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Fiel es euch auch so schwer, die Trennung durchzuziehen

Y
Sportsucht ist das eine.
Substanzen zu konsumieren das andere.

Telmisartan ist übrigens ein Blutdrucksenker und l-thyroxin ein Schilddrüsenhormon. Beides müsste ärztlich verordnet und kontrolliert werden. Ob er das macht?

In dem Augenblick, in dem er sich entschieden hat, dass er stoffen möchte, hat er sich bewusst gegen die Familie entschieden. Jeder verantwortungsbewusste Vater hätte erstmal mindestens gegoogelt und festgestellt, dass diese Stoffe wesensverändernd sind und auch nicht mehr so leicht abgesetzt werden können. Das hat er bewusst in Kauf genommen.

Es ist schon ein Unterschied, ob ein Mensch in der Jugend auf die schiefe Bahn gerät oder auch später nicht merkt, wie er immer mehr Alk. konsumiert, ODER ob ein Erwachsener, ein Elternteil, bewusst hingeht und anfängt sich irgendeine Brühe zu spritzen, weil das in der Szene dazugehört und irgendein Trainer ihm gesagt haben wird, dass er sich ohne Anabolika Wettbewerbe abschminken kann.

Das war eine bewusste Entscheidung. Wettebewerb > Familie.

Damit bleibt die Familie nur ein Nebenschauplatz. Ob ihr bleibt oder geht, wird ihm relativ egal sein. Wie egal ist aber dir dein Leben @Ninitschka ?

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N
Oh wow das hat mich jetzt wirklich gerade wach gerüttelt, ich habe ja vor einiger Zeit schon Mittel gefunden, die er mir dann erklärt hat und als harmlos abgetan hat, damals habe ich ihm noch geglaubt aber da ging es auch noch nicht um Wettkampf Vorbereitung. Er erzählt mir immer dass die Kinder und ich das wichtigste für ihn wären und dass er das auch immer allen anderen erzählt und wie toll ich ihm den Rücken freihalten würde. Aber ich denke da ganz anders, nämlich dass das alles gelogen ist, sonst würde er doch nicht soviel Zeit ins Bodybuilding investieren und zudem seine Gesundheit aufs Spiel setzen und Mittel nehmen, die sein Verhalten und Wesen ändern.

Und auf die Frage, wie egal mir mein Leben ist, ja da muss sich jetzt definitiv etwas ändern, einer Freundin, die sich letztes Jahr getrennt hat, habe ich immer gesagt, dass sie nur das eine Leben hat und so muss ich jetzt auch denken. Und ich hoffe sehr, dass ich den Mut finde, den entscheidenden Schritt zu gehen. Ich werde ihn auch mit den ganzen Mitteln konfrontieren, auch wenn ich jetzt schon denke, dass es keinen Sinn macht

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MissLilly
Zitat von Scheol:
sicher ist er mir 48 Jahren erwachsen aber er steckt in einer Sucht wie man unschwer erkennen kann von seinem Handeln und blenden alles nebenbei aus.

Einem Süchtigen kann nur dann geholfen werden, wenn er auch dazu bereit ist sich helfen zu lassen. Und um sich bei etwas helfen zu lassen muss der Süchtige selbst erkennen, dass er Hilfe braucht.
Das wird jeder Arzt und entsprechende Einrichtung bestätigen.
Das Beste was die TE für ihn (und auch den Rest der Familie) tun kann, ist es ihm die Koffer zu packen und vor die Tür zu stellen.

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