NurBen
Mitglied
- Beiträge:
- 8725
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 14522
- Mitglied seit:
Zitat von Kampfschnake:Warum sollte das auch so sein? Was ist ein "typischer Frauenberuf"? Woher kommt dieser Begriff und was impliziert er?
Die Aussage war, dass typische Männerberufe besser bezahlt werden. Dies hat aber keine diskriminierende Gründe, sondern ist das Resultat von Angebot und Nachfrage.
Zitat von Kampfschnake:Warum bewerben sich Männer nicht für "typische Frauenstellen"?
Diese Frage könnte ich doch genauso umdrehen. Wieso bewerben sich Frauen nicht auf typische Männerstellen.
Auch verweise ich nochmal auf die o.g. Studie. Das Männer, die sich auf "Frauenberufe" bewerben deutlich mehr diskriminiert werden, als umgekehrt.
Zitat von Kampfschnake:In dem Punkt hast Du recht. Jedenfalls im Primarbereich. Schwierig. Fängt bei der Literatur für "Knaben" an. Es gibt wesentlich mehr Bücher für Mädchen. Nervt mich auch.
Nicht nur Bücher, es wurde ja auch schon belegt, dass Schülerinnen und Studentinnen bei gleicher Leistung unterschiedlich bewertet werden. Sprich Frauen bekommen in der Regel bessere Noten.
Zitat von Kampfschnake:Ebenfalls schwierig. Kann man aber auch umdrehen. Warum gibt es so viele Alleinerziehende? In den meisten Fällen sind es Frauen/ die Mütter.
Da ein Kind i.d.R. der Mutter zugesprochen wird. Hier in Deutschland hast du als Mann ein Anrecht auf Wechselmodell. Was entsprechend schwierig ist, da in der Regel der Vater Vollzeit arbeitet.
In anderen Ländern (z.B. in weiten Teilen der USA) gibt es dieses Recht nicht.
Was ebenfalls problematisch ist, ist bspw. Elternzeit als Vater. Trotz gesetzlichen Anspruch, stellen sich immer noch Unternehmen quer.
Auch das Thema "Hausmann" ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Dazu kommt, dass der widereinstieg in den Arbeitsmarkt deutlich schwerer ist. Auch das wird gerne unter dem Teppich gekehrt.
Wie du siehst, kann man ebenfalls die Benachteiligung von Männern hervorbringen.
Diese wird aber eben von vielen Feministinnen einfach niedergeredet.
Ich habe großen Respekt vor Frauen, die in Ländern wie Afghanistan auf die Straße gehen für Grundrechte wie Bildung, etc. kämpfen mit der Gefahr für Leib und Leben.
Die westlichen Feministinnen, mit Kurzhaarfrisur und Haare unter den Achseln, die über eine Mehrwertsteuersenkung auf Damenhygieneartikel diskutieren, sind für mich Witzfiguren.
Die haben auch nichts mit den Feministen von 30-40-50 Jahren gemeinsam.