@Ninitschka
Zitat:Vielen Dank für eure vielen Antworten.
So nun bist du etwas hier angekommen und nun kommen ein paar mehr Infos. Danke
Zitat:Also mein Mann betreibt ja jetzt schon mehrere Jahre Bodybuilding,
Es war nicht klar zu erkennen , ob er seit 2-3 Jahren erst hat und als komische Idee mit 48 sieht. Oder ob der das Schon mehrere Jahre betreibt.
Zitat:das bedeutet dass er die Woche 5 mal für 4 Stunden ins fitnessstudio fährt (derzeit in ein fitnessstudio, welches ca. 45 Minuten entfernt ist weil er dieses für den Wettkampf braucht) plus tägliches Cardio Training und er hat ein tägliches Pensum an Schritten was er täglich einhält.
Ronny Rockel war das glaube ich , der ist glaube ich gerade 50 oder 52 geworden und ist nochmal auf die Bühne wo sich alle Fragten warum tut er sich das noch an.
Er selbst wollte es den anderen und sich nochmals zeigen.
Zitat:Außerdem hat er die Ernährung komplett umgestellt, er hat einen kleinen Raum mit sehr vielen Nahrungsergänzungsmitteln. Seit Dezember ist er ja auf Diät und das macht es derzeit noch schwieriger.
Die meisten sind um die 16 Wochen auf Diät und ist dann schon für das Umfeld schwer.
Markus Rühl sagte mal über sich , ich war ein soziales @rschloch oder sozial unverträglich.
Es ging nur um den Sport und mich,
Zitat:Als Familie essen wir nur noch einmal die Woche zusammen, wenn wir Ausflüge machen, nimmt er sich sein Essen mit.
Seine Tasche mit den passenden Dosen die er vorgekocht hat für Tage.
Zitat:Diese Woche ist er zwei Tage auf Seminar, da muss er jetzt schon alles vorbereiten weil er nicht vor Ort isst. Auch wenn er zuhause ist, schaut er sich ständig irgendwelche podcasts über Ernährung oder Bodybuilding an.
Früher gab es keine sozialen Medien , ich kann mich noch an einen anderen Kumpel erinnern , wie er immer wissen wollte ob den Gegner ein anderer gesehen hat und ob jemand wissen würde wie der aussieht in der Vorbereitung.
Er ist anscheint voll im Fokus seines Sportes.
Zitat:Ich erkenne ihn einfach nicht wieder, so war er früher nicht. Mit unseren Töchtern verbringt er kaum Zeit und er war früher ein toller Papa und ist mit ihnen auf Spielplätze gegangen oder in den Tierpark gefahren, sie sagen selbst, dass der Papa keine Zeit für sie hat und ihnen auch nicht sagt, dass er sie lieb hat,
Weiß er dass über seine Tochter ?
Der Stoff und die Veränderung kann manchmal schon nicht ohne sein , wenn man das von außen beobachtet.
The Smashing Maschine ist ein Bericht über ein UFC Profi Kämpfer , der Schmerzmittel abhängig wird und glaube auch Stoff nimmt und man diese Veränderungen auch in der Beziehung sieht.
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Ende der 1990er Jahre tritt der Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Mark Kerr zwar schon in der UFC an, seine größten Fights jedoch absolviert er für den japanischen MMA-Veranstalter Pride Fighting Championships. Er ist opioidsüchtig, und im Gegensatz zu den USA werden harte Schmerzmittel in Fernost nicht einfach so verschrieben. Während ihn sein Mentor und bester Freund Mark Coleman konsequent unterstützt, ist seine Freundin Dawn Staples oft keine Hilfe, Kerr wieder auf den rechten Weg zurückzuführen.
Die beiden leben zusammen in Phoenix, in einem klobigen Fertighaus mit einem riesigen Tor. Sie lieben sich, streiten sich aber oft. Er ist ein Perfektionist und Kontroll-Freak. Mark erholt sich von seiner Sucht, doch seine Abstinenz verschärft die häuslichen Spannungen nur noch.
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Smash...ine_(2025)Dwayne Johnson hat ihn in dem Film letztes Jahr gespielt.
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Zitat:ich sage ihnen das jeden tag und auch wie wichtig sie mir sind. Ich kann mich mittlerweile auch einfach nicht mehr normal ihm gegenüber verhalten.
Weiß er das?
Wann ist der Termin für die Bühne ?
Macht er dann weiter für ein weiteren Wettkampf ?
Zitat:Wenn ich etwas sage, werde ich immer als diejenige dargestellt die ein Problem hat.
Der Süchtige sieht in seinem Handeln nicht das Problem.
Zitat:An der Arbeit hat er letztens auch Ärger bekommen weil er einen Kunden nicht freundlich behandelt hat, das hat ihn mal kurze Zeit nachdenklich gemacht, er kann sich seine Zeit frei einteilen und eigentlich würde ich es ihm sogar gönnen, gekündigt zu werden, damit er dann vielleicht mal aufwacht.
Zitat:Ich gehe davon aus, dass er süchtig ist und deswegen einfach nicht merkt, dass das Maß was er betreibt, eben nicht mehr normal ist.
***Sportsucht ist eine ernstzunehmende, substanzunabhängige Verhaltenssucht, bei der exzessives Training den Alltag bestimmt und ein innerer Zwang zur Bewegung besteht. Betroffene trainieren trotz Schmerzen, Verletzungen oder Erschöpfung. Warnsignale sind Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit bei Trainingspausen, soziale Isolation und die Vernachlässigung des Berufs.
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Wikipedia
Bei exzessivem Sporttreiben (pathologisches Sporttreiben, umgangssprachlich auch Sportsucht, Fitnesssucht oder Bewegungssucht) handelt es sich um eine zumeist nichtstoffliche Abhängigkeit, die unter den Oberbegriff Substanzungebundene Abhängigkeit fällt, aber nicht als eigenständige medizinische Diagnose gilt.
Betroffene leiden unter dem inneren Zwang, sich sportlich zu betätigen, ohne jedoch Wettkampfambitionen zu haben. In den Vereinigten Staaten ist der Begriff seit Mitte der 1990er Jahre bekannt. Wie die meisten substanzungebundenen Abhängigkeiten wurde auch exzessives Sporttreiben bisher weder in der ICD-11 noch im DSM-5 als eigenständige Diagnose aufgenommen und gilt damit nicht als international anerkannte psychische Störung.
Bei einem Teil der exzessiv Sporttreibenden kann gleichzeitig eine Essstörung(Anorexia athletica) vorliegen; in diesen Fällen dient intensives Trainieren vor allem dazu, das Körpergewicht zu reduzieren, um ein bestimmtes Figurideal zu erreichen. Bei Männern ist auch der zwanghafte Wunsch, immer mehr Muskelmasse aufzubauen, als Muskelsucht bekannt. Psychologen schätzen, dass in Deutschland etwa ein Prozent der Bevölkerung pathologisch Sport treiben.
Für die Entstehung exzessiven Sporttreibens gibt es mehrere wissenschaftliche Erklärungsansätze. Auf der psychischen Ebene kann Leistungssport dazu dienen, das Selbstbewusstsein zu steigern, Misserfolge in anderen Bereichen zu kompensieren und der Bewältigung von Problemen auszuweichen. Die völlige körperliche Erschöpfung wird häufig angestrebt und als Erfolgserlebnis gewertet.
Ein anderer Erklärungsansatz betont die Bedeutung der körpereigenen Hormonproduktion. Bei intensiver sportlicher Betätigung schüttet der Körper verstärkt Endorphine aus, die den Organismus im Extremfall in einen Rauschzustand versetzen können. Langstreckenläufer bezeichnen diesen Zustand als Runner’s High.
Auch ein Zusammenhang mit den aktuellen Idealen in den westlichen Leistungsgesellschaften wird angesprochen. Leistung hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und ist positiv konnotiert, hinzu kommen die vorherrschenden Schönheitsideale, die sich zunehmend auch auf Männer beziehen.
Merkmale für das Vorliegen pathologischen Sporttreibens sind nach Angaben von Sportpsychologen:
Ausdauersport ist ein zentraler Lebensinhalt
Bei erzwungenem Verzicht auf Sport treten körperliche Symptome wie Nervosität und Magenschmerzen auf oder psychische wie Schuldgefühle oder Depressionen
Die Belastung wird kontinuierlich gesteigert
Der Drang zu trainieren wird als innerer Zwang erlebt
Körperliche Warnsignale vor Überlastung werden ignoriert
Es wird auch bei Verletzungen weiterhin trainiert
Soziale Kontakte werden wegen des Sports vernachlässigt oder aufgegeben
Ständige Überlastung des Körpers über Jahre führt zur Schwächung des Immunsystems und zu Schäden an Gelenken, Knochen, Sehnen und Bändern. In Verbindung mit Magersucht oder Bulimie treten noch weitere gesundheitliche Schäden auf.
Zu den deutschen Sportsuchtforschern gehört Robert Gugutzer.
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Markus Rühl , hat selbst eine kleine Tochter und aus heutiger Perspektive sagt er darüber das es das größte ist was es für ihn gibt.
Ich würde ihn fragen , wann der Wettkampf ist und wie er gedenkt danach weiter das Familienleben zu gestalten?
Weil momentan ist das was hier gerade passiert kein Familienleben und eure Tochter hat nichts von ihrem Vater und du nichts von deinem Mann so wie er mal war.
Sucht ist ein Verhalten wenn ein Thema , den Alltag dominiert und man ohne das Thema nicht mehr kann.