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Frau flüchtet vor Familie

I
Zitat von Stella31:
Ich hatte die gleichen Gedanken und habe mich gefragt, ob genauso ein Support auch gekommen wäre, wenn dies eine Frau gewesen wäre. Es wird immer noch bei Männern als etwas ganz besonderes angesehen und bei Frauen wird ein bisschen bedauert und dann selbstverständlich angenommen, dass sie das alles wuppt. Sie ...

Anstatt es einfach nur anzunehmen, dass ein Mensch hier wirklich gnadenlos viel leistet, egal ob männlich, weiblich, divers, wird das wesentliche zerstört und versucht ein Geschlechterding daraus zu machen. Du magst vielleicht recht haben aber gehört das wirklich hierher? Hat das jemand angezweifelt in diesem Strang? Es war weder gegen Mütter, weder gegen Statistiken, weder gegen Väter oder sonst etwas. Es war das was es ist, meinen Respekt vor dieser Leistung.

Schrecklich.......

• x 3 #61


A


Frau flüchtet vor Familie

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Stella31
Zitat von ImErnst12:
Anstatt es einfach nur anzunehmen, dass ein Mensch hier wirklich gnadenlos viel leistet, egal ob männlich, weiblich, divers, wird das wesentliche ...

Ich habe genauso Respekt vor seiner Leistung. Gleichzeitig kann ich mir Gedanken zu dem Thema machen, vor allem, wenn es auch @alleswirdbesser formuliert hat

• #62


alleswirdbesser
Zitat von Stella31:
Ich habe genauso Respekt vor seiner Leistung. Gleichzeitig kann ich mir Gedanken zu dem Thema machen, vor allem, wenn es auch @alleswirdbesser ...

Danke! Ich werde mich hier nicht weiter rechtfertigen, nützt ja niemandem.

Ich habe ja selbst Respekt vor Männern, die das hinbekommen, aber auch vor Frauen. Es gibt halt leider auch unter beiden Geschlechtern Menschen, die es nicht für nötig halten für Ihr Nachwuchs dazusein. Bei stillenden Müttern halte ich es sogar für eine Pflicht, ohne wenn und aber. Es ist jedoch egal, ob für Mann oder Frau, eine Katastrophe, wenn die Hauptbezugsperson wegbricht und dann auch noch die Kinder darunter leiden. Da ist nicht nur der Alltag zu wuppen, sondern die Kinder auffangen eine große Aufgabe. Man selbst ist nicht mehr so wichtig, Hauptsache die Kinder sind versorgt. Und dabei leidet man ja nicht weniger als die anderen, die verlassen werden

• x 3 #63


Waris07
@GustavPaul

Erst einmal tut es mir leid, dass du gerade in einer solchen Situation steckst. Mit zwei so kleinen Kindern plötzlich vor einer Trennung zu stehen und gleichzeitig irgendwie den Alltag stemmen und selbst mit allem klarkommen zu müssen, ist sicherlich alles andere als leicht. Aufmunternde Emojis

Trotzdem tue ich mich schwer, das Ganze wirklich einzuordnen, weil mir einige wichtige Puzzleteile fehlen.

War die zweite Schwangerschaft geplant? Wie liefen die Jahre davor? War deine Frau die ganze Zeit zu Hause und hat sich um eure erste Tochter gekümmert oder ist sie zwischen den beiden Kindern wieder arbeiten gegangen? Wie hat sie die zweite Schwangerschaft erlebt, wie verliefen die Geburt und die ersten Wochen danach? Wirkte sie glücklich mit der neuen Situation oder hattest du schon damals das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt?

Auch ihr Weggang vor drei Wochen wirft bei mir Fragen auf. Kam das tatsächlich völlig aus heiterem Himmel oder hatte sich vorher vielleicht schon subtil angedeutet, dass sie unzufrieden, überfordert oder mit sich selbst nicht im Reinen war? Gab es Veränderungen in ihrem Verhalten oder Gespräche, die du damals vielleicht nicht entsprechend eingeordnet hast?

Und wie ist der Kontakt seit ihrem Weggang? Hat sie sich regelmäßig gemeldet und nach den Kindern erkundigt, hat sie die beiden besucht oder Zeit mit ihnen verbracht? Weißt du, wo sie sich momentan aufhält und wie ihre Lebenssituation dort aussieht? Gerade wenn sie die Kinder künftig regelmäßig bei sich haben möchte, finde ich das schon wichtig.

Bitte versteh meine Fragen nicht als Verhör. Ich erwarte auch nicht, dass du hier dein gesamtes Privatleben offenlegst. Mir fehlt einfach die Vorgeschichte, um nachvollziehen zu können, wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist. Eine Affäre kann durchaus eine Rolle spielen, erklärt aber nicht zwangsläufig alles, was vorher passiert ist. Bisher kenne ich vor allem das Ergebnis, aber nur wenig von dem Weg dorthin. 🤷‍♀

• x 7 #64


Stella31
Zitat von Waris07:
Mir fehlt einfach die Vorgeschichte, um nachvollziehen zu können, wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist.

Mir auch!
Die gesamten Umstände, die zu dem jetzigen Zustand geführt haben, fehlen, um irgendetwas einordnen zu können.
Es müsste ja von der Frau auch was geplant worden sein.
Man kann ja i.d.R. nicht von jetzt auf gleich ausziehen, sondern müsste da was vorbereiten. Und auch einfach nicht mehr zu stillen.
Wie war der Abschied von den Kindern?
Hat sie der Tochter irgendwas erklärt?
Hat sie danach nochmal erklärt, wieso es soweit gekommen ist?

Es fehlen einfach viele Dinge, die auch helfen könnten, um Rat zu geben.

• x 1 #65


B
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber ich frage mich Wie euer Verhältnis war?
Irgendwas gemerkt?

Erzähl mal ein bisschen genauer drüber. Sie kann doch nicht die ganze Zeit die Liebende Ehefrau gewesen sein und dann auf einmal Ende

• #66


K
Wieso muss da eine Depression dahinter stecken? Weil sie eine Frau ist?
Wieviele Männer machen genau das gleiche? Die sibd dann einfach ein A....
Kann eine Frau nicht auch einfach ein A.... sein?

• x 2 #67


D
eine ganz komische Sache, normal musst mit der Mutter streiten damit du die Kinder bekommst

• #68


E
Zitat von Kaumzuglauben:
Wieso muss da eine Depression dahinter stecken? Weil sie eine Frau ist? Wieviele Männer machen genau das gleiche? Die sibd dann einfach ein A.... ...

Ich denke, dass es schon davon ausgegangen wird, dass die Mutter eine starke Bindung zu ihrem Baby hat, nicht zuletzt wegen den 9 Monaten, wo es in ihr lag.

• #69


DieSeherin
Zitat von Kaumzuglauben:
Wieso muss da eine Depression dahinter stecken? Weil sie eine Frau ist?

weil sie eine frau, relativ kurz nach der geburt ist - und diese postpartalen depressionen sind ja nun keine erfindung von frauen, die ausreden für unlogisches verhalten brauchen 🤨

• x 1 #70


alleswirdbesser
Zitat von Kaumzuglauben:
Wieso muss da eine Depression dahinter stecken? Weil sie eine Frau ist? Wieviele Männer machen genau das gleiche? Die sibd dann einfach ein A.... ...

Na ja, üblich ist so ein Verhalten nicht, die normal ausgeprägten mütterlichen Instinkte würden das normalerweise verhindern. Sie hätte ja sich trennen können, aber die Kinder weiter bei sich haben wollen, stattdessen möchte die diese jedes zweite Wochenende sehen, als wäre das was ganz normales. Die meisten Mütter würden ihr Leben für ihr Kind geben, diese verzichtet freiwillig und das auf zwei ganz kleine Knirpse, die sie noch brauchen, um zu überleben. Das ist in meinen Augen nicht Gang und gäbe, wie bei den Männern, die ihre Kinder bei der Mutter lassen oder sie schon in der Schwangerschaft sitzen lassen. Auch wollen verstärkt die getrennten Väter ihre Kinder zur Hälfte bei sich haben und nicht nur ein Besuchspapa sein. Die Entwicklung finde ich richtig gut.

Also ich glaube auch nicht, dass sie völlig „normal“ tickt, etwas stimmt da nicht.

• #71


AmeiseNextDoor
Ich weiß tatsächlich aus dem realen Leben von Frauen, die von heute auf morgen ihre Kinder verlassen haben, wobei sie die primären Bezugspersonen waren.
Kenne tatsächlich vier Fälle, und die Kinder waren auch noch klein. (Unter 10) Aber nicht neu geboren. Neu geboren finde ich schon heftig.

Ich hatte nach der ersten Geburt hormonell bedingte postpartale Depressionen und nein, das ist echt nicht schön. Wirklich nicht. Allerdings würden die meisten in dieser Lage dennoch nicht ihr neu geborenes Kind zurücklassen, erstrecht in dem Zustand nicht für einen anderen Mann. 🤔

Das mit dem anderen Mann macht mich extrem stutzig. Und tatsächlich auch dieses eiskalte Kalkül, die Kinder dann alle 14 Tage zu nehmen.
Wie gesagt - unmittelbar nach einer Entbindung einen neuen Mann suchen und sofort mit dem durchbrennen..? Einfach sehr ungewöhnlich und sehr unwahrscheinlich.

Ich vermute aber auch, dass wir die entscheidenden Details nicht kennen. (Der TE vielleicht ebenfalls nicht - natürlich können Männer und Frauen Affären so führen, dass der Andere nichts davon mitbekommt.)

Die Fälle, die ich aus dem realen Leben "kenne" wo die Mütter verschwunden sind, da ging das auch von heute auf morgen. Es wurde nirgends lange vorher angekündigt. Die Rede war dann von Kurzschlusshandlungen. Diese wurden aber nie mehr revidiert.

• #72


A


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