Hallo Ghost,
ich weiß genau, wovon du sprichst, denn mir geht es genauso.
Das schwankt allerdings, mal ist es weniger so, mal mehr.
Genau genommen ist es so, dass ich seit meiner Trennung vor 2 Jahren einen großen, neuen Freundes- und Bekanntenkreis aufbauen konnte.
Es tut unheimlich gut mit diesen Menschen was zu unternehmen und sich auszutauschen.
Aber die Einsamkeit ist trotzdem da. Wenn alle nach einem schönen Abend mit ihrem Partner nach Hause gehen, bin ich alleine.
Aber das ist halt derzeit so. Ich versuche, es zu akzeptieren, dass es derzeit so ist.
Man kann auch nicht von sich erwarten, dass man 100% glücklich und zufrieden ist, wenn nunmal derzeit nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden können. Wenn ich Hunger habe und es ist nichts zu Essen im Kühlschrank, sinkt meine Laune. Wenn ich das Bedürfnis nach Nähe, Zweisamkeit und Vertrautheit habe und es ist niemand da, sinkt meine Laune ebenfalls. Soweit eigentlich ganz normal.
Man sollte versuchen, sein Selbstwertgefühl nicht zu sehr auf anderen Personen aufzubauen.
Das führt leicht zu emotionaler Abhängigkeit.
Aber zu streng sollte man in diesem Punkt auch nicht mit sich sein.
Wir Menschen sind nunmal soziale Wesen und auf Gemeinschaft ausgelegt.
Dass du Sport machst, ist gut.
Mache ich auch.
Das reinigt die Gedanken und steigert das Selbstvertrauen.
Man tut etwas Gutes für sich selbst, füllt die Zeit sinnvoll aus und bereitet sich vor, für den Menschen, der da noch kommen mag

LG
Riese