Zitat von Temporis: Ich weiss, das ich von Ihr verlange ihren Weg zu verlassen, aber wenn ich diesen nicht mitgehen kann/will, kann ich auch nicht an der Kreuzung warten, bis Sie umkehrt oder schlimmer noch eventuell weitergeht und alles an mir vorbeizieht.
Es ist doch genau umgekehrt:
Ihr habt euch vor langer Zeit auf einen gemeinsamen Weg geeinigt und
sie ist diejenige, die ihn nun verlassen will bzw von Dir gerne hätte, dass ihr das gemeinsam tut.
Und um in der Metapher zu bleiben wird sie ja auch immer wieder auf die Hauptstrasse zurückkommen, aber zwischendurch mal ein paar Nebenwege erkunden.
Sie ist neugierig auf die Nebenwege, nur Hauptstrasse ist zu langweilig.
Du lehnst das rundherum ab, weil es da Schlaglöcher und Fallen geben kann und auf der sicheren Strasse bleiben willst.
Die Wege würden aber nie in eine grundsätzlich andere Richtung gehen, klar kann man sich auch mal verrennen, aber das passiert bei Erkundung neuen Geländes eben auch.
Ich will nicht für offenen Beziehungen werben.
Das ist Typfrage und nicht jeder ist dafür geeignet und man kann zu der berechtigten Überzeugung kommen, in einer geschlossenen Beziehung leben zu wollen.
Ich bin aber wohl der Meinung, dass man sich mal damit beschäftigen sollte. Ein "das war schon immer so, das bleibt auch so" ist mir da an der Stelle zu einfach.
Du schreibst und machst ihr fast schon zum Vorwurf, sie würde bei den Podcasts usw nur die positiven Seiten sehen wollen.
Dir kann man dann aber vorhalten, dass Du Dich weigerst, Dich überhaupt mal mit dem Thema zu beschäftigen...weil darf sich ja nichts ändern.