K
Konrad123456
Gast
Hallo,
ich habe meine Freundin vor anderthalb Jahren verloren und weiß absolut nicht mehr weiter. Mein Verhalten hat dazu geführt das sie sich von mir abgewandt hat. Womit sie überhaupt nicht umgehen kann ist Schwäche. Oder
vielleicht auch das ich mit meiner eigenen Schwäche nicht umgehen kann.
Da beginnt schon der Salat. Durch die Trennung bin ich irgendwie orientierungslos geworden. Ich kann nicht mehr darauf vertrauen, wer jetzt richtig liegt oder auch nicht. Ich stecke praktisch einfach nur fest und versinke alle paar Sekunden wo ich alleine bin in Traurigkeit und Tränen. Der Weg zu ihr zurück scheint versperrt. Sie hat mir ausdrücklich per Mail nochmal gesagt, das es nicht über eine Freundschaft jemals hinausgehen wird.
Sie hat sich schon einmal von mir getrennt, jedoch hatte ich zu dieser Zeit noch mehr Ressourcen. Freunde, körperliche Kraft und Arbeitsperspektiven, meine Wohnung etc...
Jetzt jedoch, denn die Beziehungskrise hat auch nachdem wir wieder zusammengekommen sind angedauert bin ich wie ausgehöhlt. Völlig unsicher und auch innerlich zerrüttet. Das haben meine Freunde und auch Familie(insbesondere meine Eltern) jetzt auch schon längere Zeit mittragen müssen und wenden sich jetzt irgendwie ab.
Es geht einfach nicht voran mit mir. Verstehe deswegen auch den Frust der anderen. Denn man investiert gerne in jemanden wo man auch sieht das das fruchtet was man investiert. Aber wenn der andere ständig immerzu nur in seiner Tiefe verhaftet bleibt denkt man sich natürlich auch irgendwann, das die Aufmerksamkeit verschenkte Kraft ist. Also wenden sich die anderen innerlich immer mehr ab und distanzieren sich.
Ich war früher auch nicht der stabilste Mensch auf der Welt, deswegen ist diese innere Instabilität auf höherem Niveau jetzt auch nicht so die Überraschung. Aber ich hatte immerhin noch ein verschmitztes Lachen im Gesicht und wenn es darauf ankam das nicht an mich herangelassen.
Ich habe durch meine Exfreundin eine Welt und eine Art zu Leben kennengelernt, die ich vorher nicht hatte. Einfach ein Stück weit Stil, Kultur, Regelmäßigkeit die ich vorher noch nicht kannte. Habe ein sehr wildes Leben geführt, mich damit aber auch nicht so wohl gefühlt. War eher eine Notwendigkeit ab einem bestimmten Zeitpunkt. Und dann kam sie in mein Leben und ein Hafen den es vorher noch nicht gab ist entstanden. Jedoch war sie auch sehr schwer und oft auch dolle niedergeschlagen und hat sich darauf ausgeruht das ich sie glücklich mache. Jedoch ist mir da an dieser Stelle irgendwann der gute Laune Mann ausgegangen. Ich kannte vorher das Thema Depression nicht und war damit dann völlig überfordert sie zu halten und habe mich wohl auch nicht genügend angegrenzt.
Am Ende hatte sie sich dann einmal getrennt nachdem ich angefangen hatte mich ein bißchen von ihr zu distanzieren und mehr um mich zu kümmern, insbesondere zu arbeiten. Aber dann war sie plötzlich weg und mit einem anderen Typen zusammen. Jedoch der ist unter ihrem Gewicht relativ schnell zusammengekracht und sie kam zurück.
Ich habe seitdem öfters Panikattacken und die Trennung hat ein paar Traumas aus der Kindheit hochgespült und ich habe eine Therapie begonnen. Jedoch würde ich sagen, das der Therapeut, obwohl er bestimmt sein bestes gegeben hat, mit seiner Moral und seinem Katalogdenken eher mich noch mehr verkopft hat als ich eh vorher schon war.
Seit nun dieser zweiten Trennung von ihr die glaub ich diesmal unumkehrbar ist stürze ich täglich in tiefe Löcher der Trauer und Einsamkeit.
In der Hoffnung das es mir helfen würde um Distanz zu bekommen, bin ich fluchtartig aus meiner Wohnung raus und hause seitdem in einem im Vergleich dazu vorherigen wohnen unter erbärmlichen Umständen.
Die Gespräche und das zusammensein mit ihr hat mir im Nachhinein gesehen so viel mehr gegeben als ich je dachte. Und eben diesen Ruheraum mit mir selber, diese Stille und Pflege(gut kochen und einfach sich um sich kümmern) haben durch unsere Trennung einfach keinen Raum mehr bei mir. Ich verachte mich selber für meine Fehler und überhaupt mein Verhalten. Fühle mich dadurch das sie nicht mehr mit mir ist mich einfach dermaßen zurückgestoßen nicht anerkannt, das ich oft einfach den Wunsch habe zu sterben. Einfach weil ich nicht glaube nochmal so ein schönes Leben haben zu können. Ich schaue auf all diese Strapazen, all diese schweren einsamen Momente die ich in meinem Leben durchlebt habe, alle diese Kämpfe um sie. Um auch ihr überleben, weil sie eine Zeit lang auch Selbstmord gefährdet war. Dieser Verlust ihrer Familie in die ich schon hineingewachsen war. Ganz pur gesagt: jeder Tag den ich erlebe ist ein Grauen für mich und es gibt kaum etwas was mich froh stimmt.
Das Theater spielen was vorher mir so wichtig war rückt oft sehr in den Hintergrund und erscheint mir ach so klein und nebensächlich.
Mein Körper ist krank geworden, meine Hüfte schmerzt oft sehr.
ICh schaffe es einfach nicht mich aus diesem inneren Entbehrungsvollen Raum heraus zu bewegen. Therapie glaube ich schon ausprobiert zu haben und glaube nicht daran damit weiter zu kommen.
Meine Kindheit war auch schon so eine einsame schei. und es reicht mir jetzt einfach mich immerzu von neuem aufzuwenden, als mir alles weggezogen wurde.
Ich kann einfach nicht mehr. Aber irgendwie will ich auch nicht aufgeben und empfinde meine Gedanken als dekadent. Schaut man auf andere Menschen in anderen Ländern die unter Not leiden ist doch mein Liebeskummer so klein und unbedeutend.
Dennoch sind die Gefühle Realität und sie bestimmen meinen Tag und meine Gedanken. Manchmal wünsche ich mir sie nie kennengelernt zu haben, weil ich dann nicht um die Schönheit dieser Welt wüßte und somit auch nicht all das vermissen könnte. Selber bin ich scheinbar unfähig auch so etwas mir zu schaffen oder mache mich unfähig.
Was denkt ihr? Wie fängt man neu an? Wie findet man einen neuen Grund zu leben? Eine Motivation die darüber hinausgeht als das man wieder jemanden neuem begegnet der einen auch wieder verlässt und so ausnutzt?
Ich bin absolut am Ende und verzweifelt.
Konrad
ich habe meine Freundin vor anderthalb Jahren verloren und weiß absolut nicht mehr weiter. Mein Verhalten hat dazu geführt das sie sich von mir abgewandt hat. Womit sie überhaupt nicht umgehen kann ist Schwäche. Oder
vielleicht auch das ich mit meiner eigenen Schwäche nicht umgehen kann.
Da beginnt schon der Salat. Durch die Trennung bin ich irgendwie orientierungslos geworden. Ich kann nicht mehr darauf vertrauen, wer jetzt richtig liegt oder auch nicht. Ich stecke praktisch einfach nur fest und versinke alle paar Sekunden wo ich alleine bin in Traurigkeit und Tränen. Der Weg zu ihr zurück scheint versperrt. Sie hat mir ausdrücklich per Mail nochmal gesagt, das es nicht über eine Freundschaft jemals hinausgehen wird.
Sie hat sich schon einmal von mir getrennt, jedoch hatte ich zu dieser Zeit noch mehr Ressourcen. Freunde, körperliche Kraft und Arbeitsperspektiven, meine Wohnung etc...
Jetzt jedoch, denn die Beziehungskrise hat auch nachdem wir wieder zusammengekommen sind angedauert bin ich wie ausgehöhlt. Völlig unsicher und auch innerlich zerrüttet. Das haben meine Freunde und auch Familie(insbesondere meine Eltern) jetzt auch schon längere Zeit mittragen müssen und wenden sich jetzt irgendwie ab.
Es geht einfach nicht voran mit mir. Verstehe deswegen auch den Frust der anderen. Denn man investiert gerne in jemanden wo man auch sieht das das fruchtet was man investiert. Aber wenn der andere ständig immerzu nur in seiner Tiefe verhaftet bleibt denkt man sich natürlich auch irgendwann, das die Aufmerksamkeit verschenkte Kraft ist. Also wenden sich die anderen innerlich immer mehr ab und distanzieren sich.
Ich war früher auch nicht der stabilste Mensch auf der Welt, deswegen ist diese innere Instabilität auf höherem Niveau jetzt auch nicht so die Überraschung. Aber ich hatte immerhin noch ein verschmitztes Lachen im Gesicht und wenn es darauf ankam das nicht an mich herangelassen.
Ich habe durch meine Exfreundin eine Welt und eine Art zu Leben kennengelernt, die ich vorher nicht hatte. Einfach ein Stück weit Stil, Kultur, Regelmäßigkeit die ich vorher noch nicht kannte. Habe ein sehr wildes Leben geführt, mich damit aber auch nicht so wohl gefühlt. War eher eine Notwendigkeit ab einem bestimmten Zeitpunkt. Und dann kam sie in mein Leben und ein Hafen den es vorher noch nicht gab ist entstanden. Jedoch war sie auch sehr schwer und oft auch dolle niedergeschlagen und hat sich darauf ausgeruht das ich sie glücklich mache. Jedoch ist mir da an dieser Stelle irgendwann der gute Laune Mann ausgegangen. Ich kannte vorher das Thema Depression nicht und war damit dann völlig überfordert sie zu halten und habe mich wohl auch nicht genügend angegrenzt.
Am Ende hatte sie sich dann einmal getrennt nachdem ich angefangen hatte mich ein bißchen von ihr zu distanzieren und mehr um mich zu kümmern, insbesondere zu arbeiten. Aber dann war sie plötzlich weg und mit einem anderen Typen zusammen. Jedoch der ist unter ihrem Gewicht relativ schnell zusammengekracht und sie kam zurück.
Ich habe seitdem öfters Panikattacken und die Trennung hat ein paar Traumas aus der Kindheit hochgespült und ich habe eine Therapie begonnen. Jedoch würde ich sagen, das der Therapeut, obwohl er bestimmt sein bestes gegeben hat, mit seiner Moral und seinem Katalogdenken eher mich noch mehr verkopft hat als ich eh vorher schon war.
Seit nun dieser zweiten Trennung von ihr die glaub ich diesmal unumkehrbar ist stürze ich täglich in tiefe Löcher der Trauer und Einsamkeit.
In der Hoffnung das es mir helfen würde um Distanz zu bekommen, bin ich fluchtartig aus meiner Wohnung raus und hause seitdem in einem im Vergleich dazu vorherigen wohnen unter erbärmlichen Umständen.
Die Gespräche und das zusammensein mit ihr hat mir im Nachhinein gesehen so viel mehr gegeben als ich je dachte. Und eben diesen Ruheraum mit mir selber, diese Stille und Pflege(gut kochen und einfach sich um sich kümmern) haben durch unsere Trennung einfach keinen Raum mehr bei mir. Ich verachte mich selber für meine Fehler und überhaupt mein Verhalten. Fühle mich dadurch das sie nicht mehr mit mir ist mich einfach dermaßen zurückgestoßen nicht anerkannt, das ich oft einfach den Wunsch habe zu sterben. Einfach weil ich nicht glaube nochmal so ein schönes Leben haben zu können. Ich schaue auf all diese Strapazen, all diese schweren einsamen Momente die ich in meinem Leben durchlebt habe, alle diese Kämpfe um sie. Um auch ihr überleben, weil sie eine Zeit lang auch Selbstmord gefährdet war. Dieser Verlust ihrer Familie in die ich schon hineingewachsen war. Ganz pur gesagt: jeder Tag den ich erlebe ist ein Grauen für mich und es gibt kaum etwas was mich froh stimmt.
Das Theater spielen was vorher mir so wichtig war rückt oft sehr in den Hintergrund und erscheint mir ach so klein und nebensächlich.
Mein Körper ist krank geworden, meine Hüfte schmerzt oft sehr.
ICh schaffe es einfach nicht mich aus diesem inneren Entbehrungsvollen Raum heraus zu bewegen. Therapie glaube ich schon ausprobiert zu haben und glaube nicht daran damit weiter zu kommen.
Meine Kindheit war auch schon so eine einsame schei. und es reicht mir jetzt einfach mich immerzu von neuem aufzuwenden, als mir alles weggezogen wurde.
Ich kann einfach nicht mehr. Aber irgendwie will ich auch nicht aufgeben und empfinde meine Gedanken als dekadent. Schaut man auf andere Menschen in anderen Ländern die unter Not leiden ist doch mein Liebeskummer so klein und unbedeutend.
Dennoch sind die Gefühle Realität und sie bestimmen meinen Tag und meine Gedanken. Manchmal wünsche ich mir sie nie kennengelernt zu haben, weil ich dann nicht um die Schönheit dieser Welt wüßte und somit auch nicht all das vermissen könnte. Selber bin ich scheinbar unfähig auch so etwas mir zu schaffen oder mache mich unfähig.
Was denkt ihr? Wie fängt man neu an? Wie findet man einen neuen Grund zu leben? Eine Motivation die darüber hinausgeht als das man wieder jemanden neuem begegnet der einen auch wieder verlässt und so ausnutzt?
Ich bin absolut am Ende und verzweifelt.
Konrad

