D
DDL
Gast
Hallo, ich schreibe hier wegen "Loslassen", auch wenn es das wohl auch nicht der richtige Ausdruck ist.
Ich habe meine Exfreundin am Wochenende getroffen - ich hatte ihr geschrieben, dass ich sie gerne wieder einmal sehen würde. Ich hatte das letzte Jahr keinen Kontakt zu ihr - aber ihr dann im letzten Winter geholfen (=Zeit für sie gehabt) als es ihr sehr schlecht ging. Danach habe ich mich aber wieder zurückgezogen - um mich vor wieder aufkeimenden Gefühlen zu bewahren, weil meine "Aufgabe" erledigt war und auch weil manche ihrer alten Angewohnheiten (etwa nicht melden obwohl versprochen) damals wieder auftraten.
Nachdem ich sie das letzte halbe Jahr nicht mehr gesehen habe wollte ich wissen wie es ihr geht. Auch dachte ich mit ihr inzwischen normal umgehen zu können - und um es ehrlich zu sagen, ich kann und konnte mit ihr immer sehr gut reden bzw. sind wir in vielen Dingen ähnlich. Ich hatte Bedarf an einem guten Gesprächspartner.
Was soll ich sagen, es war an sich ein schöner Abend. Wir haben uns lange unterhalten und ich habe erfahren, dass sie inzwischen mit jemandem zusammen ist den ich über Umwege kenne. Mir war auch schon im Winter recht klar, dass es zwischen ihnen ernst werden könnte und ich stehe dazu einfach neutral (= ist nicht meine Angelegenheit).
Sie hat mir auch bei machen Fragen erfolgreich Mut gemacht die mich zur Zeit beschäftigen und in denen sie ebenfalls eine ähnlich Einstellung bzw. Erfahrungen hat. Das war ja auch der Grund warum ich sie angeschrieben habe.
Problem: Ich mag sie wie schon immer. Diese Zuneigung zu ihr habe ich seit ich sie kenne und sie hat sich auch trotz zeitweiser Konflikte nicht wesentlich geändert.
Im Grunde kann ich wohl nicht wieder näher mit ihr Kontakt haben, weil ich darum weiß. Ich wollte gerne, von mir aus auch in neuer Konstellation, aber in diesem Fall liegt es wohl vor allem an mir - ich möchte mich eigentlich nicht der Versuchung aussetzen.
Sie selbst sieht mich unabhängig von ihren anderen Freunden und schätzt mich immer noch so sehr wie früher. Was auf der Heimfahrt zur skurrilen Situation geführt hat, dass sie für die Nacht auf dem Weg zu ihrem Freund war aber sich im Bus mit vollem Körpereinsatz an mir festgehalten hat (= von hinten ihre Arme fest um meinen Bauch und ihren Wange an meinem Schulterblatt). Eine der sehr vertrauten Gesten, die wir auch früher in unserer Beziehung so kultiviert haben.
Wobei wir dabei sind: Ich selbst wirke auf viele Menschen wohl recht selbstbewusst und bin meist freundlich aber auch eher zurückhaltend (das alles nicht immer, aber doch recht regelmäßig). Dennoch genieße ich solche Zuneigung sehr - und ich habe bis heute niemanden gefunden, bei dem ich mich ähnlich geborgen fühle. Natürlich habe ich neue Menschen kennen und schätzen gelernt. Aber ich kann mir im Grunde eine neue Beziehung auch nur mit jemandem vorstellen, bei dem ich ähnlich vertrauen kann - und einen solchen Menschen habe ich leider bis jetzt nicht getroffen obwohl es mir zur Zeit abgesehen von Alltagsproblemen recht gut geht.
Ich werde wohl 2014 aus Deutschland weggehen - das Ziel, auf das ich dann zwei Jahre hingearbeitet habe. Ironischerweise wird sie aus ähnlichen Gründen ins gleiche Land ziehen wie ich. Zur selben Zeit. Das war auch einer der Gründe, warum ich gerade mit ihr sprechen wollte. Denn ich habe in meinem Umfeld weniger Rückhalt und wollte mit ihr über diesen Schritt sprechen.
Nu ja... vielen Dank fürs Lesen. Vielleicht habt ihr Ratschläge für mich wie ich mit ihr umgehen kann oder welche Meinung ihr dazu vertreten würdet?
Ich habe meine Exfreundin am Wochenende getroffen - ich hatte ihr geschrieben, dass ich sie gerne wieder einmal sehen würde. Ich hatte das letzte Jahr keinen Kontakt zu ihr - aber ihr dann im letzten Winter geholfen (=Zeit für sie gehabt) als es ihr sehr schlecht ging. Danach habe ich mich aber wieder zurückgezogen - um mich vor wieder aufkeimenden Gefühlen zu bewahren, weil meine "Aufgabe" erledigt war und auch weil manche ihrer alten Angewohnheiten (etwa nicht melden obwohl versprochen) damals wieder auftraten.
Nachdem ich sie das letzte halbe Jahr nicht mehr gesehen habe wollte ich wissen wie es ihr geht. Auch dachte ich mit ihr inzwischen normal umgehen zu können - und um es ehrlich zu sagen, ich kann und konnte mit ihr immer sehr gut reden bzw. sind wir in vielen Dingen ähnlich. Ich hatte Bedarf an einem guten Gesprächspartner.
Was soll ich sagen, es war an sich ein schöner Abend. Wir haben uns lange unterhalten und ich habe erfahren, dass sie inzwischen mit jemandem zusammen ist den ich über Umwege kenne. Mir war auch schon im Winter recht klar, dass es zwischen ihnen ernst werden könnte und ich stehe dazu einfach neutral (= ist nicht meine Angelegenheit).
Sie hat mir auch bei machen Fragen erfolgreich Mut gemacht die mich zur Zeit beschäftigen und in denen sie ebenfalls eine ähnlich Einstellung bzw. Erfahrungen hat. Das war ja auch der Grund warum ich sie angeschrieben habe.
Problem: Ich mag sie wie schon immer. Diese Zuneigung zu ihr habe ich seit ich sie kenne und sie hat sich auch trotz zeitweiser Konflikte nicht wesentlich geändert.
Im Grunde kann ich wohl nicht wieder näher mit ihr Kontakt haben, weil ich darum weiß. Ich wollte gerne, von mir aus auch in neuer Konstellation, aber in diesem Fall liegt es wohl vor allem an mir - ich möchte mich eigentlich nicht der Versuchung aussetzen.
Sie selbst sieht mich unabhängig von ihren anderen Freunden und schätzt mich immer noch so sehr wie früher. Was auf der Heimfahrt zur skurrilen Situation geführt hat, dass sie für die Nacht auf dem Weg zu ihrem Freund war aber sich im Bus mit vollem Körpereinsatz an mir festgehalten hat (= von hinten ihre Arme fest um meinen Bauch und ihren Wange an meinem Schulterblatt). Eine der sehr vertrauten Gesten, die wir auch früher in unserer Beziehung so kultiviert haben.
Wobei wir dabei sind: Ich selbst wirke auf viele Menschen wohl recht selbstbewusst und bin meist freundlich aber auch eher zurückhaltend (das alles nicht immer, aber doch recht regelmäßig). Dennoch genieße ich solche Zuneigung sehr - und ich habe bis heute niemanden gefunden, bei dem ich mich ähnlich geborgen fühle. Natürlich habe ich neue Menschen kennen und schätzen gelernt. Aber ich kann mir im Grunde eine neue Beziehung auch nur mit jemandem vorstellen, bei dem ich ähnlich vertrauen kann - und einen solchen Menschen habe ich leider bis jetzt nicht getroffen obwohl es mir zur Zeit abgesehen von Alltagsproblemen recht gut geht.
Ich werde wohl 2014 aus Deutschland weggehen - das Ziel, auf das ich dann zwei Jahre hingearbeitet habe. Ironischerweise wird sie aus ähnlichen Gründen ins gleiche Land ziehen wie ich. Zur selben Zeit. Das war auch einer der Gründe, warum ich gerade mit ihr sprechen wollte. Denn ich habe in meinem Umfeld weniger Rückhalt und wollte mit ihr über diesen Schritt sprechen.
Nu ja... vielen Dank fürs Lesen. Vielleicht habt ihr Ratschläge für mich wie ich mit ihr umgehen kann oder welche Meinung ihr dazu vertreten würdet?
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- es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.