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Freunde, die sich ganz der Partnerschaft verschreiben

Ina-33


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Ich kenne solche Situationen auch und ich bin es leid immer wieder in die engere Wahl zu kommen, wenn es in der Partnerschaft nicht klappt. Denn so ist es meist. Ich habe da meinen Weg gefunden. Ich spreche es mehrmals an und wenn es nicht verstanden wird, dann bin ich weg. Solche Menschen rauben mir zu viel Energie, weil ich wütend und enttäuscht bin. Das hat nichts mit Egoismus oder Eifersucht zu tun. Ich bin mir dafür einfach zu schade. In Zeiten von Whats app und Handy kann man sich regelmäßig melden und es sollte auch kein Problem sein sich ab und zu mal zu treffen, zumal man auch keine 18 mehr ist und in dem Partner die einzig wahre und große Liebe erkennt, die wegrennen könnte, wenn man ihn mal alleine lässt. Da habe ich mittlerweile genug Selbstvertrauen.

24.03.2020 17:53 • x 3 #46


FireWoman

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@LoveForFuture danke für Deine Kritik und Meinung - und das meine ich ernst! Und Du hast vollkommen Recht damit, dass ich frustriert und verletzt bin - genau deshalb bin ich hier und eröffne dieses Thema und ich habe genau dies auch von Anfang an zum Ausdruck gebracht, dass ich frustriert bin! Und ich finde man darf durchaus verletzt und auch frustriert sein in solch einer Situation, das gestehe ich mir zu!

Ja, ich habe in der Tat auch Ansprüche an meine Freunde, ebenfalls richtig! Würdest Du wiederum die Freundschaften kennen, wüsstest Du sehr gut, dass ich da nicht stetig den Wunsch nach Aufmerksamkeit habe, sondern mich schon sehr oft und sehr lange zurück nahm aus Rücksicht und um nicht aufdringlich zu sein. Ebendies habe ich in einer früheren Freundschaft getan und so gehandelt wie Du es hier beschreibst. Weißt Du was das Ergebnis war? Es wurde einfach über mich hinweg getrampelt und als ich dann mal nicht wie gewohnt ausharrte, abwartete oder mal nicht so verständnisvoll war, wurde ich abserviert. Das ist meine Verletzung, die lange gesessen hat. Und nein, so werde ich nicht mehr handeln, denn ich darf auch gesehen werden in einem gesunden Maß, nicht nur wenn ich für jemanden da bin! Und ja, diese Aufmerksamkeit möchte ich gerne - ob das selbstgerecht wirken mag weiß ich nicht. Es würde ja auch anders aussehen, wäre der Kontakt grundsätzlich wenig - dann ist das einfach so. Aber nicht stetig hier sein, wenn man ein offenes Ohr, Unterstützung und jemanden braucht und sich dann gänzlich verkrümeln, wenn der Partner diese Rolle einnimmt. Dies finde ich zwischenmenschlich einfach unfair. Richtig, dann bin ich verletzt und möchte dennoch gerne gesehen werden und nicht nur dann, wenn ich den "Fels in der Brandung" darstelle. Dass ich ebendies aber nicht werde (gesehen), muss ich selbst verarbeiten und kann mir keiner abnehmen. Doch frustriert darüber darf ich dennoch erst mal sein.

Zitat von Emma75:
Ich dachte immer meine eine Freundin, die dieses Verhalten auch extrem aufweist, hätte irgendeine Form der Bindungsstörung. Wenn sie einen Partner hat (wie gesagt die laufen immer weg), dann passt sie sich ihm dermaßen an, dass man kaum zuschauen kann. Einer war eher spießig - sie trägt Kostümchen und hört klassische Musik. Der nächste war Rockabilly - sie kleidet sich 'flippig' und will sich sogar tätowieren lassen. Der andere war Sportler - sie fährt 100km am Tag Rad und hört auf zu Rauchen. Und immer um 19:00 Uhr zu Hause, damit das Essen auf dem Tisch steht.

Danke, Du bringst für mich auf den Punkt, wie es ist. Es ist nämlich nicht mal bei jemandem der Fall, sondern beim Großteil.

Dass daher ein Thema für mich dahinter steckt, dies weiß ich und negiere ich nicht. Doch dass auch die Tatsache für mich drin steckt, andere Grenzen als früher zu ziehen, ist ebenfalls eine Tatsache für mich.

Zitat von marlon445:
Das sehe ich anders. Von mir aus soll meine Partnerin alles machen, was im Rahmen einer Partnerschaft vertretbar ist. Aber ich würde dann schon ganz gerne wissen, mit wem sich getroffen wird und ob sie Nachhause kommt.
Das gehört für mich zu guter Kommunikation dazu.

Die Partner wissen, wo wir sind (z.B. bei einer von uns Mädels zu Hause). Dass sie wieder nach Hause kommt ist doch dann logisch - ist es dann wichtig ob das um 20 oder 22 Uhr ist? Ich rede nicht von "ich komme einfach mal einen Tag nicht heim und gebe nicht Bescheid". Sondern von klarer Absprache und dennoch eben dieser ständigen Deadline.

24.03.2020 18:10 • x 2 #47



Hallo FireWoman,

Freunde, die sich ganz der Partnerschaft verschreiben

x 3#3


FireWoman

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Zitat von LoveForFuture:
Auch hier,nicht dein Problem.

Sorgen? Oder dein Besitzanspruch, der nicht erfüllt wurde?


Ich verstehe Deine Aussage nicht. Ich machte mir Sorgen um ihn NACH seiner Beziehung, dass er sich etwas antut. Ja sicher könnte ich sagen "Sein Leben, sein Problem". Würde ich aber niemals tun, denn wie es schon sagte, liegen mir meine Freunde ebenfalls sehr am Herzen - ob der Kontakt vorher nun gut war oder nicht. Da sind wir eben beim Ernstfall und niemals würde ich jemanden dann hängen lassen.

Also sage ich heute, wenn er darüber mit mir reden will (über die nicht verdaute Trennung) "Sorry, das ist Deins, nicht mein Problem"? Oder ist es für Dich schlichtweg nicht verständlich, dass man sich so um einen Freund sorgt, weil man um ihn und seinen psychischen Zustand bangt? Nein, nicht den Zustand währenddessen, sondern das Häufchen Elend, das danach noch übrig war - das meine ich.

24.03.2020 18:18 • #48


marlon445


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Zitat von FireWoman:
Die Partner wissen, wo wir sind (z.B. bei einer von uns Mädels zu Hause). Dass sie wieder nach Hause kommt ist doch dann logisch - ist es dann wichtig ob das um 20 oder 22 Uhr ist? [pid]2097392[/pid

Gibt es dafür eine Allgemeindefinition? Ich würde es davon abhängig machen, welche Bedürfnisse mein Partner hat und wie ich selbst dazu stehe.

24.03.2020 18:23 • #49


FireWoman

FireWoman


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Zitat von marlon445:
Gibt es dafür eine Allgemeindefinition? Ich würde es davon abhängig machen, welche Bedürfnisse mein Partner hat und wie ich selbst dazu stehe.


Ok ich möchte ein einfaches Beispiel geben:

Ich und Freundin sehen uns inzwischen selten, seit sie in der Partnerschaft ist. Dann treffen wir uns mal wieder, sie kommt nach der Arbeit oder eben am Abend. Früher: Wir sitzen ausgelassen zusammen, reden über Gott und die Welt und Mädeslgequatsche eben. Jetzt: Ständig auf die Uhr schauen und obwohl es gerade nett ist "Also, ich muss jetzt gehen, er wartet sonst mit dem Essen".
Verstehe ich völlig, wenn man als Paar in der Woche auch mal zusammen Essen will. Aber schlimm für den Partner, wenn das mal ein Tag nicht stattfindet, da wir eben mal wieder zusammen sitzen?

Oder: Freundin kommt noch, wir haben einen netten Mädelsabend, Partner holt sie ab und ist extrem genervt, zeigt mir das auch deutlich, weil sie heute lieber zu uns kam, statt mit ihm zu kochen. Daraufhin finden diese Abende so nicht mehr statt (ich schätze weil er sonst wieder sauer sein könnte).

Freundin wirkt damit nicht unbedingt immer glücklich, möchte aber auch nicht, dass er sauer wird oder rechtfertigt ständig (ohne dass ich es kritisiere) sein Verhalten, damit er nicht blöd ist da steht vor uns.

24.03.2020 18:29 • #50


marlon445


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Wo genau liegt jetzt das Problem?
Wenn beide Partner im Einklang eine Uhrzeit festlegen, was spricht dann dagegen?
Ist es für dich nachvollziehbar, dass ein Partner einen höheren Stellenwert als Freunde haben können?

24.03.2020 18:50 • #51


Moonshadow0

Moonshadow0


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Zitat von FireWoman:

Ok ich möchte ein einfaches Beispiel geben:

Ich und Freundin sehen uns inzwischen selten, seit sie in der Partnerschaft ist. Dann treffen wir uns mal wieder, sie kommt nach der Arbeit oder eben am Abend. Früher: Wir sitzen ausgelassen zusammen, reden über Gott und die Welt und Mädeslgequatsche eben. Jetzt: Ständig auf die Uhr schauen und obwohl es gerade nett ist "Also, ich muss jetzt gehen, er wartet sonst mit dem Essen".
Verstehe ich völlig, wenn man als Paar in der Woche auch mal zusammen Essen will. Aber schlimm für den Partner, wenn das mal ein Tag nicht stattfindet, da wir eben mal wieder zusammen sitzen?

Oder: Freundin kommt noch, wir haben einen netten Mädelsabend, Partner holt sie ab und ist extrem genervt, zeigt mir das auch deutlich, weil sie heute lieber zu uns kam, statt mit ihm zu kochen. Daraufhin finden diese Abende so nicht mehr statt (ich schätze weil er sonst wieder sauer sein könnte).

Freundin wirkt damit nicht unbedingt immer glücklich, möchte aber auch nicht, dass er sauer wird oder rechtfertigt ständig (ohne dass ich es kritisiere) sein Verhalten, damit er nicht blöd ist da steht vor uns.


Finde ich auch doof. Das ist doch wieder dieses Besitzdenken. Meine Freundin gehört nur mir. Macht sie nicht das was ich will bin ich bockig. Sie darf kein eigenes Leben haben. Dieses Verhalten gehört in die Teeniezeit. Nicht zu erwachsenen, meiner Meinung nach.

24.03.2020 18:55 • x 1 #52


Moonshadow0

Moonshadow0


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Zitat von marlon445:
Wo genau liegt jetzt das Problem?
Wenn beide Partner im Einklang eine Uhrzeit festlegen, was spricht dann dagegen?
Ist es für dich nachvollziehbar, dass ein Partner einen höheren Stellenwert als Freunde haben können?


Es geht ihr darum dass manche keine Ausnahmen gelten lassen.
7 Tage die Woche Abendbrot mit dem partner um 19 Uhr schön und gut, da darf man aber nicht mal an einem Freitag Abend mit seinen Freunden weg gehen, weil der Partner sonst vor lauter Einsamkeit nicht weiß was er machen soll?

24.03.2020 18:57 • x 1 #53


marlon445


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Zitat von Moonshadow0:

Es geht ihr darum dass manche keine Ausnahmen gelten lassen.
7 Tage die Woche Abendbrot mit dem partner um 19 Uhr schön und gut, da darf man aber nicht mal an einem Freitag Abend mit seinen Freunden weg gehen, weil der Partner sonst vor lauter Einsamkeit nicht weiß was er machen soll?

Die ganze Schuld hier auf den Partner (In diesem Fall natürlich den Mann) zu schieben ist einfach, greift aber zu kurz.
Woher kommt der Glaube, die Frau würde das gegen ihren Willen machen?
Weil man Verhalten so interpretiert, das es mir in mein eigenes Weltbild passt? ("Sie will aber eigentlich garnicht / Er ist genervt").

Ihr überschätzt euren Wert hier maßgeblich. Was eure Freundinnen mit eurem Partner ausmachen geht euch eigentlich nicht das allergeringste an.
Woher kommt die Arroganz, sich selbst im Wert über den Partner meiner Freundin zu stellen?

24.03.2020 19:19 • x 2 #54


Fullspeed


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@FireWoman

Es ist absolut nicht untypisch, dass Menschen in solchen Situationen sozusagen zwischen den Stühlen stehen können. Zwei Menschen (du und ihr Partner) habt ganz unterschiedliche Ansprüche an deine Freundin. Und dann gibt es eben Menschen, die mit sich selber gut im Kontakt stehen und die eigenen Bedürfnisse gut kennen, oder solche die sich durch irgendwelche hölzern und unnatürlich wirkende Mittelwege schlängeln zu versuchen - um möglichst bei beiden nicht anzuecken.

Die Zeit ist für jeden Menschen begrenzt und es bleibt nichts, außer Prioritäten zu setzen, was einem gerade am wichtigsten ist. Ich weiß nicht, was du zum Beispiel unter "Mädelsgequatsche" verstehst. Nach Gesprächen mit "tiefe" klingt es jedenfalls nicht, wenn du es selber als Gequatsche abtust. So böse es auch klingen mag, könnte das eben in Singlezeiten mal ein erwünschter, netter und witziger Zeitvertreib sein. Hingegen gegen "quality-time" mit dem Partner eher oberflächlich erscheinend und nur mehr die zweite Wahl. Und das muss nix mit dem Willen des Partners zu tun haben.

24.03.2020 19:34 • #55


Moonshadow0

Moonshadow0


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Zitat von marlon445:
Die ganze Schuld hier auf den Partner (In diesem Fall natürlich den Mann) zu schieben ist einfach, greift aber zu kurz.
Woher kommt der Glaube, die Frau würde das gegen ihren Willen machen?
Weil man Verhalten so interpretiert, das es mir in mein eigenes Weltbild passt? ("Sie will aber eigentlich garnicht / Er ist genervt").

Ihr überschätzt euren Wert hier maßgeblich. Was eure Freundinnen mit eurem Partner ausmachen geht euch eigentlich nicht das allergeringste an.
Woher kommt die Arroganz, sich selbst im Wert über den Partner meiner Freundin zu stellen?


Man stellt sich selbst über den Partner der Freundin weil man ein mal in der Woche oder ein mal im Monat etwas mit der Freundin machen möchte? Unsinnig.

24.03.2020 19:35 • x 1 #56


LoveForFuture

LoveForFuture


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Bei allem Respekt:
Euch als Freundinnen zu haben wäre mir zu anstrengend und ich bin froh (als Frau mit Partner), nicht solch einengende Personen um mich zu haben.
Irgendwer schrieb was von Teenieverhalten.
Ja, ich finde euren Besitzanspruch an einen Freund/Freundin völlig überzogen und Kindergarten.
Es macht mit euch bestimmt keinen Spaß befreundet zu sein, liest sich sehr unentspannt.
Kann verstehen, wenn einige ihren Partner als Ausrede vorschieben, um Abstand von euch zu gewinnen.
Seltsame "Freundschaften" die ihr da habt...
Klingt eher nach Abhängigkeit.

24.03.2020 20:17 • #57


FireWoman

FireWoman


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Ich habe mir Eure Beiträge durchgelesen und das Ganze vorher a bissl sacken lassen...

Zitat von marlon445:
Wo genau liegt jetzt das Problem?
Wenn beide Partner im Einklang eine Uhrzeit festlegen, was spricht dann dagegen?
Ist es für dich nachvollziehbar, dass ein Partner einen höheren Stellenwert als Freunde haben können?

Irgendwie habe ich das Gefühl, manche wollen nicht verstehen, WIE ich das meine Wenn beide im Einklang damit sind - ok, wieso nicht? Wenn aber einer sagt "So will ich das" und der andere machts halt, damit der Partner eben zufrieden ist, ist das für mich kein Einklang. Am Ende dennoch ihre Entscheidung, ganz genau richtig! Am Ende dennoch (für mich) verständlich, dass ich das sehr schade finde und somit eben auf die ausgelassenen Abende verzichte und auch Frust dazu habe. Oder muss ich mit allem konform und im Frieden sein, auch wenn ich es nicht verstehe?

Zitat von marlon445:
Die ganze Schuld hier auf den Partner (In diesem Fall natürlich den Mann) zu schieben ist einfach, greift aber zu kurz.
Woher kommt der Glaube, die Frau würde das gegen ihren Willen machen?

Habe ich in keinem Satz gesagt! Ich erwähnte nirgends, dass Partner XY schuld ist - es gibt immer einen der macht und einer, der mit sich machen lässt, punkt. Das Frau/Mann etwas gegen ihren Willen macht merkt man an einem "ihn entschuldigenden" Verhalten oder wenn sich beim Partner gerechtfertigt wird, warum ein Treffen überhaupt stattfindet wie Bspw. "Kann ich ihm das und das sagen (als Grund, weshalb ich heute zu Dir komme)". Für mich komisch, aber vielleicht habe ich da ein verklärtes Bild

Zitat von Fullspeed:
Ich weiß nicht, was du zum Beispiel unter "Mädelsgequatsche" verstehst. Nach Gesprächen mit "tiefe" klingt es jedenfalls nicht, wenn du es selber als Gequatsche abtust. So böse es auch klingen mag, könnte das eben in Singlezeiten mal ein erwünschter, netter und witziger Zeitvertreib sein. Hingegen gegen "quality-time" mit dem Partner eher oberflächlich erscheinend und nur mehr die zweite Wahl. Und das muss nix mit dem Willen des Partners zu tun haben.

Finde ich ein vorschnelles Urteil, das zudem nicht stimmt. Wenn wir zusammen sitzen haben wir sehr oft sehr tiefe Gespräche - ich betitelte es als "Mädelsgequatsche" weil es deutlich machen sollte, da es eben die Themen sind, die wir ohne unsere Männer gerne sprechen. Auch über uns, die Partnerschaften - Frauenthemen eben. Dass das jetzt aufgrund des unstimmigen Wortlauts auf Oberflächlichkeit schließen lässt - nun gut... Also glaub mir mal, dass Intensität und Ausmaß der Freundschaft vorher alles andere als "Zeitvertreib" war und genau davon rede ich die ganze Zeit.

24.03.2020 20:46 • #58


FireWoman

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Zitat von LoveForFuture:
Bei allem Respekt:
Euch als Freundinnen zu haben wäre mir zu anstrengend und ich bin froh (als Frau mit Partner), nicht solch einengende Personen um mich zu haben.
Irgendwer schrieb was von Teenieverhalten.
Ja, ich finde euren Besitzanspruch an einen Freund/Freundin völlig überzogen und Kindergarten.
Es macht mit euch bestimmt keinen Spaß befreundet zu sein, liest sich sehr unentspannt.
Kann verstehen, wenn einige ihren Partner als Ausrede vorschieben, um Abstand von euch zu gewinnen.
Seltsame "Freundschaften" die ihr da habt...
Klingt eher nach Abhängigkeit.

Wenn ich jetzt beschreiben würde, wie anstrengend die Freundschaften schon von den anderen Seiten aus waren, könnte ich jetzt ein Buch beginnen Zeitweise so sehr, dass ich die Treffen versuchte nicht ausufern zu lassen - aber da sein wollte ich trotzdem immer. Ich habe/hatte halt Freunde, die viele schwierige Themen und Baustellen haben/hatten. Da gabs dann schon mal 2-3 Treffen die Woche, wo es selten um mich ging und das war auch ok. Denn wenn ich dann mal was hatte und habe, konnte ich ebenfalls immer offen darüber reden - sprich wir hielten bisher immer zusammen.
Dass das von heute auf morgen anders wird (von mehrmals wöchentlich "Hast Du Zeit" hin zu sehr selten), damit habe ich schlichtweg nicht gerechnet und versuche ich nun zu verdauen. Nicht mehr und nicht weniger.

Aber dass Du so lockere Freundschaften hast ist doch toll und freut mich Vielleicht hätte ich sie dazu auch von Anfang an lockerer halten sollen, dann wäre die ganze Thematik schlichtweg nicht da. Wenn es vorher locker statt sehr intensiv gehalten wird, fällts auch nicht auf, wenn es das danach nicht mehr ist. Vielleicht ist das ganz einfach Deine Lösung. Auch nicht unbedingt verkehrt!

24.03.2020 20:56 • #59


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Sorry, wollte ich noch drauf antworten, hatte ich in den Zitaten aber vergessen:

Zitat von marlon445:
Ihr überschätzt euren Wert hier maßgeblich. Was eure Freundinnen mit eurem Partner ausmachen geht euch eigentlich nicht das allergeringste an.
Woher kommt die Arroganz, sich selbst im Wert über den Partner meiner Freundin zu stellen?

Diesen hohen Stellenwert hatten wir (so wie die anderen schreiben kennen sie es auch) schlichtweg vorher. Das war mir vorher nicht bewusst, sondern erkennt man im Nachhinein, wenn man ihn nicht mehr hat. Muss/möchte ich unbedingt den selben Wert beibehalten? Nein, denn ich will nicht in der Rolle des Lebenspartners sein. Ich will im Wert nicht über dem Partner stehen. Aber ein Stellenwert, wo ich nicht plötzlich am Ende der Schlange stehe, fände ich schon ganz schön und ausreichend Ist das für Dich Arroganz? Dann haben wir hier schlichtweg andere Ansichten und vor allem Vorstellungen von zwischenmenschlichen Verbindungen. Ist ja auch okay.
Um bei Deiner Meinung zu bleiben: Mich hat es quasi einen feuchten zu interessieren bzw. sollte mir egal sein, ob ab jetzt 20 Uhr heim gegangen wird oder wir doch mal wieder ohne Zeit Beschränkung zusammen sitzen können bzw. eine Meinung dazu solle ich Deiner Ansicht nach jedenfalls nicht haben. Wieso geht den Partner dann aber alles an, was Partner/in mit Freund/in ausmacht (wann, wie, wo, wie lange, wieso ohne mich)? Ich glaube die Antwort zu kennen = Weil er den höheren Stellenwert hat und das normal so ist. Hm ok, dann mögen das manche halt so sehen und ich eben anders. Auch das ist ja okay

24.03.2020 21:09 • #60




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