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Frau mit Kind sich von mir getrennt, bin völlig am Ende

RyanG

RyanG


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Und noch ein kleiner Zusatz….. denn ich nehme Dich ernst, wenn Du das hier schreibst….

Zitat von Michael36:
Habe sogar an Selbstmord gedacht , aber ich will für meine Tochter stark sein.


Wenn Du ernsthaft und immernoch daran denkst, dann ist Deine verdammte Pflicht, Dir diesbezüglich Hilfe zu holen. Wenn nicht für Dich, dann für Deine Tochter.

Soll sie ein Leben damit verbringen, Dich zu vermissen und sich die Frage zu stellen, warum Du das getan hast? Möchtest Du wirklich, dass sie wütend auf Dich ist, weil Du nicht für eine Zeit für sie gekämpft hast? Du willst nicht miterleben, wie sie aufwächst, Deine Enkel in Händen hältst und in der Zwischenzeit ein liebender Vater warst?

Sorry, das ist vielleicht hart. Und manchmal sucht man sich seine Gefühle nicht aus. Aber Selbstmord ist keine Option. Es gibt immer Wege, absolut immer. Du musst nur wollen.

27.04.2022 23:03 • x 1 #16


Michael36


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Zitat von nil4lin:
@Michael36 Die vaterrolle wird bereichernd für deine kleine sein. Geh mit ihr zum kinderturnen, nehme sie mit auf den spielplatz, geh in die bücherei. Ihr habt eine menge quality time. Es ist schwer als alleinerziehende. Der alltag ist einfach schwer. Du kannst das auf deine art ergänzen. Auch wenn du sie nicht ...


Das ist auch ein Problem von uns , so alleine ist sie gar nicht. Ihre Eltern sind im Grunde IMMER anwesend, da sie im Haus nebenan leben. Ihre Mutter und ihr Vater sind ständig bei uns oder wir bei Ihnen gewesen, dementsprechend auch unsere Tochter. Daher ist es für sie ziemlich leicht mich zu ersetzen, denn Hilfe hat sie genug.

28.04.2022 00:03 • #17



Frau mit Kind sich von mir getrennt, bin völlig am Ende

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nil4lin


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@Michael36
Okay, verstehe.
Welche festen tag und welche aktivität könntest du konkret mit deiner tochter machen?

28.04.2022 08:04 • #18


Michael36


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Ich weiß nicht was mit mir los ist.

Jedesmal wenn meine Tochter nicht bei mir ist, vermisse ich sie so stark. Jetzt zum Beispiel ist sie mit meiner Schwiegermutter unterwegs und ich denke die ganze Zeit daran, dass sie die Schwiegermutter jetzt vielleicht lieber mag als mich und nicht mehr zu mir möchte. So Gedanken sind doch nicht normal oder ?

Jeden Morgen wache ich mit einem Druckgefühl im Bauch auf, muss stundenlang hin und herlaufen und weiß nicht wohin mit mir.

04.05.2022 14:52 • #19


DieSeherin

DieSeherin


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du schreibst, dass sie das beziehungsende verkündet hat... wie lange ist das denn nun her? was sind die nächsten schritte?

Zitat von Michael36:
Weniger gut ist das Verhalten der Mutter, da wir eigentlich ausgemacht hatten ...


... und was habt ihr insgesamt ausgemacht? wohnen, finanzen? umgang?...

04.05.2022 15:32 • #20


SelmasLaughing


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Ahoi. Mir ist damals genau in dieser Phase aufgefallen, das ich meine Frau sehr vermisst habe und dies ein wenig in die Tochter projiziert habe. Frau war ja weg und nicht greifbar, Tochter schon. War Tochter nicht da war es wie Partner nicht da. Ein Stückweit war Tochter auch Partnerersatz eine gewisse Zeit. Und da ja Frau weg und Kind nicht immer, tut es doppelt weh. Das vergeht aber! Irgendwann ziehst du dich in Fokus und der Rest fügt sich. Du machst 2 Trennungen durch also alles normal.

05.05.2022 02:51 • #21


_Raven

_Raven


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Hallo @Michael36
Wie ist es überhaupt zum Bruch mit deiner Frau gekommen? Warum will sie nicht mehr?
Vermisst du auch sie?

Mir fällt auf, dass sich bei dir alles nur um das Kind dreht. War das auch vor der Trennung so?
Vielleicht fühlte sie sich von dir ungeliebt und nicht mehr gesehen.

Zitat von Michael36:
ich denke die ganze Zeit daran, dass sie die Schwiegermutter jetzt vielleicht lieber mag als mich und nicht mehr zu mir möchte

Es ist schön, dass du zu deiner Tochter so eine enge Verbindung hast und es tut ihr sicher gut, sich so von dir geliebt zu fühlen.
Aber du fixierst deine eigenen Befindlichkeiten viel zu sehr auf das Kind.
Kinder spüren die Abhängigkeit von Erwachsenen und können mit diesen Gefühlen nicht umgehen.

Ein Kind will um seiner selbst willen geliebt werden, weil es eben ein Kind ist und abhängig ist.
Du als Erwachsener solltest aber nicht von der Liebe deines Kindes abhängig sein.
Es kann nicht den alleinigen Lebensinhalt eines Menschen ausfüllen, das würde es überfordern.

Vielleicht solltest du in dieser Richtung mal an dir arbeiten evtl mit professioneller Hilfe.

05.05.2022 09:57 • x 2 #22


Michael36


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Zitat von _Raven:
Hallo @Michael36 Wie ist es überhaupt zum Bruch mit deiner Frau gekommen? Warum will sie nicht mehr? Vermisst du auch sie? Mir fällt auf, dass sich bei dir alles nur um das Kind dreht. War das auch vor der Trennung so? Vielleicht fühlte sie sich von dir ungeliebt und nicht mehr gesehen. Es ist schön, dass du zu ...

Es lag an Kleinigkeiten, und vielen kleineren Konflikten mit den Schwiegereltern , durch die nähe zu diesen, hat sich das natürlich jeden Tag dann immer mehr aufgestaut bis sie irgendwann nicht mehr konnte und sich am Ende für ihre Eltern anstatt für mich entschieden hat ( was wirklich NIEMAND nachvollziehen kann, normal sollte die eigene Familie an erster Stelle stehen ) Natürlich vermisse ich sie und möchte sie am liebsten auch nicht verlieren. Es ist auch nicht so dass wir uns überhaupt gar nicht mehr verstehen oder leiden können. Wir haben auch ausgemacht das wir größere und längere Reisen immer noch zusammen gestalten werden ( wir haben früher öfter Reisen über 2-3 Monate gemacht )

Das wichtigste im Augenblick ist mir natürlich aber meine Tochter, natürlich weiß ich auch das ich sehr an ihr hänge und ich da auch etwas aufpassen sollte, mich nicht zu sehr abhängig zu machen.

Nun ist es aber zum Beispiel so , dass ich nun ausgezogen bin und meine Tochter nur noch 3-4 Mal die Woche nun sehe. Für viele mag das viel erscheinen, aber für mich ist das wirklich jedesmal der Horror wenn ich sie 1-2 Tage nicht sehe, ich sitze dann alleine Zuhause und denke die ganze Zeit nur daran was sie wohl grade macht und das ich ja eigentlich einfach zu ihr gehen könnte etc..

Gestern 21:49 • #23


Drops81

Drops81


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Zitat von Michael36:
Das wichtigste im Augenblick ist mir natürlich aber meine Tochter, natürlich weiß ich auch das ich sehr an ihr hänge und ich da auch etwas aufpassen sollte, mich nicht zu sehr abhängig zu machen.

Nun ist es aber zum Beispiel so , dass ich nun ausgezogen bin und meine Tochter nur noch 3-4 Mal die Woche nun sehe. Für viele mag das viel erscheinen, aber für mich ist das wirklich jedesmal der Horror wenn ich sie 1-2 Tage nicht sehe, ich sitze dann alleine Zuhause und denke die ganze Zeit nur daran was sie wohl grade macht und das ich ja eigentlich einfach zu ihr gehen könnte etc..


Das deine Tochter für dich so wichtig ist finde ich gut und richtig. Auch dass du sie so oft es geht siehst. Du hast aber vollkommen recht dass du aufpassen musst dein Wohlbefinden nicht zu sehr von ihr abhängig zu machen. Kinder merken/spüren das und sind damit überfordert denke ich.

Und was die Tage die du sie nicht siehst angeht kann ich dich aus eigener Erfahrung beruhigen. Das wird besser. Ich hatte am Anfang genau die gleichen Probleme wie du. Aber sobald ich mich etwas sortiert hatte und mein Leben alleine zumindest zu 90% wieder auf der Reihe hatte wurde das besser.

Mittlerweile ist es so dass ich auch die kinderfreien Tage und Wochenenden wirklich genießen kann. Konnte ich mir damals nie und nimmer vorstellen aber es ist so. Es wird mit der Zeit besser. Zum Glück

Vor 3 Minuten • #24



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