P
Polaris1970
Gast
Ein freundliches Hallo in die hoffentlich noch aktive Runde.
Wir sind seit 2004 verheiratet. Ihren ersten Mann hat sie nach acht Ehejahren verlassen, weil es bei ihnen mit dem Kinder kriegen nicht funktioniert hat.
Seit 2013 im Januar schreibt sie mit einem Griechen, der in der Nähe von Stuttgart mit seiner Frau lebt. Ich wurde aufmerksam auf die Sache, weil sie ständig am Handy schrieb. Außerdem schloss sie hektisch irgendwelche Fenster am Desktop, wenn ich den Raum betrat. Mit der Zeit wurde ich immer misstrauischer. Bis ich meine Tränen nicht halten konnte und ihr meine Gedanken offenlegen musste. Sie meinte, es ist nicht das, was ich denke. Die meiste Zeit schreibt sie mit Kollegen oder Verwandten, meint sie. Das beruhigte mich aber nicht.
Das ging immer weiter. Und wenn sie arbeiten war, sah ich bei whatsapp nach, ob sie online war. Das war nat. oft der Fall. Dazu meinte sie dann, dass sie nichts dafür kann, wenn da online steht und sie garnicht am Handy ist. Ob das möglich ist, weiß ich nicht.
Ich suchte oft das Gespräch, worauf sie meinte, sie hätte keine Lust zum reden, weil wir uns im Kreis drehen würden. Außerdem fragte sie mich einmal, warum sie aufhören solle, wenn ich ihr eh nicht glaube. An einem Sonntag Morgen ging es wieder darum. Daraufhin setzte sie sich in ihr Auto und kam erst nach vier Stunden heim. Sie war nicht bei ihm, weil das viel zu weit weg ist ( ca. 300 km). Spät am Nachmittag dann zeigte sie mir das, was sie im Chatverlauf nicht gelöscht hatte. In der letzten Nachricht, die ich lesen sollte fragte sie ihn um Rat. Sie wollte wissen, wie sie mir klarmachen sollte, dass es in ihrem Leben nur mich gibt und sie zu 200% sicher sei, mich nie verlassen zu wollen. Das sollte ich lesen und während dessen kam eine neue Nachricht mit Herz- und Kuss-Smilies von ihm. Das war ihr sichtlich peinlich. Natürlich wollte ich wissen, was das jetzt soll. Da meinte sie, es wäre ohne Bedeutung. Wenn dem so ist, lege ich keinen Wert drauf, solche Smilies von ihr zu bekommen. Und tatsächlich reagiere ich nicht drauf, wenn sie mir sowas schickt.
Im April 2015 , sie war wieder in der Spätschicht und ich baute an meinem Auto. Mein Kopfkino spielte verrückt wie sau und in Folge dessen verletzte ich mich so sehr, dass ich am linken Daumen einen Kapselanriss und Sehnendurchriss hatte. Das musste operiert werden und ich war geschlagene vier Monate außer Gefecht. Das setzte mir so sehr zu, dass ich um meinen Arbeitsplatz Angst hatte. Meine Depressionen wurden so penetrant, dass ich Anfang Nov 2015 eine erst 4-Wöchige Reha in einer psychosomatischen Klinik begann, die auf 6 Wochen verlängert wurde.
Mein Kopfkino spielte während dieser 6 Wochen verrückt. Sie hatte ohne Ende Freizeit. Nat. kümmerte sie sich um unsere drei Kinder. Aber dennoch machte ich mir Sorgen.
Die Ärzte in der Reha konnten mir nicht wirklich helfen. Die einzige bleibende Erinnerung war der Hinweis darauf, dass irgend etwas in meiner Jugend vorgefallen sein muss. Das herauszufinden müsse mein Ziel sein.
Das bringt mich nicht weiter. Wie soll ich das herausfinden? Keine Ahnung.
Wir haben jetzt Ende 2017. Mein Kopfkino spielt immernoch verrückt.
Vor längerem habe ich ihr an den Kopf geworfen, dass ich erst wieder ruhig schlafen kann, wenn DER nicht mehr da ist.
Wie sie mich davon überzeugen soll, ist mir schleierhaft. Auch habe ich derzeit keine Beweise, dass die immer noch Kontakt haben miteinander. Wenn sie Kontakt haben will, gibt es genug Möglichkeiten, von denen ich sicher nichtmal im Traum Kenntnis habe.
Ich bin zerstört und werde bei diesen Gedanken noch verrückt.
Sollte jemand von euch einen Rat haben, wie ich damit umgehen kann/soll, dann wäre ich super glücklich.
Wir sind seit 2004 verheiratet. Ihren ersten Mann hat sie nach acht Ehejahren verlassen, weil es bei ihnen mit dem Kinder kriegen nicht funktioniert hat.
Seit 2013 im Januar schreibt sie mit einem Griechen, der in der Nähe von Stuttgart mit seiner Frau lebt. Ich wurde aufmerksam auf die Sache, weil sie ständig am Handy schrieb. Außerdem schloss sie hektisch irgendwelche Fenster am Desktop, wenn ich den Raum betrat. Mit der Zeit wurde ich immer misstrauischer. Bis ich meine Tränen nicht halten konnte und ihr meine Gedanken offenlegen musste. Sie meinte, es ist nicht das, was ich denke. Die meiste Zeit schreibt sie mit Kollegen oder Verwandten, meint sie. Das beruhigte mich aber nicht.
Das ging immer weiter. Und wenn sie arbeiten war, sah ich bei whatsapp nach, ob sie online war. Das war nat. oft der Fall. Dazu meinte sie dann, dass sie nichts dafür kann, wenn da online steht und sie garnicht am Handy ist. Ob das möglich ist, weiß ich nicht.
Ich suchte oft das Gespräch, worauf sie meinte, sie hätte keine Lust zum reden, weil wir uns im Kreis drehen würden. Außerdem fragte sie mich einmal, warum sie aufhören solle, wenn ich ihr eh nicht glaube. An einem Sonntag Morgen ging es wieder darum. Daraufhin setzte sie sich in ihr Auto und kam erst nach vier Stunden heim. Sie war nicht bei ihm, weil das viel zu weit weg ist ( ca. 300 km). Spät am Nachmittag dann zeigte sie mir das, was sie im Chatverlauf nicht gelöscht hatte. In der letzten Nachricht, die ich lesen sollte fragte sie ihn um Rat. Sie wollte wissen, wie sie mir klarmachen sollte, dass es in ihrem Leben nur mich gibt und sie zu 200% sicher sei, mich nie verlassen zu wollen. Das sollte ich lesen und während dessen kam eine neue Nachricht mit Herz- und Kuss-Smilies von ihm. Das war ihr sichtlich peinlich. Natürlich wollte ich wissen, was das jetzt soll. Da meinte sie, es wäre ohne Bedeutung. Wenn dem so ist, lege ich keinen Wert drauf, solche Smilies von ihr zu bekommen. Und tatsächlich reagiere ich nicht drauf, wenn sie mir sowas schickt.
Im April 2015 , sie war wieder in der Spätschicht und ich baute an meinem Auto. Mein Kopfkino spielte verrückt wie sau und in Folge dessen verletzte ich mich so sehr, dass ich am linken Daumen einen Kapselanriss und Sehnendurchriss hatte. Das musste operiert werden und ich war geschlagene vier Monate außer Gefecht. Das setzte mir so sehr zu, dass ich um meinen Arbeitsplatz Angst hatte. Meine Depressionen wurden so penetrant, dass ich Anfang Nov 2015 eine erst 4-Wöchige Reha in einer psychosomatischen Klinik begann, die auf 6 Wochen verlängert wurde.
Mein Kopfkino spielte während dieser 6 Wochen verrückt. Sie hatte ohne Ende Freizeit. Nat. kümmerte sie sich um unsere drei Kinder. Aber dennoch machte ich mir Sorgen.
Die Ärzte in der Reha konnten mir nicht wirklich helfen. Die einzige bleibende Erinnerung war der Hinweis darauf, dass irgend etwas in meiner Jugend vorgefallen sein muss. Das herauszufinden müsse mein Ziel sein.
Das bringt mich nicht weiter. Wie soll ich das herausfinden? Keine Ahnung.
Wir haben jetzt Ende 2017. Mein Kopfkino spielt immernoch verrückt.
Vor längerem habe ich ihr an den Kopf geworfen, dass ich erst wieder ruhig schlafen kann, wenn DER nicht mehr da ist.
Wie sie mich davon überzeugen soll, ist mir schleierhaft. Auch habe ich derzeit keine Beweise, dass die immer noch Kontakt haben miteinander. Wenn sie Kontakt haben will, gibt es genug Möglichkeiten, von denen ich sicher nichtmal im Traum Kenntnis habe.
Ich bin zerstört und werde bei diesen Gedanken noch verrückt.
Sollte jemand von euch einen Rat haben, wie ich damit umgehen kann/soll, dann wäre ich super glücklich.

