E-Claire
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Zitat von Klaudi:Vielleicht bekomme ich ja ein paar antworten die mich wach rütteln
Sorry, aber dann darf ich vielleicht.
Bitte verzeih den Ton und die leicht schnodderige Art, aber das ist so Textbook, das es ja schon wirklich weh tut.
Das Stichwort in beiden Fällen heißt Konkurrenz!
Bei allem Verständnis darüber, daß es offensichtlich finanzielle Schwierigkeiten und nicht ganz astreine Verhaltensweisen gibt.
Warum gehst Du in die Konkurrenz mit der Tochter?
Wer bekommt mehr Geld, wer wird mehr geliebt, wer hat mehr Macht über ihn.
Das geht immer gleich aus, je nachdem was für den Mann unterbewußt mehr wert ist, Liebe der Tochter, Liebe der Partnerin, wird der sich entscheiden. Das wird der im Zweifel nicht mal offen machen, sondern Euch gegenseitig immer wieder in den Kampf schicken. Kann man natürlich mit sich machen lassen, is aber nicht gerade Grundlage für ne schöne, erwachsene Beziehung.
Und weil Du Dir da jetzt auch noch ne brauchbare Argumentation zurecht legen mußt, gehste als nächstes in die Konkurrenz mit ihm, wer hat den moralisch überlegenen Erziehungsstil.
So und jetzt ein Gedankenspiel: Mal angenommen, Du hättest keine Kinder (könntest also bei Erziehungsstilen nicht mitreden) und mal weiter angenommen, der gibt die Kohle nicht für die vermeintlich geldgierige Tochter aus, sondern,
Variante eins: für irgendwelche Spielzeuge, lustige Computer, sinnlose Autos.
Variante zwei: für Tierschutzheime in Rumänien.
Was würde sich an Deiner Argumentation ändern und wie würdest Du dann an den Konflikt heran gehen?
Wir können natürlich auch weiter darüber reden, wie ur gemein Töchterlein ist und Deine Kinder so etwas nie machen würden.
Dann bist Du halt weiter Konkurrentin auf allen Ebenen und tummelst dich in einem Wettbewerb, in dem es nicht mal Preisgeld zu gewinnen gibt.
Bitte schau Dir doch mal Deine Motive an!