu diskutieren wäre für mich "verschwendete Energie und Zeit"..

Ebenso

Ich habe (persönlich für mich) immer unterschieden zwischen Hass, Rache und Wut.
Gut Hass kann Rache auslösen, Wut ebenso.
Nun da muss ich dir mal beipflichten...Hass ist nicht aus einer Trennungsdiskussion wegzureden, nicht nur bei Narzissmus.
Auch in anders gearteten Trennungen ist dieser "fast immer" unter der Oberfläche mit dabei...
Hass , den auch ich anfänglich verspürte, zumindest in einem gewissem Grade, kann sich aber legen, oder sogar "ausgeklammert" werden.
Zu einer effektiven Ablösung von einem Narzissten halte ich ihn für kontraproduktiv...Hass zerfrisst mich und bringt mich nicht weiter. Ebenso die Rache...sie sehe ich nur als die Befriedigung eines niederen Bedürfnisses.
Ich nenne Rache , für mich einmal, nur die Empfindung eines kurzen Augenblicks.
Meist schnell ein kurzes, innerliches "Glücksgefühl", ein kleiner Adrenalinstoß, aber nicht wirklich auf Dauer gewinnbringend.
Wut dagegen, sofern sie nicht umnebelt, blind ist, bringt mich weiter. Sie lässt mich hinterfragen, IHN und auch MICH, sie bringt mir erkennen, Schlussfolgerungen ziehen und meine Wut, auch wenn sie "gerechtfertigt war, nicht anhalten zu lassen, sondern zu verarbeiten.
Für mich bezeichne ich WUT mal als ein "zweischneidiges Schwert...es kann töten, aber auch Leben erhalten.
Hass legte sich bei mir schnell, nach den ersten Erkenntnissen über NPS.
Wen soll ich dabei hassen?
IHN?
Wofür?
Der Narzisst und ich rede da mal von wirklich malignem (bösartigem N.), hat sich es sicher nicht so ausgesucht in diese "Schiene" zu rutschen.
Es ist entwicklungsmäßig begründet und wenn ich jemandem einen Vorwurf machen kann, dann den "Erziehern", welche da "etwas" verkehrt gemacht haben. Vielleicht auch gerade, WEIL sie das Beste wollten, oder weil auch SIE es nicht anders kannten.
Nehmt dies aber bitte nicht als Entschuldigung für emotionalen Missbrauch, für Seelenverletzungen vom grausamsten Erleben.
Es soll nur die Akzeptanz dieses Wesens, der anderen Art bringen.
Wir akzeptieren doch ansonsten auch "andere" Arten, egal ob Mensch oder Tier. Eine Gemeinschaft besteht doch daraus....
Es bringt mir meinen Frieden wieder zu finden, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann und es ermöglicht mir, mit den Narben aus dieser Beziehung zu leben.
Es gibt mir die Macht ihn zu akzeptieren, aber ihn nicht "mehr" lieben zu müssen oder gar zu wollen.
Er mag existieren, das ist sein Recht, aber ich muss ihm nicht das Recht zugestehen, Ihn als ein Lebewesen, einen Menschen meinesgleichen zu betrachten.
LG