HerzKaputt2019
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Hier bin ich wieder - nach drei Jahren also … Diesmal? Nun gut, ich fang mal an:
Im März war ich im Ausland auf Urlaub und habe mir zum Spaß tinder runtergeladen und ne Menge coole Typen getroffen … bei einem bin ich hängen geblieben, wortwörtlich.
Er verkörpert all das, was ich nie wollte. Also was ich nie gesucht habe, was ich sogar stets konsequent mit meinen fast 40 Jahren ausschloss.
Er ist 18 Jahre älter.
Hat bereits ein Kind (13) und dadurch mit der Kindesmutter Kontakt - auch teilen sich beide ein Büro, haben Firmen oder so miteinander, machen Business, besitzen Immobilien (zumindest eine), haben 10 Jahre zusammen gelebt.
Er ist aus dem Ausland, 1300km entfernt.
Wir sprechen englisch - etwas deutsch kann er eh, aber dennoch findet die Verständigung primär in Englischer Sprache statt.
Er ist Geschäftsmann, Arbeitgeber.
Hat seit zwei, drei Jahren einen Hund, den er mit Coach trainiert und viel investiert.
Von einem Tinder date zu einer Beziehung. Heute vor 4 Monaten haben wir uns kennengelernt. Ich war paar mal bei ihm, er einmal bei mir.
Und nun? Ich bin nicht glücklich. Ich bin unzufrieden. Ich bin traurig, ich bin wütend. hart emotional.
Warum? Weil ich Kummer habe. Liebeskummer? Weil es nicht ist, wie ich dachte und träumte. Das Kind nimmt Platz ein, der Hund braucht Aufmerksamkeit, die Kindesmutter gibt es auch. Die Firma, Mitarbeiter, Kunden.
Also mein Tag hat lediglich 24 Stunden und seiner gewiss auch. Aber ich sehe da irgendwie keinen Platz für mich. Denn: es gibt ein Vorleben. Eine Vergangenheit die präsent ist und auch in Zukunft sein wird.
Bin ich eifersüchtig?
Bin ich ängstlich?
Aber warum? Weil ich es nicht kenne - Beziehung mit einem Mann, der ein Kind mit einbringt und zugleich mit mir sich vorstellen kann eines zu machen, zu haben - wir redeten bereits darüber, nicht einmal und arbeiten bereits daran.
Seit ca 2 Wochen bin ich retour in meiner Heimat. Ich war zuvor genau einen Monat bei ihm und habe viel von deinem Leben und Alltag mitverfolgen können. Hautnah quasi. Und die Wahrnehmung über ihn hat sich geändert. Er ist ein workaholic, der beste Hundebesitzer und Vater auf der Welt. Und Ex ebenso. Loyal, verlässlich, gewissenhaft.
Aber wo bin ich da? Es ist mir alles zu wenig. Sonst gab es nie Störfaktoren. Nur mich und den Mann. Aber hier ist seine Verantwortung über so vieles gefragt.
Ich vermisse ihn - diese Woche war Hölle. Streit - es gibt um die Urlaubsplanung … das Kind geht vor. Aber ich habe auch Bedürfnisse. Er ist ein toller Vater. Kann man es aber auch übertreiben?
Ich will nicht egoistisch oder narzisstisch klingen - aber ich wollte doch nur lieben und geliebt werden. Als wäre die Distanz nicht eh schon eine Hürde, muss ich mein Leben an seines anpassen. Nicht Vice versa. Das sagt er mir auch so - deal with it, das sagt er.
Quasi: take it, love it, leave it.
Na wusch - das ist schon viel, schon hart.
Und wieder liege ich da und habe Herzschmerzen.
Danke fürs Lesen und sorry, falls es chaotisch geschrieben ist - mir gehts nicht gut, ich schreibe alles zum ersten Mal nieder.
Aber kann ich hier glücklich werden? Mein Gefühl sagt leider nein.
Was meint ihr, ihr Lieben da draußen?
Herzliche Grüße
In wenigen Jahren wird es nicht mehr mit Daddy die Ferien verbringen wollen… Nach grade mal 4 Monaten Beziehung sind das aber alles noch ungelegte Eier.