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willverstehen
Gast
Liebes Forum, Leser und Anwortgebende.
zunächst einmal vielen Dank vorab an alle die sich die Mühe machen zu antworten. Dies ist nicht selbstverständlich und verdient schon mal ein großes LOB!
Zu meiner Situation.
Wir haben uns vor 4 Wochen auf Wunsch von Ihr getrennt. Es gab sicherlich vorab schon ein paar Anzeichen und auch ausgesprochene Warnungen. Aber Männer sind manchmal auf beiden Augen blind und Ohren taub. Im Grunde genommen beherrsche ich es gut, zwischen den Zeilen zu lesen und Dinge zu analysieren. Hier jedoch habe ich in meinem eigenen Verhalten total versagt. BRAVO!
Hintergrund:
Wir waren ein paar, haben jedoch getrennt gelebt. Da ich sehr viel Arbeit hatte und ich diese vorgezogen hatte mit meiner für mich inneren Begründung was gemeinsam für uns zu schaffen habe ich total aus den Augen verloren, dass es wichtig einen gemeinsamen Weg zu gehen, der davon abhängig ist, dass beide diesen Weg gehen wollen. Somit habe ich Sie sehr oft alleine gelassen. An vielen Tagen war es mir dann irgendwie klar, aber dennoch nicht wirklich bewusst. Es fehlten aus Ihrer Sicht einfach die gemeinsamen Schritte die dazu führen eins zu werden.
Nichts desto trotz haben wir uns immer gut verstanden. Beide konnten wir uns bis auf ein paar Kleinigkeiten beim Partner fallen lassen. Wir haben uns immer den richtigen Weg gezeigt um mögliche Fehler zu vermeiden und viel gelacht. Wenn Sie ein Problem hatte, war ich immer für Sie da. Ich bin eher soweit gegangen dass ich zum bemuttern neige. Wollte immer das es ihr gut geht und habe Sie vielleicht damit auch manchmal vor den Kopf gestossen. Denn wir sind ja nur Lebenspartner. Man neigt dazu in vielen Dingen Meinungen aufzudrängen oder eine Partnerschaft als vollkommene Aufgabe zu betrachten. Das ist sicherlich falsch. In meinem Fall wollte ich einfach nur dass es ihr gut geht. Ich bin sehr fürsorglich und hilfsbereit.
Schon aus der Situation heraus kann ich sagen, dass wir wirklich in vielen Dingen sehr gut harmoniert haben. Sie hat mich stabilisiert und ich Sie oft heruntergeholt oder aber ihre leichten eigensinnigen, dickköpfigen Verhalten toleriert ohne dass es mich weiter gestört hat.
Die Trennung habe ich mit der Bitte geäußert ob wir solange telefonieren, bis wir einen neuen Partner gefunden haben. Dem hat Sie eingewilligt. Sie hat sich jeden Tag nun per SMS, Email oder Telefon gemeldet.
Sie hat mir auch geschrieben wenn Sie Abends wieder zu hause war, nach dem ausgehen. Unsere Telefonate sind immer herzlich und offen. Sie schüttet mir ihr Herz über den Tag aus und ich berichte über meinen Tag.
Von Ihrer Seite kam oft der Hinweis, dass Sie momentan keinen anderen sucht und keinen braucht. Einmal hat sie mich "Schatzi" genannt. Das hat sie sicher nicht gemerkt. Sie meine auch dass Ihre Trennung überstürzt war aber Sie dennoch bei Ihrer Entscheidung bleibt. Es geht Ihr nun richtig gut und Sie genießt im Moment Ihre Freiheit. Ich habe Sie in der Beziehung nie eingeschränkt?! Welche andere Freiheit hat Sie denn nun?
Ich liebe Sie von ganzen Herzen. Eine Freundschaft ist sicherlich super, aber Ihre Antwort darauf war. Dass die Freundschaft nur soweit geht wie es nunmal im wahren Leben dann auch zulässig scheint. Also wenn ihr neuer möglicher Partner dann mal zu der Freundschaft nein sagt, dann ist die Freundschaft auch hinfällig.
Also Beziehung aus. Freundschaft Energie stecken und dann eines Tages auch aus?! Klar sind es viele trotzige Reaktionen dabei.
Die Frage ist nur wie soll ich mich richtig verhalten um Sie nicht zu verlieren, mein Leben aber nicht vollkommen auf Sie fokussiere in der Hoffnung sie kommt zurück. Eine Kontaktsperre halte ich nicht für richtig. Denn das hilft beiden nur zu vergessen. Man kann einen Menschen lieben und vermissen, aber dennoch Konsequent genug diesen obwohl es ein Traumpartner war nicht mehr zu kontaktieren. Also ich halte von dieser Sperre nur eingeschränkt was. Da gehören zwei Menschen dazu die sensibel genug um zu verstehen, was ein Partner wirklich bedeutet. Viele sehen das erst nach Jahren und dann ist es meistens zu spät. Es muss ein Mittelmaß aus Kontaktdistanzierung und dennoch dem Interesse sein, zu zeigen Sie ist wichtig. Oder seit Ihr der Meinung dass Ignoranz der richtige Weg ist zu zeigen wie wichtig der Mensch ist. Vielleicht fühlt sich dieser Mensch dann auch verlassen, im Stich gelassen auch wenn dieser Schluss gemacht hat. Es gibt nun mal Menschen die Entscheidungen treffen die vielleicht nicht sinnvoll sind.
Ich habe nun die Zeit genutzt um meine Fehler zu reflektieren. Ich kenne Sie nun und würde es gerne mit Ihr gemeinsam ändern. Nicht deswegen weil ich blind verliebt bin oder aus der Situation heraus dass es die eine sein muss, sondern vielmehr weil ich weiss dass wir zusammen gehören! Eine Harmonie die sich lohnt zu kämpfen
Nun denn... Fragen über Fragen... Vielleicht hat jemand ein paar Antworten.
Vielen Dank dafür!
zunächst einmal vielen Dank vorab an alle die sich die Mühe machen zu antworten. Dies ist nicht selbstverständlich und verdient schon mal ein großes LOB!
Zu meiner Situation.
Wir haben uns vor 4 Wochen auf Wunsch von Ihr getrennt. Es gab sicherlich vorab schon ein paar Anzeichen und auch ausgesprochene Warnungen. Aber Männer sind manchmal auf beiden Augen blind und Ohren taub. Im Grunde genommen beherrsche ich es gut, zwischen den Zeilen zu lesen und Dinge zu analysieren. Hier jedoch habe ich in meinem eigenen Verhalten total versagt. BRAVO!
Hintergrund:
Wir waren ein paar, haben jedoch getrennt gelebt. Da ich sehr viel Arbeit hatte und ich diese vorgezogen hatte mit meiner für mich inneren Begründung was gemeinsam für uns zu schaffen habe ich total aus den Augen verloren, dass es wichtig einen gemeinsamen Weg zu gehen, der davon abhängig ist, dass beide diesen Weg gehen wollen. Somit habe ich Sie sehr oft alleine gelassen. An vielen Tagen war es mir dann irgendwie klar, aber dennoch nicht wirklich bewusst. Es fehlten aus Ihrer Sicht einfach die gemeinsamen Schritte die dazu führen eins zu werden.
Nichts desto trotz haben wir uns immer gut verstanden. Beide konnten wir uns bis auf ein paar Kleinigkeiten beim Partner fallen lassen. Wir haben uns immer den richtigen Weg gezeigt um mögliche Fehler zu vermeiden und viel gelacht. Wenn Sie ein Problem hatte, war ich immer für Sie da. Ich bin eher soweit gegangen dass ich zum bemuttern neige. Wollte immer das es ihr gut geht und habe Sie vielleicht damit auch manchmal vor den Kopf gestossen. Denn wir sind ja nur Lebenspartner. Man neigt dazu in vielen Dingen Meinungen aufzudrängen oder eine Partnerschaft als vollkommene Aufgabe zu betrachten. Das ist sicherlich falsch. In meinem Fall wollte ich einfach nur dass es ihr gut geht. Ich bin sehr fürsorglich und hilfsbereit.
Schon aus der Situation heraus kann ich sagen, dass wir wirklich in vielen Dingen sehr gut harmoniert haben. Sie hat mich stabilisiert und ich Sie oft heruntergeholt oder aber ihre leichten eigensinnigen, dickköpfigen Verhalten toleriert ohne dass es mich weiter gestört hat.
Die Trennung habe ich mit der Bitte geäußert ob wir solange telefonieren, bis wir einen neuen Partner gefunden haben. Dem hat Sie eingewilligt. Sie hat sich jeden Tag nun per SMS, Email oder Telefon gemeldet.
Sie hat mir auch geschrieben wenn Sie Abends wieder zu hause war, nach dem ausgehen. Unsere Telefonate sind immer herzlich und offen. Sie schüttet mir ihr Herz über den Tag aus und ich berichte über meinen Tag.
Von Ihrer Seite kam oft der Hinweis, dass Sie momentan keinen anderen sucht und keinen braucht. Einmal hat sie mich "Schatzi" genannt. Das hat sie sicher nicht gemerkt. Sie meine auch dass Ihre Trennung überstürzt war aber Sie dennoch bei Ihrer Entscheidung bleibt. Es geht Ihr nun richtig gut und Sie genießt im Moment Ihre Freiheit. Ich habe Sie in der Beziehung nie eingeschränkt?! Welche andere Freiheit hat Sie denn nun?
Ich liebe Sie von ganzen Herzen. Eine Freundschaft ist sicherlich super, aber Ihre Antwort darauf war. Dass die Freundschaft nur soweit geht wie es nunmal im wahren Leben dann auch zulässig scheint. Also wenn ihr neuer möglicher Partner dann mal zu der Freundschaft nein sagt, dann ist die Freundschaft auch hinfällig.
Also Beziehung aus. Freundschaft Energie stecken und dann eines Tages auch aus?! Klar sind es viele trotzige Reaktionen dabei.
Die Frage ist nur wie soll ich mich richtig verhalten um Sie nicht zu verlieren, mein Leben aber nicht vollkommen auf Sie fokussiere in der Hoffnung sie kommt zurück. Eine Kontaktsperre halte ich nicht für richtig. Denn das hilft beiden nur zu vergessen. Man kann einen Menschen lieben und vermissen, aber dennoch Konsequent genug diesen obwohl es ein Traumpartner war nicht mehr zu kontaktieren. Also ich halte von dieser Sperre nur eingeschränkt was. Da gehören zwei Menschen dazu die sensibel genug um zu verstehen, was ein Partner wirklich bedeutet. Viele sehen das erst nach Jahren und dann ist es meistens zu spät. Es muss ein Mittelmaß aus Kontaktdistanzierung und dennoch dem Interesse sein, zu zeigen Sie ist wichtig. Oder seit Ihr der Meinung dass Ignoranz der richtige Weg ist zu zeigen wie wichtig der Mensch ist. Vielleicht fühlt sich dieser Mensch dann auch verlassen, im Stich gelassen auch wenn dieser Schluss gemacht hat. Es gibt nun mal Menschen die Entscheidungen treffen die vielleicht nicht sinnvoll sind.
Ich habe nun die Zeit genutzt um meine Fehler zu reflektieren. Ich kenne Sie nun und würde es gerne mit Ihr gemeinsam ändern. Nicht deswegen weil ich blind verliebt bin oder aus der Situation heraus dass es die eine sein muss, sondern vielmehr weil ich weiss dass wir zusammen gehören! Eine Harmonie die sich lohnt zu kämpfen
Nun denn... Fragen über Fragen... Vielleicht hat jemand ein paar Antworten.
Vielen Dank dafür!