Zitat von Ali123:Davon mal abgesehen: falsch positive Schwangerschaftstests sind sehr sehr selten.
Schwangerschaften trotz Verhütung sind auch "sehr sehr" selten. Den Umstand, dass beim Se* mit dem Ex
verhütet wurde, scheinst Du bei Deinen Überlegungen außer Acht zu lassen.
Das einzige, was meiner Ansicht nach auf eine eventuell bestandene Schwangerschaft hindeutet, ist ein einmalig vorgenommener positiver handelsüblicher Schwangerschaftstest für Zuhause.
Was darauf hindeutet, dass sie nicht schwanger war:
1. Sie haben beim Se*
verhütet.
2. Fetzen und Stücke (von der Gebärmutterschleimhaut) im Menstruationsblut sind normal.
3. Sie hat ohnehin einen unregelmäßgen Zyklus und blutet auch mal nicht, wie sie schreibt (das ist also auch kein definitives Indiz für eine Schwangerschaft).
4. Die Frauenärztin hat keine körperlichen Anzeichen für eine Schwangerschaft festgestellt.
(Wobei ich mich hier frage, warum sie keinen Bluttest gemacht hat, anhand dessen man ja auch kurz danach noch eine Schwangerschaft hätte nachweisen können).
Spannen in den Brüsten sind normale Zyklusbeschwerden, die hab' ich zum Beispiel relgelmäßig.
Andere typische Symptome, wie Übelkeit und Heißhunger kann man sich auch einreden, wenn man glaubt oder befürchtet (wie auch immer man das sieht), dass man schwanger sein könnte.
Was ich - wie viele ander hier - nicht ganz nachvollziehen kann, ist, wieso man nach einem positiven Schwangerschaftstest wochenlang nicht zum Frauenarzt geht, um das Ergebnis überprüfen zu lassen. Vor allem, wenn der Vater eines potentiellen Kindes der Ex wäre, der bereits eine neue Freundin hat.
"Ich habe es verdrängt" ist eine gern genommene Ausrede für vieles, was nachher schwer zu erklären ist, halte ich aber persönlich in dem Fall aber für wenig glaubwürdig.
Denn auch einem jungen Menschen sollte in der heutigen aufgeklärten Zeit klar sein, dass man nur wenige Wochen Zeit hat, eine Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Dafür wäre das Wissen, ob man überhaupt schwanger ist, oder nicht, elementar.
Zudem erscheint mir der Gedankengang seltsam, vorher gar nicht erst
wissen zu wollen, ob man überhaupt wirklich schwanger ist (keine Überprüfung des Schwangerschaftstests durch Frauenarzt) aber wenn man dann definitiv weiß, dass man
nicht schwanger ist (nach dem Besuch beim Frauenarzt), nachträglich dem Ex-Freund erzählen wollen, dass man vielleicht schwanger war.
Wir sind keine Ärzte und keine Hellseher. Niemand von uns kann also wissen, ob eine Schwangerschaft vorlag.
Trotzdem spricht für mich als Laie und Frau immer noch mehr dagegen, als dafür.
Das sage ich nicht, um Recht zu haben, sondern weil ich glaube, dass es für
die TE leichter wäre, wenn sie selber auch zu der Überzeugung gelangen könnte, dass sie
nicht schwanger war.
Aber wenn Dich ein eventuell erlittener Abgang nun doch so belastet, dann solltest Du tatsächlich den Rat annehmen, zu einer Beratungsstelle oder einer Selbsthilfegruppe zu gehen., @Hanna4 .