Zitat von Felica: Sieh es als Prozess. Man weiss, dass es nicht in Ordnung ist, kann es aber wegblenden. Irgendwann kommt ein Schlüsselmoment, und die Betrachtungsweise ändert sich.
Der Hauptpartner ist in den Situationen mit dem AP einfach nicht präsent.
Ja, hab ich ja selbst geschrieben:
Zitat von paulaner: Ich glaube, dass in einer (emotionalen) Affäre der Kopf, die Ratio, fast vollkommen ausgeschaltet ist. Verdrängung par excellence.
Eine Blase.
Und darum "merken" die meisten Fremdgeher in der Zeit überhaupt nicht, was sie da eigentlich wirklich tun.
Erst wenn die Blase platzt (oder sich öffnet) "sieht" man plötzlich wieder das "restliche Leben".
Und dann kann mMn schon Reue einsetzen.
Nur, was meine Vorstellungskraft übersteigt, ist:
Man hat doch in einer Affäre nicht
nur die Momente mit dem AP (da kann ich mir das ja noch vorstellen), sondern auch ganz viel normales Leben, eben das Leben mit dem Hauptpartner. Und da ist man doch sozusagen "normal", also quasi "aufgewacht". Da setzt doch auch alles mögliche ein. Sei es Erinnerung an die schönen Stunden mit dem AP, oder eben irgendwas wie ein schlechtes Gewissen, wenn man dem Partner gegenüber ist.
Und spätestens in solchen Momenten kann man das, jedenfalls in meiner Vorstellung, doch gar nicht wegblenden.
Und wenn du ehrlich bist, würdest du (auch dir selbst gegenüber) zugeben, dass da dann eben dieses "Egal" einsetzt. Und man eigentlich in solchen Momenten dann einfach nur "froh" ist, dass einem nichts auf der Stirn geschrieben steht.