Hallo @Erebos, viel Input, viele Meinungen, viele Tipps, lass sie in Ruhe sacken und nimm dir Zeit, bevor du
Zitat von Erebos: Ich werde zeitnah das Gespräch mit ihr und auch mit ihm suchen und dann werden wir sehen, wohin die "Reise" geht.
Womit kannst du leben, womit von jetzt an nicht mehr und was ist konkret notwendig, damit du dich in deiner Ehe wohl und angenommen fühlen kannst? Wieviel Hoffnung trägst du ganz im Inneren, dass ihr eure Verbindung und Kommunikation gemeinsam auf ein neues authentisches und lösungsorientiertes Level heben werdet?
In deinen Zeilen erkenne ich kaum Initiative und Interesse seitens deiner Frau, dich als Mann und Mensch zu sehen. Ja, sie weiß, wie sehr dich die aktuelle Situation verletzt und lässt es trotz Krise einfach für sich weiterlaufen - das ist in meinen Augen keine Liebe (mehr), Freundschaft ebenso nicht, einfach beschämend und traurig.
Wenn sie psychisch angeschlagen ist und da nicht selber rausfindet, muss sie sich externe Hilfe suchen,sie ist Mutter und trägt Verantwortung für zwei Minderjährige.
Du hast jemanden verdient, der in diese Ehe ebenfalls aktiv investiert!
Reden und dir wünschen kannst du viel, aber erst wenn du bewusst anders handelst als sie es gewohnt ist, kommt ansatzweise Bewegung rein.
Du fühlst dich schlecht, wenn du dir vorstellst, dass der andere Mann weiterhin täglich von euren internen Partnerschaftsproblemen erfährt und sie ihn an Wert über dich stellt. Sie zeigt dir klar, was Phase ist. Achte gut auf dich, iss und trink genügend und habe Menschen, Institutionen und Ideen im Hinterkopf, die dich und die Kids in der Not auffangen und dich ermutigen, für dich einzustehen.
Dein Titel "Familie über alles?Gefangen in einer unglücklichen Ehe" sagt so viel aus.
Und... die Kids kennen eure Beziehung beide seit über 10 Jahren, werden bisher vieles für sich und ihre späteren Beziehungsmuster abgespeichert haben, dennoch können sie für die Situation zwischen euch nichts. Sie können nichts ändern, du schon.
Ich wünsche dir viel Mut und Kraft, zeitnah den gewohnten Weg zu verlassen.