Wenn wir mal die Fakten zusammen fassen (oder besser gesagt die EF von Tristan wiedergeben), hadert sie damit,
Zitat:Sie wisse, dass ihr Verstand sagt, sie müsse sich für die Familie entscheiden, sie aber Angst hat für immer unglücklich zu bleiben
ihr warmes, wohliges Nest hinter sich zu lassen, obwohl sie Status quo unglücklich ist und ihre Angst darin sieht,
für immer unglücklich zu bleiben.
Darin hat sie mehr oder weniger verbal manifestiert, dass sie sich keine großen Hoffnungen macht, mit Tristan jemals wieder glücklich werden zu können. Und wenn man nicht mal im Geringsten mehr an die Liebe zum Partner glaubt, ist alles nur noch ein unnötiges Rauszögern des Unvermeidbaren.
Klar lässt man seine Familie nicht einfach fallen für einen Affärenmann, bei dem man sich vielleicht gar nicht so sicher ist, ob das funktioniert. Ob der überhaupt wirklich zusammen sein will. Und ganz alleine dastehen? Nö, wenns nicht sein muss...
Von Tristans Nochfrau alles nachvollziehbare (wenn auch extrem egozentrische) Verhaltensweisen.
Deshalb hält sie sich ja den sicheren Hafen der Ehe noch warm.
"Für die Familie" ist einfach der falsche Grund, um zu bleiben. Tristan, du bist keine Pro/Contra-Liste, sei dir mehr wert als das! Du hast es verdient, wegen deiner selbst geliebt und begehrt zu werden.
Aus dem Verhalten der Frau lässt sich (für mich persönlich) schlussfolgern, dass sie gar kein Interesse hat, diese Ehe zu retten, sie wartet nur, bis Tristan kapituliert und hofft, dass ihm bald mal das Fass übergeht. Für den finalen Cut ist sie zu feige und wenns der andere ausspricht, kann man sich nach außen wunderbar als Opfer darstellen.
Warum will man mit so einem Menschen zusammenbleiben? Warum?
Wegen dem Familienheil? Nur deshalb?