Rock
Gast
Was ich mich frage ist: Wenn man sich für seinen Partner und gegen einen (potenziellen) Kandidaten entscheidet, dann macht man das doch eigentlich aufrichtigen Herzens und weil man es WIRKLICH will.
Ist es dann nicht so, dass man dem anderen aus dem Weg geht und nicht auch noch seine Nähe sucht? Und wenn der andere hinterher läuft, man dann gar nicht erst Situationen aufkommen lässt, die verfänglich sind?
Bitte nicht falsch verstehen: Sowas hab ich auch hinter mir. Ein Arbeitskollege, den ich oft auch in der Freizeit sah. Auch ich habe zittrige Knie bekommen, wenn er in meiner Nähe war und plötzlich waren da auch Schmetterlinge.
Aber ich hab das im Keim erstickt. Weil mir mein Mann und mein Kind wichtig war. Mein Kollege hat das nicht so positiv verkraftet, aber diesbezüglich wurde ich relativ bald ziemlich kalt.
Mein Eindruck ist, dass die TE noch nicht "drüber weg" ist und ihr Lösungsansatz nicht ganz so stabil ist, wie sie das vermittelt.
Man könnte annehmen (herauslesen), sie leide unter massivem Liebeskummer. Glücklich scheint sie jedenfalls mit ihrem Partner nicht zu sein. Anderfalls würde es ihr nicht so viel ausmachen, dass die "Beinahe-Außenbeziehung" immer wieder ihre Nähe sieht.
Trotzdem wünsch ich ihr dauerhaft alles Gute.
Grüße
R
