Zitat von Yoffi: Dazu habe ich bereits weiter oben etwas geschrieben. Vielleicht liest du noch einmal nach.
Vielleicht liest du dir nochmal den Beitrag durch....
Zitat von Yoffi:
Sx Gewalt an Frauen findet in dieser Masse statt, weil Männer im Kleinen bereits zulassen, dass Frauen sx. Gewalt erfahren "dürfen". Und damit meine ich die "guten Männer", die die niemals vergewaltigen würden.
Aha.
"Geschlechterhaft" also....
Du merkst aber schon, wie du Männer, einzig aufgrund ihres Geschlechtes, als mitverantwortlich einstufst?
Wie nennt man das nochmal, wenn man "Menschen aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Ethnie, ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Weltanschauung,...." ungleich behandelt?
Zitat von Yoffi: Tatsache ist, dass die körperlichen Grenzen einer Frau bereits da eingerissen werden, wo Männer ihnen auf die Brüste starren, statt ihnen zuzuhören, egal in welchem Kontext, also z.b. eine Rednerin bei einer wissenschaftlichen Debatte oder sowas.
Wilkürlich rechtliche Definition.
Aber das ist das Merkmal solcher "feministischen" Diskussionen. Man schafft sich eigene Definitionen, die der eigenen Weltanschauung entsprechen, und beweist so den eigenen Standpunkt.
Zitat von Yoffi: Es geht weiter dort, wo es für Männer jeden Alters ganz normal ist Frauen auf ihren Körper zu reduzieren, sich über sie lustig zu machen, "Witze" reißen und erwarten, dass Frauen, dass doch witzig finden.
Frauen würden so etwas natürlich nie machen
😉 Im Grundsatz ist das sogar richtig: Sobald jemand auf seinen Körper reduziert wird (in einem Kontext wo demjenigen Nachteile entstehen) KANN das ein Anzeichen für geschlechtsbezogene Diskriminierung sein.
Muss es aber nicht, da aber z.B. auch Frauen Frauen auf ihren Körper reduzieren bzw. Männer Männer. Diskriminierend ist das dann aber immer noch.
Zitat von Yoffi: Zum Beispiel im Kollegenkreis. Es geht um den Klatsch auf den Po, das "unabsichtliche" Streifen der Brust, Anzüglichkeiten, Grenzüberschreitungen im ganz normalen Alltag, sx. Angebote im Job oder bei der Wohnungssuche, Nötigung.
Kann es sein, dass du hier einfach mal einen "Rundumschlag" machst und jegliche Themen miteinander vermischt?
Was hat das bitte noch mit den "guten" Kerlen zu tun, die angeblich alle mitverantwortlich sind, dass Frauen vergewaltigt werden?
Große Teile von dem, was du hier beschreibst, würde ich (und wohl kein Mann) mit einem "guten" Kerl assozieren. Wenn du das tust würde ich meine Definition mal überarbeiten.
Zitat von Yoffi: Und das fängt eben schon im ganz kleinen an und so lange die "guten" Männer das nicht begreifen und sogar negieren und deshalb auch bei sich selbst und im Umfeld nicht ansprechen, unterlassen, aufklären oder gar reglementieren, solange ist sx. Gewalt an Frauen ein Problem des Patriarchats und Thema von Emanzipation und Feminismus.
Wer tut das bitte und fällt unter die Definition "guter Kerl"?
Oder muss ich jetzt Männer, die Frauen sexuell nötigen (das ist das, was du hier zum Großteil beschreibst) mit Vergewaltigern gleichsetzen, um nicht mitverantwortlich bei Vergewaltigungen zu sein?
Du tust hier genau das, worüber du dich bei Männern so bitter beklagst: Du reduzierst Männer auf ihr Geschlecht und erkennst ihre Individualität nicht an.
Noch schlimmer: Du wirfst hier Männer, die keine Frauen sexuell nötigen (oder gar vergewaltigen) in einen Topf mit den anderen....
Ich weiß ja nicht wie dein Alltag abläuft, aber wenn ich mein Umfeld ständig über sexuelle Nötigung und die Wahrung der Grenzen von Frauen belehren müsste hätte ich 1. Keinen Job, Hobbys oder irgendeine Art von Leben mehr und 2. sollte mir DRINGEND ein anderes Umfeld suchen (da ich Anlass dazu hätte daran zu zweifeln, dass die das nicht von selbst wissen).