Odette
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Zitat von aliche123:naja, er hat mich tatsächlich nicht gefragt, was es mit mir macht oder was ich brauche. Natürlich ist er nicht dafür verantwortlich, aber es wäre ein "gemeinsam" gewesen.
Nein. Für deine Gesundheit bist in erster Linie du verantwortlich. Da gibt es wenig 'gemeinsam'.
Warum du an einem Mann hängst, der dich, wie du schreibst, nicht fragt, wie es dir geht. während du dich um seine mentale Gesundheit kümmerst verstehe ich nicht. Das hätte er ruhig machen können.
Zitat von aliche123:Es ist nicht seine Verantwortung gewesen mit mir nach einem Psychiater zu suchen, allerdings, wenn er sagt "ich will mich um Dich kümmern, Dich hegen und pflegen" etc. dann wäre ein bisschen Hilfe wünschenswerter gewesen, als nicht mit mir zu reden - auch nicht darüber, was es mit ihm macht - und mich dann fallen zu lassen wenn er nicht mehr kann.
Okay, du schriebst oben nur, dass es seine Aufgabe gewesen wäre. Das macht mich stutzig.
'Hegen und pflegen..' ist ja niedlich gemeint, aber du bist eine erwachsene Frau.
Hast du mal mit ihm gesprochen? Über deine Diagnose? Was du dir wünscht? Was du von der Therapie wo umsetzt? Was gewisse Situationen in dir triggern?
Nein, meine Liebe, hier muss man als Partner nicht zwangsläufig fragen.
Es klingt so als hätte es mehr Verletzungen deinerseits gegeben, und gerade dann wäre es auch mit dein Anteil darüber mit ihm zu sprechen. Nicht jeder kann mit so etwas umgehen, oder gut kommunizieren. Da du anscheinend Dinge anders benötigt hast, Dinge ändern möchtest, an dir gearbeitet hast, hättest du mit ihm sprechen können.
Gerade nach Suizidankündigungen und das 3x...
Zitat von aliche123:und mich dann fallen zu lassen wenn er nicht mehr kann.
Wenn ihr eine derart tiefe Verbindung habt, dann solltest du etwas über diese Formulierung stolpern.
Du schiebst recht viel Schuld auf ihn.
Er hätte fragen müssen, war nur auf Arbeit fokussiert, und dann lässt er dich fallen.
Nein. Er hat seine Grenze erreicht schätze ich, und schützt sich.
Grundsätzlich mehr als gesund.
Es scheint, als könne er wirklich nicht mehr.
... nun gut.
Es waren ja noch mehr Fragen meinerseits.
Was war der Auslöser für die Trennung? Diese kam wahrscheinlich nicht aus dem nichts, oder?
Edit:
Zitat von aliche123:Ich bin es! Meine Therapeutin ist sehr stolz und zufrieden, ich mache jedoch weiter mit ihr um alles noch mehr zu festigen und weil es mir gut tut. Ich beweise es mir und meinem Kind jeden Tag und hoffe auf die Chance es auch ihm beweisen zu dürfen. Er hat doch nichts zu verlieren! Ich würde es ganz langsam angehen lassen und mich erstmal beweisen
In welchem Zeitraum soll das alles passiert sein?
Eine Therapie zu finden kann Monate dauern. Geheilt zu sein Jahre.
Ich finde das wenig glaubwürdig. Tut mir leid.
Ich meine das wirklich nicht als Angriff, im Gegenteil.
Du hast von Selbstmordgedanken gesprochen, die du deinem Partner mitgeteilt hat.
Das ist doch nicht mit 2-3 Sitzungen erledigt.
Magst du etwas zu dem Zeitraum schreiben?
Ich möchte übrigens nichts absprechen.
Das du dir Hilfe gesucht hast, um deiner Willen und auch wegen deines Kindes ist großartig, und stark von dir.
Ganz ehrlich.
Ich versuche nur für mich diese Trennung und den Ablauf zu sortieren, weil ich noch ein paar ungereimtheiten habe, und dir aber gerne beiseite stehen würde, da ich ähnliches ja kenne.
