Zitat von Bücherfreundin: Wenn ich bei meinem Mann eine Affäre vermuten würde, suche ich mir doch nicht selbst eine?
Meiner Ansicht nach benützt sie diese Vermutung nur zur Schuldumkehr. Mein Mann hat kein Interesse mehr an mir, ergo hat er eine Andere. Und dann ist es ja nur recht und billig, wenn ich mich auch anderweitig umsehe.dann darf ich das ja,
Ob Tristan tatsächlich eine Affäre hat oder nciht, spielt bei der Denkweise keine Rolle. Sie konstruiert sich ihren Freibrief und interessiert sich gar nicht für die Realität..
Sieht sie diesen Affärenmann überhaupt? Vermutlich nicht, also läuft der Kontakt nur virtuell. 'Virtuelle Kontakte sind herrlich, denn da ist das Gegenüber meistens so, wie man es sich wünscht, denn man hat Jemanden der zuhörrt, ihr gut zuredet, sie bestärkt und das tut ihr gut. Also bleibt sie dabei, denn warum sollte sie so etwas Wunderbares denn aufgaben?
Im Grund genommen benützt sie statt Tristan jetzt den AM zur Bedürfniserfüllung und er ist geduldig, weil er sie mitsamt zwei Kindern nicht im Alltag hat, vermutlich gar nicht haben will. Aber er ist jetzt in ihren Augen der glorreiche Rettungsanker, den sie aber praktisch nicht kennt. Eigentlich ein Wahnsinn, sich so in eine virtuelle Affäre zu verheddern. Es fehlt das Realitätsbewusstsein.
Die Frau "konsumiert" ihre Partner und wenn das Angebot nachlässt, sucht sie anderweitig und nimmt es sich dort.